vergangenheit
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mein Ex und ich sind nun 4 Monate getrennt. Wir lebten zum Schluss in einer Fernbeziehung. Erst habe ich mich getrennt (war aber eher aus Verzweiflung und nicht weil ich eine Trennung richtig wollte) und kurze Zeit später hat er sich getrennt. Er sagte mir, wir hätten schon mehrmals unsere letzte Chance verschenkt, wir würden uns nicht glücklich machen und er hätte keine Hoffnung mehr. Aber er würde sich wünschen, dass wir trotzdem weiterhin Kontakt hätten, da ich ihm wichtig wäre. Das habe ich abgelehnt und mich insgesamt drei Wochen nicht bei ihm gemeldet. Danach habe ich ihm geschrieben, weil er noch Sachen bei mir hatte und ich wusste, dass er zu dem Zeitpunkt in meiner Heimatstadt war. Er wollte daraufhin mit mir telefonieren und sagte mir, dass er sich unsicher sei, ob das so richtig war mit der Trennung, dass er mich vermissen würde und dass es vielleicht wieder eine Chance gibt, wenn er wieder in meine Nähe zieht (das ist jobtechnisch bei ihm gerade noch unsicher). Wir haben uns darauf verständigt auf mein Bitten hin, dass ich auf keinen Fall eine Freundschaft will und dass wir maximal sporadisch Kontakt haben können und schauen, ob er nun wieder hierhin zieht.
Ein paar Wochen lang bekam ich immer wieder Nachrichten von ihm, dass er an mich denkt und dass es ja vielleicht wieder werden kann. Ich bekam auch einen Brief zu Weihnachten.
Ich muss zugeben, dass ich ein bisschen eingelullt war von seinen lieben Nachrichten, sodass wir wöchentlichen schriftlichen Kontakt hatten. Ich fing jedoch immer mehr darunter an zu leiden, weil es sich auf einmal alles so freundschaftlich anfühlte und ich das ja absolut nicht will.
Ich war schon kurz davor, ihm zu schreiben, dass ich diese Schreiberei nicht mehr will, als er auf einmal schrieb, dass er mich treffen will (er kam kurzzeitig in meine Stadt, um seine Familie zu besuchen).
Ich war ganz überrascht, da ich schon gezweifelt hatte, ob er überhaupt noch will, da zwei Monate lang nur noch freundschaftliche Nachrichten von ihm kamen.
Also schrieb ich einfach nur, was das Treffen für einen Sinn haben soll und was er sich darunter vorstellt.
Darauf kam dann, dass er jetzt doch keine Zeit hätte (mit ellenlangen Begründungen, aus denen hervorging, dass er sehr wohl Zeit hätte). Anschließend stellte er mir insgesamt 8 (!) Fragen zu meinem Leben, wie es im Job so läuft etc.
Ich habe mich seither - das ist jetzt anderthalb Wochen her - nicht mehr bei ihm gemeldet.
Ich verstehe dieses Verhalten nicht.
Hat jemand vielleicht eine Erklärung und einen Tipp, wie ich mich weiter verhalten soll?
Will ihn zurück....
Liebe Grüße
Vergangenheit