In einer vertrauensvollen Beziehung kann/ darf man Ängste und Sorgen äußern, die den Partner/ die Partnerin betreffen, ohne gleich eine Person zu bemuttern oder bevormunden.
Allerdings muss man sich fragen, entstehen die "Sorgen" aufgrund unterschiedlicher Lebenseinstellungen oder gibt es konkrete Anlässe, die diese Sorgen auslösen oder verstärken?
Für Zweites fallen mir persönlich folgende Beispiele ein, wann ich diese Sorge auch kommunizieren würde (das ist aber natürlich meine persönliche Grenze): Grenzen werden immer weiter verschoben - zunächst trinkt man ein B. und fährt anschließend mit dem Auto nach Hause, dann werden daraus irgendwann zwei oder drei kleine B. und man fühlt sich immer noch fahrtüchtig; Die Anlässe, um Alk. zu trinken, beschränken sich nicht nur auf Situationen mit Freunden/ Familie, man trinkt immer regelmäßig mittags/ nachmittags Alk., auch wenn andere nichtalkoholische Getränke trinken - das Trinken oder der Konsum werden immer normaler und Bestandteil des Alltags; Es gibt nur noch wenige Tage, an denen kein Alk. getrunken wird (die Menge ist hier egal)...Sorgen dieser Art kann man in vertrauensvollen Beziehungen äußern. Wie eine Person damit letztlich umgeht, bleibt ihr überlassen. Sie kann die Sorgen ernst nehmen oder auch abtun, das ist ihre Entscheidung. Man kann das Leben dieser Person nicht bestimmen oder die eigenen Vorstellungen auf sie übertragen.
Im ersten Fall finde ich die Äußerung von Ängsten oder Sorgen schon schwieriger, wenn konkrete Anlässe fehlen oder nicht richtig bestimmt werden können. Ob jemand nun zwei oder fünf B. trinkt, bleibt meiner Meinung nach der Person überlassen, muss man nicht gut finden, hat man aber zu akzeptieren. Ohne Kontext fällt mir die Bewertung aber auch schwierig (s.o. oder die Person hat zuvor eigene Sorgen geäußert und man reagiert darauf).
Vielleicht geht es auch nur vordergründig um den Alk. und eigentlich um eine andere Sache, denn wenn du schreibst:
Zitat von Freedom6: Mir ist viel zum weinen..
Ich kann es auch nicht haben ihn immer an zu meckern, zu weinen. Das ist mir unangenehm. Ich mag kein Drama. Habe schuldgefühle wenn ich mich wie die Freundin fühle die immer nur meckert.
Zitat von Freedom6: Vielleicht auch das Thema mit der Achtsamkeit.
Zeigt sich bei dir eine Unzufriedenheit, die in dir kein gutes Gefühl auslöst und du bereits merkst, du nörgelst viel und magst dich so nicht. Dann gibt es da auch immer noch das undefinierte Thema "Achtsamkeit".
Zitat von Brightness2: Was kann dir helfen, was hast du bisher aus den Beiträgen für dich mitgenommen, was brauchst du, welche Unterstützung wünschst du dir hier in deinem Thread?
Worum geht es?