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Auch deshalb bin ich in der Frauenauswahl so "hart". Was nicht passt wird bei mir nicht passend gemacht. Man kann über vieles reden und Kompromisse finden, aber Grundsätze werde ich niemals verhandeln. Das wird in meinen Augen hier (!) viel zu oft getan.
🎯
Auch wenn dadurch die Singlephase häufiger länger dauert (was auch nicht negativ sein muss), aber diese Herangehensweise zahlt sich aus. Qualität statt Quantität oder auch Besser zufrieden alleine, anstatt unzufrieden zu zweit.
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x 2#136
tina1955 Mitglied
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@Freedom6 , darf ich mal fragen, warum Du Dir überhaupt die Frage stellst, ob Du zu streng bist?
Du bist mit seinem Trinkverhalten und seiner Art und Weise Dir gegenüber nicht einverstanden...
Du hebst bei Kritik unsererseits seine guten Seiten in den Vordergrund....
Was willst Du denn überhaupt ändern ?
Wenn ihr 2 durch Kompromisse und Gespräche nicht auf einen Nenner kommt, der euch beide glücklich macht, dann bleibt ja nur noch die Trennung.
Dann passt es halt nicht.
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x 2#137
A
Bin ich zu streng ?
x 3
D
Dracarys Mitglied
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TE, es passt einfach nicht. Sei es sein Trinkverhalten, sei es sein Abwürgen von gemeinsamer Zeit für Familie und Kumpels. Natürlich kannst Du Dich tüchtig daran abarbeiten, weinen und Frust schieben, Depressionen entwickeln und Dich selbst ständig in Frage stellen. Du kannst Dich darin verlieren, Dir seine guten Seiten als Mantra vorzubeten.
In Deinem verzweifelten Bemühen, endlich den erwachsenen Horizont euer Beziehung anzusteuern, erkennst Du nicht, dass Du in einem Kahn mit Leck sitzt und Du ganz alleine paddelst. Dein Partner schaut Dir dabei zu und nuckelt an der Bierflasche.
So viel musst Du erstreiten, erbetteln, erkämpfen, und oft auch erdulden. Für was? Du wirst nur dünnhäutiger werden, das ist alles. Die Sache mit der Gartenarbeit wäre bestimmt kein Drama, wenn er nicht ständig trinken gehen würde. Wenn er fürsorglich wäre, und wenn er echtes Interesse an Deinem Wohlergehen zeigen würde. Wenn er mal aus eigenem Antrieb ein date mit Dir ausmacht. Wenn er beim Spazierengehen eben nicht am Handy tippen würde, sondern Dir zuhört. Wenn er nicht zurückrudern würde, wenn er nach seinem hektischen Aufspringen zum nächsten Trink-Event, Dein enttäuschtes Gesicht sieht.
Du bekommst nichts, wirklich rein gar nichts, aus freiem Herzen geschenkt. Du weinst viel, weil Deine Seele erkennt, dass das unmöglich echte Liebe sein kann, was ihn hält.
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x 6#138
Heffalump Mitglied
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Zitat von tina1955:
Was willst Du denn überhaupt ändern ?
vermutlich nix. es ist doch gut, er ist so toll - ja, wenn er nicht..
Und so lässt man es laufen, bis
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x 4#139
B
Brightness2 Mitglied
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Zitat von Dracarys:
Du weinst viel, weil Deine Seele erkennt, dass das unmöglich echte Liebe sein kann, was ihn hält.
Jap. Gilt aber auch für sie.
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x 2#140
Minusdioptrie Mitglied
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Ähnlich wie in so manch anderem Faden, die Beziehung läuft unrund, fast täglich Kritik, Klagen, Tränen.....aber, man bleibt hocken. Es entwickelt sich einfach nichts, es wird sich nicht auf die eigene Stärke konzentriert, sondern auf die Defizite der Beziehung. Also, für mich immer wieder erschreckend.
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x 5#141
tina1955 Mitglied
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@Minusdioptrie , geht einfach nicht in meinen Kopf rein...
Warum tut man sich das an, in einer Beziehung zu verbleiben, in der es einem nicht gut geht?
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x 2#142
Minusdioptrie Mitglied
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@tina1955 wenn ich das wüsste, .... in mehreren Threads habe ich dieses zwanghafte Festhalten an unguten Beziehungen gelesen. Es ist nicht nachvollziehbar.
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x 1#143
B
Brightness2 Mitglied
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Der Fehler liegt im System. Nach drei oder vier (?) Monaten von Beziehung und großer Liebe zu reden, gleichzeitig den Partner und seinen Lebenswandel ändern zu wollen, selbst offenen Auges in Depressionen zu gleiten, das hat nur mit der Protagonistin selbst zu tun. Nichts mit dem Partner. Auch nichts mit Liebe. Die lässt sich auch mit dem Holzhammer nicht erzwingen.
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x 3#144
Minusdioptrie Mitglied
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@Brightness2 nicht nur in Beziehungen mit einer kurzen Laufzeit liest man derartiges Verhalten. Es wird über Jahre "gedeckelt", abschätzig, verächtlich miteinander umgegangen. Diese Scheu sich in die Konfliktsituation zu begeben und sich dann auch durchzusetzen, so vermute ich, ist hier oft das Problem. Ich glaubte, dass diese Phänome sich verabschiedet hätten. Wie man allerdings hier oft lesen kann, ist dem nicht so, ganz im Gegenteil, mitunter kommt es in einer Form der Harmoniesucht dazu, Verantwortung abzugeben, um Schwierigkeiten aus dem Weg zu gehen.
Warum tut man sich das an, in einer Beziehung zu verbleiben, in der es einem nicht gut geht?
Interessensabwägung. Irgendwas zieht man aus der Beziehung, was einem das Verbleiben trotz Unglück halt schwer bis unmöglich erscheinen lässt. Sei es Finanzielles, Kinder, Nähe/Intimität, Verlustangst.... oder manchmal auch schlicht und ergreifend Liebe. Oder die Hoffnung dass sich Verhalten/Umstände/Störendes verändert. Manches braucht seine Zeit.
Ich bin damals der Kinder wegen geblieben. War ne schlechte Entscheidung, aber wie das so ist - das lernt und begreift man erst hinterher durch's Erleben.
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x 5#146
Heffalump Mitglied
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Zitat von Minusdioptrie:
mitunter kommt es in einer Form der Harmoniesucht dazu