scallisia
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Jetzt, nach 3,5 Monaten, wird es immer deutlicher. Die Wut ist vorbei. Auch hassen tue ich ihn nicht mehr. Solange es nichts wegen der Kinder zu regeln gibt, herrscht auch KS. Aber wenn ich ihn doch sehen muss, habe ich mich einfach nicht im Griff. Dann kocht die Wut wieder hoch. Das liegt aber mehr an seiner selbstgefälligen Art. So verdreht er zB die Augen und dreht sich weg, wenn ich ihn bzgl. der Kinder um etwas bitten möchte. Man muss er mich blöd finden. Das macht mich wütend.
Aber zurück zum Thema. Wenn ich sonst an ihn denke - und das tue ich jeden Tag - überfällt mich eine tiefe Taurigkeit. Ich kann gar nicht genau sagen warum. Ich bin nicht mehr wütend und hasse ihn auch nicht. Ich bin nur enttäuscht und traurig. Ich glaube auch nicht, dass ich noch parnterschaftliche Gefühle für ihn hege. Dass ich ihn auch als meinen besten Freund verloren habe, das macht mich traurig. Dass er mir nicht genug vertraut hat, um mit mir über sein Gefühltschaos zu reden, das enttäuscht mich und macht mich auch traurig. Aber ich glaube das war es dann. Lasse ich schon los? Ich weine jeden Tag. Es gibt jeden Tag Momente, an denen mich die Trauer überrollt. Aber greifen kann ich sie nicht. Ich weine dann, aber warum genau?