×

Lieber Forenbesucher,

wer bei uns Unterstützung sucht, soll sie finden, und wer helfen möchte, ist hier herzlich willkommen. Moderatoren und Mentoren begleiten das Forum und achten darauf, dass Beiträge respektvoll bleiben. Sachliche, tröstende, wohlwollende und empathische Beiträge sind ausdrücklich erwünscht, damit sich alle Mitglieder wohl fühlen. Abwertende oder verurteilende Inhalte haben hier keinen Platz.

2933

Buckelwal Hope und Deutschland

C
Zitat von CanisaWuff:
Das Meeresmuseum hat Proben vom toten Wal bekommen und wollen sie abgleichen.

Ist das nicht vollkommen egal welcher Wal das ist?

x 1 #1336


Winza

x 1 #1337


A


Buckelwal Hope und Deutschland

x 3


CanisaWuff
Zitat von cline:
Ist das nicht vollkommen egal welcher Wal das ist?

Ein Tier ist tot, das ist schlimm.

Das Meeresmuseum hat in den letzten Wochen aber bewiesen, dass es kein Experte ist.
Aber wenn sie nun "beweisen" dass man Wale nicht retten kann, wird das fatale Auswirkungen auf weitere Rettungen haben.

Daher muss die Untersuchung von einer unabhängigen Stelle gemacht werden.

x 3 #1338


Fenjal
Zitat von cline:
Ist das nicht vollkommen egal welcher Wal das ist?

So sollte es sein, nur wenn man impulsiv Tierwohl lebt macht es einen Unterschied, ob das verendete Tier, eben NUR ein Wal ist, oder ob es der Ostseewal ist.
Und genau diese Denkweise, lässt mich an manchem "Tierschützer" zweifeln.
Eigene Emotionen werden höher bewertet als das Tierwohl, Paralle zu manchen Haustierhaltern, die ihr Tier, trotz offensichtlich bevorstehem Ende, Euthanasie nicht zukommen lassen wollen, weil sie selbst ein Problem mit Verlust haben.

Der Ostseewal, hatte mAn wenig bis gar keine Chancen lange im tiefen Wasser zu schwimmen, weil er eben keine Power mehr hatte, nicht umsonst hat sein abgeschwächtes Instinktmuster ihn auf Ssndbänke getrieben um ihn atmen lassen zu können, der wichtigste Antrieb um Leben zu halten.
Dass sein Gewicht soetwas nicht lange zulässt, weiss der Mensch, nur ein Lungenatmer bevorzugt nicht die Tiefe See, wenn Krankheit, fehlende Kraft oder Navigationsstörungen an ihn herantreten.
Einzig darauf konnte sein bruchstückhafter Instinkt, (Schwäche reduziert auch den Instinkt) sich noch konzentrieren
So jedenfalls seh ich das Ganze.

#1339


CanisaWuff
Zitat von Winza:
@CanisaWuff

Die Seite ist wieder da, aber sie war weg.
Das war komplett komisch, denn eigentlich hatten die gut berichtet und kam so ein total blödes Verhalten.

x 1 #1340


T
Zitat von CanisaWuff:
ich hab überlegt, ob sie vielleicht zu zweit unterwegs waren und sich verschwommen haben.
Hope ist weiter in die Ostsee geschwommen und der andere Wal ist verendet.
Vielleicht hat Hope deswegen so oft gerufen, weil er dachte der andere Wal wäre noch in der Nähe.

Sowas kann sicher auch noch verfilmt weden, dann rechnet sich alles doch noch. Dann werden im Kino die Taschentüchlein gezückt, und alle gehen wieder nach Hause, vor die Glotze und warten auf das nächste Melodrama.
Das klingt für mich alles schon etwas dramaturgisch.

x 1 #1341


Pippa
Ich kapiere es mal wieder nicht.
Etliche Menschen hatten wochenlang mit dem Tier zu tun.
Die müssten doch aufgrund äußerlicher Merkmale erkennen, ob er es ist.

x 5 #1342


FrauDrachin
Zitat von CanisaWuff:
Aber wenn sie nun "beweisen" dass man Wale nicht retten kann, wird das fatale Auswirkungen auf weitere Rettungen haben.

Genau.
Und hier stimme ich Fenjal und Abednrot wieder komplett zu.
Es darf bei der Sache nicht darum gehen, ob wir in Zukunft Wale retten sollten, geschweige denn wer nun am Ende des Tages recht hatte oder gar moralisch überlegen war/ist. Es sollte nicht vergessen werden, dass es die Rettungsaktion nicht richtiger macht, wenn es nicht der Ostseewal war, und dass es die Rettungsaktion nicht falsch macht, wenn er es ist.
Wenn es "unser" Wal war, dann wäre es einfach eine wichtige Gelegenheit zu lernen. Woran ist der Wal letztlich gestorben? Kann man vielleicht daraus lernen, wie man Wale besser "diagnostizieren" kann, um klarer zu sehen, ob eine Rettungsaktion sinn macht, oder ob wir nur ein totkrankes Tier durch die Gegend zerren.
Wenn es irgendein Wal ist, dann wäre es trotzdem eine gute Gelegenheit über Wale zu lernen.

