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Buckelwal Hope und Deutschland

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Zitat von Blindfisch:
:popcorn: oder Gruppenumarmung ?

lieber Gruppenumarmung

x 2 #1261


S
Zitat von Akelei76:
Und dann gibts Menschen, die alles schlecht reden, hassen und ihre Lieblosigkeit als "wir lassen das der Natur" covern.

Genug so ist es.

1966 schwamm ein Belugawal den Rhein hinauf, Duisburg wurde er das erstmal gesichtet... ...und der damalige Zoodirektor Dr. Gewalt versucht ihn einzufangen um ihn als Attraktion in einen neuen Delfinarium.

Aus aller Welt kamen Journalisten und berichteten über diese seltene Ereignis. Man nannte ihn nach dem Roman "Moby Dick".

Der Rhein war damals eine giftige Suppe, der Haut des Wals hatte sich verfärbt, wurde von Chemikalien angegriffen, damit rechtfertigte auch Dr. Gewalt seine teils sehr brutale Methoden...

Damals war es noch nichts verwerflich daran, wenn man Mitgefühle einen Tier gegenüber zeigte, so säumten viele Menschen den Rhein und waren zunehmend sauer über die rabiaten Methoden des Dr. Gewalt.

Moby Dick schwamm bis kurz hinter Bonn und dann dachte er wohl "hmm, das reicht mir" und er kehrte um, der Zoodirektor hatte ich nicht bekommen und das war gut so.

Ob Moby Dick überlebt hat wissen wir nicht, ob sich seine Haut wieder regeneriert hat in der Nordsee.

Das Ereignis damals hat etwas ausgelöst bei den Menschen, das ersten Mal da hätte man über "die Brühe" im Rhein nachgedacht und über den Umgang mit Tieren.

Im May 26 feiert das Schiff "Moby Dick" seien 50 Geburtstag, es fährt im Rhein und wurde aus dem Andenken des Wals gebaut, ist ist ein Wal nachempfinden - vorne das Maul, hinten die Flosse.

Als Kind war es selbstverständlich, dass man auch mal mit Moby Dick gefahren sein musste - natürlich konnte mir mein Vater aus erste Hand erzähle, wie es damals war.

Die Geschichte sehr ich etwas losgelöst, aber damals hat es was in den Menschen bewegt - und heute?
Warum Sprechen wir nicht über Stell- und Fangnetze? Warum nicht allgemein über den Schutz der Wale?

x 7 #1262


A


Buckelwal Hope und Deutschland

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Zitat von Schnuddel74:
Die Geschichte sehr ich etwas losgelöst, aber damals hat es was in den Menschen bewegt - und heute?
Warum Sprechen wir nicht über Stell- und Fangnetze? Warum nicht allgemein über den Schutz der Wale?

Ja, sehr schade. Ich hatte ja oft genug von der Captain Paul Watson Foundation und Sea Shepherd geschrieben. Aber die Resonanz hielt sich leider sehr in Grenzen.
Diese Organisationen tun wirklich aktiv etwas für das Meer und seine Bewohner. Schiffe werden heutzutage auch nicht mehr gerammt, falls das jemanden abschreckt.

Danke Dir für die Geschichte von Moby Dick aus dem Rhein. Die kannte ich bisher gar nicht Verlegenes Gesicht

x 4 #1263


CanisaWuff
Die Tiere sind in dem Element gefangen. Sie können nicht weg.
Nicht fliehen vor der Verschmutzung und dem Lärm.

x 2 #1264


C
Zitat von Fenjal:
Gelegentlich schwimmt er an Schiffen vorbei, winkt mit der Schwanzflosse und ruft, danke Germany.

made my day 😂

x 1 #1265


A
Schade wenn das Thema Wal hier einschläft .

Egal , wer gehofft hat , egal wer keine Chancen für das Tier sah .
Es müssen Konsequenzen folgen .

Jeder sollte in sich gehen ,überlegen , was der Mensch der Natur antut .
Jeder ganz alleine für sich . Still , aber mit offenem Herzen danach sehen , welchen kleinen Beitrag er selbst dazu beitragen kann , der Natur Raum zu verschaffen .
Egal ob an Land , oder im Meer , wir misshandeln unsere Welt , die uns umgibt .
Ich , du , wir alle .

Was schrieb @Tempest :
Zitat von Tempest:
Erst kommt das Fressen, dann die Moral. Ein alter Grundsatz, der bis heute gilt.
Moralin gesäuerte Einstellungen halten nur so lange, bis der Magen knurrt. Das müssen wir wohl alle wieder lernen, ob freiwillig oder gezungenermaßen.

Harte Worte über die ich gestolpert bin und in deren Worten viel Wahrheit liegt .
Wir konsumieren gedankenlos in allen Bereichen unseres Lebens .
Die Liste der Beispiele würde selbst knapp gefasst Seiten fülen .

