389

Meine Frau trennt sich nach 19 Jahren, 3 Kinder, Affäre

M
Hallo in die Runde,

hätte mir vor sechs Wochen jemand erzählt, dass und was ich hier jetzt schreibe, dann hätte ich ihn für verrückt erklärt. Nun ist bei mir eine Situation eingetreten, die ich bisher für vollkommen surreal gehalten habe.
Es erschreckt mich allein vom Lesen der Überschriften, wie vielen Menschen es ähnlich geht und mit welchen Gefühlen und Gedanken man nun unterwegs ist.
Ich möchte hier einfach mal mein Erleben schreiben, das alles noch recht frisch ist und sich für mich so gar nicht gut anfühlt. Dabei hoffe ich, dass mir allein schon das Aufschreiben hilft und hoffe natürlich auf die eine oder andere wie auch immer geartete Antwort.

Meine Frau und ich (45 und 44) kennen uns seit 19 Jahren und sind seit 17 Jahren verheiratet. Wir haben drei Kinder (11,13,15), sind beruflich erfolgreich und haben ein schönes Haus. Nach außen galten wir bisher als Traumpaar.

Im Laufe des letzten Jahres (2023) fiel mir immer wieder eine tendenziell größer werdende Abwesenheit und Abgewandtheit meiner Frau mir gegenüber auf. Diese ging einher mit einer beruflichen Weiterentwicklung und neuen Tätigkeit meiner Frau seit Anfang letzten Jahres. In dieser neuen Tätigkeit geht sie sehr stark auf, es ist ihre Wunschtätigkeit. Bei dieser Arbeit ist sie viel in Kontakt mit Kollegen, es wird viel genetzwerkt und gemeinsam unternommen.
Den Kindern gegenüber war und ist sie stets sehr zugewandt und hatte bei der Erziehung eindeutig das Sagen. Wir haben drei großartige Kinder, die viel Lob und Anerkennung erfahren.

Meine Versuche, die von mir bemerkte Änderung anzusprechen, wurden immer wieder abgewiegelt oder sogar abgewiesen. Echte Intimität fand in den letzten Monaten zwischen uns nicht mehr statt.

Zu Weihnachten musste ich dann entdecken, dass sie eine Affäre mit einem Kollegen hat. Zu diesem fühlt sie sich emotional stark hingezogen. Die Affäre bahnte sich ungefähr seit Herbst letzten Jahres an. Sie bereut diese Affäre nicht und äußert sich nicht glaubwürdig hierzu.
Unsere Beziehung betrachtet sie seit längerer Zeit als erkaltet. Wir funktionieren zwar, ihr sind aber die Emotionen für mich abhanden gekommen. Dies sieht sie ganz klar in meiner Verantwortung und in meinem Verhalten begründet. Hier muss ich nach meinen Reflektionen in den letzten Wochen zugeben, dass ich in den letzten Jahren deutlich zu wenig positiv-emotional/ empathisch war. Einige ihrer weiteren Gründe kann ich nachvollziehen, viele dieser Gründe hatte ich für mich aber als geklärt oder anders als von ihr dargestellt in Erinnerung. Andere Äußerungen kommen mir vor, wie aus der Luft gegriffen oder grob verfälscht. Wie, um ihr Tun zu rechtfertigen. Insgesamt hatten wir beide da wohl einiges an offenen Posten mit uns getragen.

