springender Punkt hier ist eigentlich doch, dass zu viel Gleichgültigkeit und Egozentrik (die sich oft auch in Kleinigkeiten, vermeintlich harmlosen Handlungen äußern) niemals gut in einer Partnerschaft ist und es zur Disharmonie führt . Dynamik einer liebevollen und harmonischen Partnerschaft ist ein ganz anderes.
Wenn man nicht bereit ist die Macken, Vorlieben, Ängste / Bedenken oder Zweifel des Partners zu berücksichtigen und bei der Handlungen Rücksicht darauf zu nehmen, dann ist man lieber alleine für sich.
" Ich will und ich mach, egal wie du dich dabei fühlst " - Haltung in einer Beziehung ist weder gesund noch besonders geistreich.
(Beispiel: Mein Mann ist am Karfreitag zum Beispiel niemals Fleisch und er stört sich daran, wenn jemand in seiner Reichweite es täte.

ich finde es völlig überzogen und es gebe deshalb auch nicht wirklich Stress zuhause, wenn ich zum Frühstückstisch mit einem Wurstbrot daherkämme ABER ich mache es nicht. Ich tue es nicht einmal thematisieren. Ich esse einfach was anderes und freue mich insgeheim darauf am nächsten Tag wieder "normal" zu speisen.

)
Natürlich meine ich damit nicht, dass man sich in einer Beziehung sich wg. Partner verändern muß oder lauter Sachen tun, die man im Gründe nicht tun will - wenn man aber nicht bereit oder gewillt ist dem geliebten Menschen hin und da die Marotten zu vergeben - dann ist man mit einem "falschen" zusammen.
Eine Partnerschaft ist nicht, dass bloß ein Partner schafft - dazu gehören zwei, die an einem Strang zeihen.