Der Wal hatte Reste von einem Fischernetz im Maul .
Zuerst konsumieren wir gedankenlos , dann wollen wir ein einzelnes Tier retten , während seine Artgenossen und nicht nur die , das gleiche Schicksal ereilt . Gestorben für unseren unersättlichen Überfluss .

Da Timmys Schicksal berühert , sollte es bei jedem von uns ein Nachdenken hervorrufen .
Aber ich befürchte , diese Walgeschichte ist nur eine kleine Episode und schnell vergessen .
Nichts wird sich ändern befürchte ich

x 2 #1266


S
@Abendrot
Wir müssen uns aber auch davor hüten, ein Diskussion über eine Rettung des Wals zu verknüpfen mit der Diskussion über Massentierhaltung.

Auch sollten wir uns davor hüten, Menschen die für die Rettung waren, als mögliche zu unterstellen (zum Beispiel wie Egoismus, die ihre Emotionen vor angeblich vor dem Wohl des Tiers stellen).
Das fand ich hier im Thread am schlimmsten...
...dass man sich für Emotionen gegenüber Tier rechtfertigen muss.

Auch schlimm fand ich die User, die hier nur in den Thread kurz rein sind um zu meckern, um zu sagen wir dumm doch alle sind außer sie selber und dann wieder gehen. Sie machen sich einen Spaß daraus andere zu demütigen (oder besser gesagt, sie versuchen es nur) - das sind die, die spalten wollen, die greifen solche Themen auf, missbrauchen solche Themen um ihre kruden Ideologie allen kund zu tun...

Ich habe ehrlich gesagt, auf solche Leute keinen Bock mehr...
...und ich meine nicht die Menschen, die hier schon ganze Zeit im Thread sind, die schon länger mitdiskutieren (egal welche Meinung).

x 9 #1267


C
Zitat von Abendrot:
Zuerst konsumieren wir gedankenlos


Du musst nicht von dir auf andere schließen.

Ich denke die meisten brauchten nicht erst einen Wal, bevor sie sich mal Gedanken um Konsum und Leben machen.

Es wird immer lächerlicher doch irgendwie auch immer lustiger.

Mal sehen, was Fenjal heute wieder raushaut.

x 3 #1268


C
Zitat von Casey:
Mal sehen, was Fenjal heute wieder raushaut.

Naja, besonders gehaltvoll finde ich die Aussage nun auch nicht. Eher bissl ...
Zitat von Casey:
lächerlich

#1269


S
Zitat von Casey:
Ich denke die meisten brauchten nicht erst einen Wal, bevor sie sich mal Gedanken um Konsum und Leben machen.

Genau so sehe ich das auch.

Zitat von cline:
Naja, besonders gehaltvoll finde ich die Aussage nun auch nicht. Eher bissl ...

Egal, was man über Sie denken mag, aber sie stört mich weniger, sie handelt wenigsten nach ihren Prinzipien (auch wenn die aus meiner Sicht nicht in sich stimmig sind)...
...was soll's, jedem Tierchen sein Pläsierchen.

x 1 #1270


CanisaWuff
Wer Tiere rettet wird schon immer oder oft komisch angesehen..."ist ja nur ein Tier".

Seit ich mich für Tauben einsetze habe ich gelernt, dass mir diese Haltung ganz weit am Popo vorbei gehen muss.

Ich muss mich weder dafür entschuldigen, dass ich Tiere rette, noch dass ich gerne in Kirchen gehe, nicht dafür, dass ich nicht immer und überall überholen soll nur weil es der hinter mir eilig hat oder noch besser dafür ein Tier überfahren.

Ich halte mich von diesen Menschen einfach fern, sie passen nicht in meine Welt.

x 8 #1271


ThePhoenix
Faszinierend. Auch hier ein ähnlicher Verlauf wie in Diskussionen zu allen anderen Themen. Wissen gegen Emotionen. Das können nur wir Menschen. Die Naturgesetze schert das allerdings nicht.

Zum Glück sind die meisten Themen in diesem Forum meist sozialer Natur, da zählen Erfahrungen und Emotionen mehr und können mehr Berücksichtigung finden.

x 2 #1272


S
Zitat von ThePhoenix:
Wissen gegen Emotionen. Das können nur wir Menschen. Die Naturgesetze schert das allerdings nicht.

Das ist deine Wahrnehmung, aber so ist es nicht.

Was genau sind den für dich Naturgesetze?
Weil normalerweise sind das in der Wissenschaft "physikalische Phänomene", wie die Schwerkraft.

Und Emotionen und Wissen ist kein Widerspruch - jedenfalls nicht bei dem Thema. Das Problem war mehr, dass es keine eindeutigen Antwort darauf gibt, was richtig gewesen wäre.

x 1 #1273


CanisaWuff
Zitat von ThePhoenix:
Die Naturgesetze schert das allerdings nicht.

Welche Naturgesetze?

#1274


S
Zitat von CanisaWuff:
Welche Naturgesetze?

Ich vermute Mal, er meinte was ganz anders damit...

#1275


A


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