Konstruktive Gespräche zu unserer Beziehung waren seit Weihnachten erst recht nicht möglich. Bei jeglichem Versuch, die von ihr genannten Gründe anzusprechen, erlebete ich wahre Ausbrüche an negativen Emotionen mir gegenüber.
Über Silvester hatten wir einen lange geplanten Urlaub mit Freunden, den wir nicht absagen wollten. Der Urlaub verlief für mich natürlich nicht so, wie ich ihn mir bis Weihnachten noch vorgestellt hatte. Vor den Freunden spielte sie mir noch einigermaßen heile Welt vor. Ansonsten hatte sie nur Kälte und Abweisung für mich übrig. Nach meinem Eindruck stand und steht sie bis heute in permanetem WhapsApp-Kontakt zu ihrer Affäre. Darüber hinaus sieht sie ihn ja auch jeden Tag bei der Arbeit. In dieser Hinsicht lebt sie seit einiger Zeit ein gewisses Doppelleben mit Dingen, die ich an ihr nie kannte (Abschotten des Smartphones, heimliches Rauchen, starker Alk.).
Sie sagt. sie könne mich einfach nicht mehr sehen/ ertragen. Nach dem Urlaub hatte sie dann für sich entschieden, uns keine Chance mehr zu geben. Sie hatte sich nach einer Wohnung umgesehen und spontan einen aus ihrer Sicht echten Glücksgriff gemacht.
Unser Haus ist zwar auch nicht sonderlich weit von ihrer Arbeit und der weiterführenden Schule unserer beiden jüngeren Kinder weg. Ihre neue Mietwohnung liegt in guter Innenstadtlage ganz dicht bei Ihrer Arbeit und bei der Schule der beiden Jüngeren. Diese Wohnung übernimmt sie nun Ende dieser Woche.
Ich bleibe dann in unserem gemeinsamen Haus. Für die Kinder denken wir über das Wechselmodell nach, wobei die Kinder in einem Alter sind, wo sie schon sehr viel selbst entscheiden können, was sie wo machen wollen. Gerade unsere Jüngste ist ihrem Alter da weit voraus.

Es liegt noch ein ganz großer Berg an zu klärenden Dingen vor uns. Da tun sich tausende Details auf. Bisher haben wir nur ganz grob und kurz darüber gesprochen, die Emotionen spielen da noch zu sehr rein. Finanziell gings uns bisher gut, wir verdienen ungefähr gleich viel. Nach der Trennung wird es mit den materiellen Möglichkeiten anders werden. Wie das mit der Kinderbetreuung im Detail läuft und mit welchem zeitlichen Mehraufwand das alles verbunden ist, muss sich auch noch zeigen. Ich habe zudem das Gefühl , dass sie alles versuchen wird, den Kindern bei sich in der Stadtwohnug ein anderes und besseres Leben aufzuzeigen, als wir es bisher hier im Haus gehabt hatten.

Darüber hinaus komme ich gedanklich mit der Affäre (er 49, fünf Kinder aus zwei Beziehungen, die jüngeren 3, 5 , auch so gar nicht klar. Mein Eindruck geht hier ganz stark in die Richtung, dass ich unmittelbar durch jemand anderen ersetzt werde. Das löst Gefühle der Herabsetzung und Demütigung aus, die ich hier gar nicht in Worte fassen kann. Noch schlimmer für mich ist, dass meine Kinder schon bald in Kontakt zu dieser Person kommen könnten.
Sie sagte mir, sie hätte bereits im Sommer letzten Jahres - seitdem könne sie sich innerlich eine gemeinsame Zukunft nicht mehr vorstellen - nach einer Wohnung für sich gesehen. Da war aber scheinbar weder die passende Wohnug, noch der emotionale Rückhalt der Affäre da.

Das alles führt dazu, dass ich momentan emotional total ausgebrannt bin mit allem, was da dann so dran hängt (schlechter Schlaf, keine sinnvolles Arbeiten). Meine Gedankenwelt war bis Weihnachten eine ganz andere. Als besonders schlimm empfinde ich es, so massiv hintergangen und belogen zu werden. Wenn dann als Rechtfertigung ausschließlich auf mein Verhalten verwiesen wird und sie in keiner Weise über ihr Verhalten reflektiert und nur über ihr Glück und ihre Bedürfnisse spricht, mutet das für mich sehr selbstbezogen an.

Am Samstag müssen wir es nun den Kindern erklären, das wird das seltsamste und schlimmste Gespräch meines Lebens. Danach wirds dann weitergehen mit Familie, Freunden und Kollegen.
Auch vor den noch bevorstehenden Detail-Regelungen zu Finanzen etc. graut es mir, da sich bei ihr Fakten mit Emotionen vermischen.