Wenn ich persönlich aus der ganzen Sache etwas mitnehme dann genau das: Es scheint selbst für Experten überraschend viel zu geben, was sie NICHT über Wale wissen. Wenn wir der Meinung sind, weiter Wale retten zu wollen, und hier spricht zumindest mein Herz eine eindeutige Sprache, müssen wir mehr wissen, und so blöd das ist, einiges wird auch try and error sein müssen.

Ich denke, wenn wir dem Wal etwas schuldig sind, dann genau das. Aus seiner Geschichte und aus seinem Leiden so viel wie irgend möglich zu lernen. Über Wale in freier Wildbahn, über die Auswirkungen von Fischfang, Schiffahrt etc. auf Wale, über die Möglichkeiten und Grenzen der Walrettung usw.

x 3 #1343


CanisaWuff
@FrauDrachin man muss dann aber sofort tätig werden und nicht erst noch Wochen warten.
Das Meeresmuseum ist für mich nicht mehr objektiv, denn wenn sie lernen wollten, dann hätten sie einfach mit der Initiative kooperieren sollen, statt ständig dagegen zu reden.

Was Abendrot und Error von sich geben, schwirrt außerhalb meines Lesebereiches rum.

x 3 #1344


Hansl
Es kann einem Angst machen. Wie extrem in Deutschland die beihnahe schon als "Seuche" zu bezeichnete moralische Selbsterhöhung wütet.
Wenn man hinsieht kann man erkennen, wie manch andere europäische Länder zunehmend beginnen, die Reißleine zu ziehen.
Aber in Deutschland weiterhin erbittert um die moralische Deutung der gesellschaftlichen Existenz gekämpft wird.
Irgendwie erschreckend.

x 1 #1345


Fenjal
@FrauDrachin Frau Drachin, wir können nicht alles was die Natur vorgibt. steuern oder lenken.
Täglich stranden hunderte Meeressäuger, nur an entlegenen Küsten wird das weniger wahrgenommen oder nicht gewertet.
Wie möchte man dem begegnen?

Wenn 15 Vögel im Kreis an der Vogelgrippe verenden , ist das, um es zu vermenschlichen " traurig", aber man weiss, dass Zugvögel, die Ihren biologischen Orientierungsmechanismen folgen und das Virus tragen, sich nicht von ihren Routen ableiten lassen und heimische Vogelarten oder auch Züchtungen infizieren können.
Wir können ihnen nicht zurufen, fliegt weiter, rastet hier nicht oder lasst euch nicht erschöpft oder tot vom Himmel fallen.
Wir sammeln sie ein und entsorgen sie, so ist das.
In der Natur gibt es kaum ein völlig risikofreies Lebensende

x 1 #1346


T
Zitat von Fenjal:
In der Natur gibt es kaum ein völlig risikofreies Lebensende

Wenn es wenigstens ein risikofreies Leben gäbe 😉

x 1 #1347


Fenjal
@Tempest das Lebensende könnte risikofrei sein, wenn ein Tier sich zurückziehen kann, sich versteckt, weil es schwach und krank ist.
Dieser kranke Wal hat sich mAn zurückgezogen, nur haben Menschen ( Deutschland) es nicht zugelassen, dass er sein Ende auf der Sandbank fand, sie degradieren ihn zum Intensivpatienten, ignorierten seine Wünsche, (ständiges Zurück auf die Sandbänke) denn sie glaubten es besser zu wissen, was gut für ihn ist.
Dass er in diese Barge schwamm ist aus,meiner Sicht eine erzwunge Handlung, Schwäche und das Abschneiden der Fluchtwege ließen ihm nichts anderes übrig.
Dazu kam es noch zu einigen Blessuren durch die Barge, was nicht verwunderlich ist.
Mir persönlich hat das Ganze wieder gezeigt, wie manche Zeitgenossen drauf sind, erleben wir in ähnlicher Form auch hier vor Ort.
Geschenkt, Wildtiere schätzen den Menschen nicht, nur das vergessen wir gern.
Alles Gute hier im Thread, meine Weltanschauung und Wertesystem ist ein anderes, Tiere sind Mitgeschöpfe, die nach Lebensraum, Nahrung und Fortpflanzung streben, es sind keine Menschen.

x 2 #1348


T
@Fenjal
Du rennst da bei mir offene Türen ein.
Unser Zeitgeist wird langsam zum Gespenst.
Jede(r) denkt, ohhh, ich hab ihn gerettet, dabei wurde nichts und niemand gerettet, aber ich war bei den Guten. Tanzender Smiley
Selbstbetrug ist auch Betrug.

#1349


Charming
Er ist es

x 3 #1350


A


x 4