E
Ehemaliger User
Gast
Hi,
auch ich möchte mir mal einiges von der Seele schreiben!
Nach 20 gemeinsamen Jahren, von denen wir 12 Jahre verheiratet sind gesteht mir meine Frau, daß sie glaubt, sich in einen Anderen verliebt zu haben!
Zur Vorgeschichte muß gesagt werden, daß ich mich einfach zu sehr um meinen Job gekümmert habe, ihr keine Hilfe war und ihr nicht die nötige Aufmerksamkeit geschenkt habe.
Dadurch habe ich sie wahrscheinlich in die Arme eines guten Bekannten, den auch ich eigentlich mag (mochte?), getrieben.
Laut ihren Aussagen haben sie sich aber nur gegenseitig ihre Zuneigung zueinander gestanden, was ich ihr auch glaube.
Nun steckt sie in der schwierigen Lage, daß es insgesamt 4 Parteien gibt, die an ihr zerren! 1. Die Sorge um die Kinder. 2. Die Verwandschaft und Bekanntschaft, die, wenn sie es erfahren, natürlich auf meiner Seite, dem armen verlassenen Ehemann, stehen werden (was ich versuchen werde zu verhindern!). 3. Dem Bekannten, der sich zwar momentan noch zurückhält, aber sie sich zu ihm hingezogen fühlt. 4. Meine Wenigkeit, der versucht, sie zurückzugewinnen.
Nun reden wir sehr viel, sind in therapeuthischer Betreuung und haben eine Paarberatung angemeldet.
Nun möchte ich aber nicht, daß sie nur wegen der Kinder und der Umgehung der Probleme aus dem Verwandten- und Bekanntenkreis bei mir bleibt, sondern weil da auch noch ich bin! Ich will keine Kompromisslösung darstellen.
Wenn ich sie frage, ob nicht wenigstens ein kleiner Keim von Liebe dawäre, den man aufbauen önnte, sagt sie mir, daß sie es nicht weis und deshalb professionelle Hilfe bei einer Entscheidung benötigt.
Sie wundert sich über meine Reaktionen, denn ich sage ihr auch, daß ich derzeit den Eindruck habe, es wäre gefühlsmäßig besser für sie, wenn sie sich dem Anderen zuwendet. Außerdem bin ich sehr ruhig und versuche sie zurückzugewinnen wobei ich dabei nicht flehend vor ihr knie.
Wenn ich alles in allem abwäge, komme ich immer wieder zu der Einsicht, daß vieleicht ich derjenige sein muß, der das Ganze zuende bringt, auch meinetwegen, denn dann sage ich mir eher ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende!
Es würde zwar ein dorniger Weg für sie, wenn sie sich dem Anderen zuwendet, aber den hätten wir auch vor uns, wenn wir es nochmal versuchen würden!
Ich weiß einfach nicht, was ich machen soll, denn ich bin andererseits bereit alles zu tun und meine Fehler, die ich in der Vergangenheit gemacht habe nicht wiederholen.
Zum einen war es sowieso nötig, daß ich einen Tritt von ihr bekomme, aber daß der dann so heftig ist und in die beschriebene Richtung geht, habe ich nicht erwartet.
Mir ist den ganzen Tag zum Heulen zumute und habe eher Motten als Schmetterlinge im Bauch.
Hat jemand eine ähnliche Situation durchlebt?
Was meint Ihr dazu?
auch ich möchte mir mal einiges von der Seele schreiben!
Nach 20 gemeinsamen Jahren, von denen wir 12 Jahre verheiratet sind gesteht mir meine Frau, daß sie glaubt, sich in einen Anderen verliebt zu haben!
Zur Vorgeschichte muß gesagt werden, daß ich mich einfach zu sehr um meinen Job gekümmert habe, ihr keine Hilfe war und ihr nicht die nötige Aufmerksamkeit geschenkt habe.
Dadurch habe ich sie wahrscheinlich in die Arme eines guten Bekannten, den auch ich eigentlich mag (mochte?), getrieben.
Laut ihren Aussagen haben sie sich aber nur gegenseitig ihre Zuneigung zueinander gestanden, was ich ihr auch glaube.
Nun steckt sie in der schwierigen Lage, daß es insgesamt 4 Parteien gibt, die an ihr zerren! 1. Die Sorge um die Kinder. 2. Die Verwandschaft und Bekanntschaft, die, wenn sie es erfahren, natürlich auf meiner Seite, dem armen verlassenen Ehemann, stehen werden (was ich versuchen werde zu verhindern!). 3. Dem Bekannten, der sich zwar momentan noch zurückhält, aber sie sich zu ihm hingezogen fühlt. 4. Meine Wenigkeit, der versucht, sie zurückzugewinnen.
Nun reden wir sehr viel, sind in therapeuthischer Betreuung und haben eine Paarberatung angemeldet.
Nun möchte ich aber nicht, daß sie nur wegen der Kinder und der Umgehung der Probleme aus dem Verwandten- und Bekanntenkreis bei mir bleibt, sondern weil da auch noch ich bin! Ich will keine Kompromisslösung darstellen.
Wenn ich sie frage, ob nicht wenigstens ein kleiner Keim von Liebe dawäre, den man aufbauen önnte, sagt sie mir, daß sie es nicht weis und deshalb professionelle Hilfe bei einer Entscheidung benötigt.
Sie wundert sich über meine Reaktionen, denn ich sage ihr auch, daß ich derzeit den Eindruck habe, es wäre gefühlsmäßig besser für sie, wenn sie sich dem Anderen zuwendet. Außerdem bin ich sehr ruhig und versuche sie zurückzugewinnen wobei ich dabei nicht flehend vor ihr knie.
Wenn ich alles in allem abwäge, komme ich immer wieder zu der Einsicht, daß vieleicht ich derjenige sein muß, der das Ganze zuende bringt, auch meinetwegen, denn dann sage ich mir eher ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende!
Es würde zwar ein dorniger Weg für sie, wenn sie sich dem Anderen zuwendet, aber den hätten wir auch vor uns, wenn wir es nochmal versuchen würden!
Ich weiß einfach nicht, was ich machen soll, denn ich bin andererseits bereit alles zu tun und meine Fehler, die ich in der Vergangenheit gemacht habe nicht wiederholen.
Zum einen war es sowieso nötig, daß ich einen Tritt von ihr bekomme, aber daß der dann so heftig ist und in die beschriebene Richtung geht, habe ich nicht erwartet.
Mir ist den ganzen Tag zum Heulen zumute und habe eher Motten als Schmetterlinge im Bauch.
Hat jemand eine ähnliche Situation durchlebt?
Was meint Ihr dazu?