So siehts derzeit bei mir aus, durch das Schreiben bin ich für den Moment innerlich etwas neutraler geworden, immerhin.
Ein großes Danke schon jetzt für jeden Post oder Gedanken hierzu.

29.01.2024 22:39 • x 12 #1


Chrome
@McMatten

Gehört das Haus euch? Wenn ja, dann wird sie jedes Recht auf dieses verlieren wenn sie auszieht.

Sie hat dann zwar 6 Monate Zeit wieder ins Haus zu ziehen, passiert dies nicht, verliert sie ihren Anteil automatisch. In der Hinsicht wird noch einiges auf euch zukommen, denn ihr Anwalt wird ihr definitiv dazu raten wieder einzuziehen und du wirst es dann ertragen müssen.

Wenn ihr 50/50 Modell wählt, dann müsst du kein Unterhalt zahlen, weil die Kinder genau so lange bei dir sind wie bei ihr. Auch hier würde ich zu diesem Modell raten, denn Kinder gewöhnen sich an alles und du hast immer eine Woche nur für dich, was dir auch gut tun wird.

Einfach mal ne Woche nur das tun was du möchtest, daran kann man wachsen und Energie gewinnen. Eure Kinder sind alt genug um das zu kapieren und vor allem hilft es auch besser damit klar zu kommen.

Du wirst halt dann definitiv wieder Schulden haben, außer du hast genug Geld auf der Seite. Dies muss dir auch bewusst sein, denn du wirst sie auszahlen müssen, was nicht leicht ist in der heutigen Zeit.

Auch hier gilt es dann eher abzuwägen. Nimmst du die Schulden auf dich oder lieber verkaufen und sich neu orientieren. Mit dem Verkauf warst du sehr wahrscheinlich Schuldenfrei, verlierst aber auch dein Zuhause. All diese Fragen solltest du aber mit deinem Anwalt klären und zwar ganz schnell.

Mach sofort einen Termin, lass dich beraten und schau was das beste für dich ist. Wenn das Haus schon dir gehört hat vor der Hochzeit, hat sie nur Anspruch auf den Zugewinn, was natürlich deutlich weniger ist als 50%

Wir gesagt, die beste Beratung ist Gold wert und daher ab zum Anwalt und bitte keine Ausreden suchen. Du musst in den Apfel beißen, ganz egal wie hart das Leben auch gerade zu dir ist. Ohne Anwalt wird es leider nicht gehen, diese Erfahrung haben hier 99% selbst machen müssen die sich scheiden lassen müssen.

29.01.2024 23:04 • x 7 #2


A


Meine Frau trennt sich nach 19 Jahren, 3 Kinder, Affäre

x 3


E
Zitat von Chrome:
...verliert sie ihren Anteil automatisch....
... Wenn ihr 50/50 Modell wählt, dann müsst du kein Unterhalt zahlen...

Du erzählst immer wieder die gleiche, falsche Grütze. Nicht als Fakt verkaufen, was keiner ist. Schon gar nicht, wenn Gefahr besteht, dass man Dir am Ende glaubt. Du magst vieles sein, aber nicht glaubwürdig. Oder lernwillig bis fähig.
Besserwisser oder Ratgeber sollten es auch besser wissen und Rat geben. Nicht irreführen.

29.01.2024 23:09 • x 12 #3


Gorch_Fock
Hallo Mac, willkommen hier.
Was Du erzählst ist der klassische Ablauf der Affaire. Du zeigst auch sehr schön die Muster auf, die ich auch in meinen Beiträgen oft erwähne. Dies kann auch für die vielen stillen Mitleser in ähnlicher Situation von Bedeutung sein, da man es als Unerfahrener oft nicht deuten kann:
Zitat:
Sie sagte mir, sie hätte bereits im Sommer letzten Jahres - seitdem könne sie sich innerlich eine gemeinsame Zukunft nicht mehr vorstellen - nach einer Wohnung für sich gesehen. Da war aber scheinbar weder die passende Wohnug, noch der emotionale Rückhalt der Affäre da.

Frauen trennen sich meist nicht aus dem Affekt, sondern planen diese Schritte - wie auch hier zu sehen - oft monatelang im Voraus. Die Entscheidung zur Trennung steht also meist schon viel länger fest. Hier noch etwas zu drehen ist meist nicht möglich. Taktisch wird das normale Leben meist noch eine zeitlang weiter gespielt, insb. wenn der Affairenmann noch nicht sicher gebunden ist oder andere logistische Probleme vorliegen (Wohnung noch nicht bezugsbereit).

Auch die anderen Verhaltensweisen sind recht typisch, insb. das Abschotten des Handies. Die anderen Punkte (Rauchen, Alk. Konsum) deuten daraufhin, dass sie vermutlich in den vergangenen Jahren alles für die Kinder zurück gestellt hat und nun in die ich will mich ausleben / Party machen Phase abgerutscht ist. Sowas kann natürlich durch bestimmte Affairenmänner, sehr oft aber auch durch das allgemeine Arbeitsumfeld (Team was gerne feiert) befeuert werden.

Mit dem Affairenmann (wow, das wären dann insg. 8 Kinder im Patchwork, krasse Nummer) hat sie ja das ganz große Los gezogen. Auch wenn es nicht zum Lachen ist, hier darfst Du mal herzlich lachen, da diese Nummer ja zum Scheitern verurteilt ist. Faktisch muss er ja entweder Großverdiener sein, ansonsten geht ja schon ein Großteil der Kohle des AM für Kindesunterhalt drauf.

Und da kommen wir schon zum nächsten wichtigen Thema: Dem lieben Geld. Gerade bei der Wahl eines solchen AM wird das Thema Geld von besonderer Bedeutung sein. Sie wird hier einen konstanten Geldzufluss brauchen, um das künftige Leben finanzieren zu können. Es wäre hier sehr naiv anzunehmen, dass Du hier aus der klassischen Rolle des Zahlessels entlassen werden solltest. Sie wird nicht drauf eingehen, weil sie es anders gar nicht kann.
Die Altersstruktur Eurer Kinder ist zu dem aktuell für Dich nachteilig. Warum? Weil aktuell noch mind. 3 Jahre Unterhaltspflicht für das älteste Kind besteht. Erst dann wird sie auch barunterhaltspflichtig. für das zweitjüngste Kind noch mindestens 5 Jahre voller Unterhalt durch Dich.
Ein Verzicht käme nur dann in Frage, wenn Du mehr als 50 Prozent betreuuen würdest und sie dann auch damit einverstanden wäre. Glaube ich nicht dran, dass es so laufen wird. Mit der neuen Düsseldorfer Tabelle für 2024 wurde der Unterhalt noch mal massiv angehoben, gerade in der Gruppe 12-17 Jährige. Du bist hier locker mit 600 Euro pro Kind dabei, eher mehr bei gutem Verdienst. Zudem steht demjenigen das Kindergeld zu, bei dem die Kinder leben / gemeldet sind. Auch hier hast Du somit Verluste bei einer Trennung. Ja, die Hälfte wird angerechnet auf den Unterhalt, Du liegst aber trotzdem in den o.g Dimensionen.

Das Deine Frau jetzt schön Druck macht ist auch klar, da Du aktuell noch rechtlich überfahren bist, schockiert bist und keinen klaren Gedanken fassen kannst. Sie hat sich vermutlich schon vor Wochen rechtlich informiert und einen Anwalt in Startposition.
Daher meine Empfehlung für Dich:
- Den Gesprächstermin mit den Kindern am Samstag sagst Du bitte umgehend ab. Sie kann den Kindern gerne alleine von ihren Eskapaden erzählen und das sie bald aus dem Haus ausziehen dürfen.
Wenn ihr so einen Termin macht, dann nur nach dem Du dich vorher ausreichend rechtlich vorbereiten konntest. Denn genau hier will sie jetzt ihren Trumpf ziehen, da Du dich dann wahrscheinlich zu Entscheidungen hinreißen lassen wirst (Ja, wir werden dass jetzt so machen mit dem Wechselmodell...), die Du gar nicht überblicken kannst.
- Du machst umgehend einen Termin beim Fachanwalt für Familiennrecht und lässt Dich beraten. Wichtigste Punkte sind Unterhalt, Wohnsituation und Status vom Haus.
- Du musst prüfen, ob Du alleine das Haus überhaupt halten kannst. Ab 01.01.2025 rutscht Du dann in die Lohnsteuerklasse 1 auf Grund der Trennungsentscheidung. Finanz. Verluste müssten überschaubar sein, da ihr wohl 4 / 4 derzeit habt. Dennoch wirst Du erhebliche Verluste wegen Unterhalt haben.
- In Eurer Situation wäre es sinnvoll, eine Trennungs- / Scheidungsfolgenvereinbarung beim Notar abzuschließen. Vorteil: Ihr könnt alle Punkte in Ruhe und auf Augenhöhe festlegen (wer zahlt wieviel Unterhalt, wie lange, was passiert mit der Ehewohnung, wie wird der Versorgungsausgleich gehandhabt). Alles wird amtlich durch den Notar festgelegt. Ihr braucht in Folge nur einen Anwalt zum Einreichen der Scheidung in 02/25 und seid in 15 Minuten geschieden. Spart auch eine Menge, Menge Geld. Trotzdem werden hier locker mind. ein 4 stelliger Betrag nur für Notar, Anwalts und Gerichtskosten auf Euch zu kommen. Und wir reden hier von der absolut kooperativen Variante.

Was werden ihre Ziele sein?
Bei frischen Affairen ist das Hauptziel möglichst viel Zeit mit der Affaire verbringen zu können. Dazu müssen die Kinder wegorganisiert werden, gerade an den Wochenenden. Daher max. Vorsicht im Hinblick auf eine Umgangsregelung. Diese sollte daher von Dir mit ganz klaren Vorgaben und Regeln gegeben werden, wer alle 14 Tage die Kinder am Wochenende betreut. Hier wird sie nämlich versuchen, Dir das aufzuhalsen, damit sie Party machen kann. Schieb hier bitte gleich einen Riegel vor. Feste Regelungen incl. Ausgleich, falls hier jemand das WE mal aus Krankheits oder anderen Gründen tauschen muss.

Mach eine direkte Ansage, dass die Affaire Euer Wohnhaus nicht betreten darf. Auch hier haben nämlich manche Affairenmänner extreme Fantasien. Der S. im ehm. Ehebett ist da auch ein oft gesehenes Verhalten. Auch da direkt den Riegel vorschieben.

Ach ja, und keine Konfrontation mit dem Affairenmann. Keine Treffen, keine Anrufe, nichts. Es bringt NICHTS. Ansprechpartner ist allein Deine Frau. Mach diesen Fehler bitte nicht, hab ich damals schon für Dich ausprobiert. Es bringt wie gesagt NICHTS.

30.01.2024 07:24 • x 23 #4


T
Zitat von Gorch_Fock:
Frauen trennen sich meist nicht aus dem Affekt, sondern planen diese Schritte - wie auch hier zu sehen - oft monatelang im Voraus.

Das tun Männer ganz genauso.
Kenne im realen Leben ein paar Fälle - und auch hier im Forum gibt es einige.
Zuerst heimliche Affäre - monatelange Kälte, dann vor vollendete Tatsachen stellen ohne eine Option auf Verbesserung oder zurück.

Der Mensch scheint so zu ticken, wenn er so tickt.

Lieber @McMatten, herzlich Willkommen im Forum, und es tut mir sehr leid, was dir gerade widerfährt. Ein solcher Vertrauensbruch nach so langer Ehe ist grausam.
Wissen eure Kinder bereits davon..?
Dass sie schon so groß sind und mitreden können, würde ich grundsätzlich eher als Vorteil als als Nachteil sehen. Gerade auch wenn es um Fragen wie das Wechselmodel usw. geht.

Hast du Rückhalt vor Ort, gute Freunde oder Familie, die dich etwas auffangen können?

Hier ist auf jeden Fall immer jemand da, der zuhört.

30.01.2024 07:36 • x 3 #5


B
Mit dem Unterhalt ist es wie üblich auch im Wechselmodell kompliziert. Also so einfach, dass sich die Unterhaltsansprüche aufheben ist es nicht
Mit den Steuern hingegen ist es bei symmetrischen Einkünften egal:
11 jeder versteuert sein Einkommen. Beispiel: beide verdienen je 50 k.
Dann zahlt jeder Steuern auf 50k
Bei 44 werden die Einkommen addiert und halbiert und die resultierende Steuerlast verdoppelt.
50k plus 50k = 100k davon die Hälfte ist wieder 50k.

Im Detail sieht es ein bisschen anders aus wegen Kinderfreibetrag und anderen Abzugsmöglichkeiten, aber im wesentlichen ist bei gleichem Einkommen egal.

30.01.2024 07:37 • x 2 #6


C
Zitat von Chrome:
Gehört das Haus euch? Wenn ja, dann wird sie jedes Recht auf dieses verlieren wenn sie auszieht.

Sie hat dann zwar 6 Monate Zeit wieder ins Haus zu ziehen, passiert dies nicht, verliert sie ihren Anteil automatisch. In der Hinsicht wird noch einiges auf euch zukommen, denn ihr Anwalt wird ihr definitiv dazu raten wieder einzuziehen und du wirst es dann ertragen müssen.

Was für ein kompletter Unsinn! Wie kann man hier eine so rechtlich falsche Aussage tätigen? Wenn du nix darüber weißt, schweig doch einfach!

30.01.2024 07:38 • x 11 #7


Sliderman
Zitat von Chrome:
Sie hat dann zwar 6 Monate Zeit wieder ins Haus zu ziehen, passiert dies nicht, verliert sie ihren Anteil automatisch.

Absoluter Bs!

30.01.2024 07:44 • x 8 #8


N
Zitat von carlos7:
Was für ein kompletter Unsinn! Wie kann man hier eine so rechtlich falsche Aussage tätigen? Wenn du nix darüber weißt, schweig doch einfach! ...

Leider kommt fast nur so ein Unsinn von ihm. Ist wohl ein Komplex unbedingt überall mitreden zu wollen auch wenn man keine Ahnung hat.

Lieber TE, auch wenn es schwer fällt, hab Geduld und leg den Fokus auf dich und die Kinder. Versuche, mit deiner Frau gut und versöhnlich auszukommen auch wenn das erstmal schwer fällt.

30.01.2024 07:56 • x 1 #9


Wirdschon
@McMatten , tut mir leid , dass Du nun hier gelandet bist. Ist zwar ein tolles Forum, leider sind die Gründe, hier aufzuschlagen, nicht so toll.

Nun, rechtlich beraten lassen solltest Du dich zeitig. Da bin ich ganz bei den vorschreibern. Das bringt erstmal Struktur für Dich und die Kids.

Ja und nun zu Dir. Du bist verletzt und das zu recht. Deine Frau mutiert gerade, denn ich nehme an, so selbstbezogen kennst du sie nicht?
Allerdings darfst Du ihr gerne klarmachen, dass ihr Beide für den Zustand Eurer Ehe verantwortlich seid. Für den Weg der Affäre nur sie allein. Denn man kann sich ohne Helferlein trennen, wenn man sich in dieser Beziehung nicht mehr zufrieden fühlt.
Sicherlich kommt da dann, wenn unsere Ehe gut gewesen wäre, hätte der andere keine Chance gehabt und schon dreht ihr euch im Kreis.

Das traurige an solchen Geschichten, deine Frau wird das nicht sehen und nicht spüren können. Alles was Du ihr über Affärendynamik erzählst wird nichts gegen die noch nie dagewesenen Gefühle sein, die ihre Affäre ausgelöst hat. Auch ein Kreis, ein teuflischer.

Versuche nun auf Dich und die Kinder zu schauen, tu Dir Gutes und kläre , was es zu klären gibt.
Sie muss ihre Erfahrung selber machen und Du bist außen vor. Kein Wort, keine Erinnerung, keine gemeinsame Zeit wird sie umdenken lassen, also spar es Dir und nimm ihr auch die Möglichkeit, ihre Unruhe und Zerrissenheit bei Dir abzuladen. Verständnis kriegt sie auch nicht mehr und Unterstützung erst recht nicht.

Ich lass Dir nen Sack voll Zuversicht und Kraft da und ein paar Melatonin

30.01.2024 08:10 • x 9 #10


unbel-Leberwurst
Zitat von McMatten:
Meine Versuche, die von mir bemerkte Änderung anzusprechen, wurden immer wieder abgewiegelt oder sogar abgewiesen. Echte Intimität fand in den letzten Monaten zwischen uns nicht mehr statt.

Also Deine Ex hat euch von Anfang an keine Chance gegeben, das finde ich bei einer Ehe mit 3 Kindern schon recht traurig.

Dir im Nachhinein Deine Fehler vorzuhalten, sie aber beizeiten nicht angesprochen zu haben, und Dir dann keine Chance zu geben, es besser zu machen, ist einfach unfair.
(Es sei denn sie hat es deutlich angesprochen und Du hast es ignoriert.)

30.01.2024 08:46 • x 5 #11


Chrome
Ich glaube einige haben hier nicht ganz verstanden worauf ich hinaus wollte.

Natürlich bekommt sie bei Scheidung ihren Anteil, aber das Recht auf das Haus und dort zu leben, verliert sie bereits nach 6 Monaten. Vielleicht ist ihr das auch nicht wichtig und sie will es gar nicht. Jedoch auch hier wird dann der Anwalt einen Mietzuschuss beantragen, vor allem dann wenn das Haus abbezahlt ist.

Kann echt schlimm sein, besonders dann wenn die eigene Existenz und das Haus dann nicht mehr tragbar sind. Reicht sie keine Unterhaltsklage ein, kann sie es auch nicht rückwirkend tun. In der Hinsicht solltet ihr euch also so schnell wie möglich einig werden.

Daher ist ein Besuch beim Anwalt sowieso das wichtigste, damit hier keine Schlammschlacht entsteht, auch zum wohle der Kinder. Man kann halt nur hoffen das ihr auch weiterhin gut miteinander klar kommt, denn immerhin sind Kinder im Spiel und für die ist es sehr wahrscheinlich richtig schlimm.

Ich muss auch sagen, dass deine noch Ehefrau wirklich egoistisch ist. Sie hat dir erst bescheid gegeben als sie bereits eine Wohnung hat und die Kinder werden sofort vor Tatsachen gestellt. Es wäre deutlich besser gewesen es erstmal den Kindern zu sagen und dann eine Wohnung vielleicht ja sogar gemeinsam mit den Kindern suchen etc... Jetzt bekommen sie alles auf einen Schlag.

Die Eltern trennen sich, dazu zieht die Mutter schon in eine neue Wohnung die außer sie keiner kennt und dort sollen die Kinder auch noch die Hälfte ihrer Zeit leben. Die Kinder tun mir hier auf jeden Fall am meisten leid, nur gut das sie bereits ein gewisses Alter haben wo sie genau verstehen was da so passiert, dadurch können sie es vielleicht einfacher verarbeiten.

Ich wünsche dir viel Glück und vor allem dass du es schaffst dein Haus zu behalten, damit sich nicht alles für die Kinder verändert.

30.01.2024 09:41 • #12


E
Zitat von Chrome:
glaube einige haben hier nicht ganz verstanden worauf ich hinaus wollte.

Das ist kein Empfängerproblem.
Du wurdest sogar sehr gut verstanden.

30.01.2024 09:44 • x 4 #13


N
Kann man solche Menschen nicht endlich im Forum sperren die solche Plattformen nutzen um ihren Narzismus zu füttern?!

30.01.2024 09:50 • x 1 #14


Sliderman
Zitat von Unsichtbar:
Das ist kein Empfängerproblem. Du wurdest sogar sehr gut verstanden.

30.01.2024 09:50 • x 2 #15


A


x 4




Ähnliche Themen

Hits

Antworten

Letzter Beitrag