Zitat von Urmel_:Ist echt schwer, sowas Frauen verständlich zu machen, denn abstraktes Denken ist da bei Emotionen nicht so angesagt.
Zitat von Urmel_:Frauen sind brutal rational, diese Rationalität basiert aber auf Emotionen
Zitat von Selbstliebe:lol, was denn nun.....entscheide dich mal

Du bist gerade das Paradebeispiel für meine Behauptung. Ob mit Intention oder Unwissen ist für Männer, am anderen Ende der DIskussion egal. Kennt man als Mann, wenn man logisch argumentiert und die Frau nur "Häh?" zustande bringt. Solche DIskussionen führt man nicht.
Für die Männer, wo es da bei den Damen hapert:
Die Aussage, dass die Rationalität von Frauen auf einem emotionalen (und daher instabilen Unterbau) beruht, kann man durchaus nachvollziehen. In extremen Situationen tritt einen eine Frau in den Boden, alle Gefühle sind erloschen und dann taucht die Frau später im Leben erneut auf, wenn man sich als Mann weiterentwickelt hat und die Neugier der Frau ist wieder vorhanden. Habe ich selber oft erlebt.
Das Frauen aber auch oft ein Problem haben, in emotionalen Dingen die Verantwortung zu übernehmen und die damit einhergehenden, teils absurden, Rationalisierungen ins Rennen geschickt werden "ich musste mit dem Kellner schlafen, weil unsere Beziehung mich so unglücklich gemacht hat", "ich möchte mich selbst entdecken", "Du hast vor 17 Jahren meinen Namenstag vergessen!" kennt jeder Mann. Da man als Mensch aber nicht sein ganzes Leben lang bei diversen Partnern sowas abziehen kann, weil dadurch das eigene Ich leidet, berufen sich Frauen bei sowas immer auf ihre Emotionen. WIr erinnern uns, Emotionen sind der Unterbau der rationalen Entscheidungen bei Frauen. Daraus folgt, dass, damit diese genannten Rationalisierungen nicht dem Ich einer Frau schaden, der Wert der Emotionen den Wert der Rationalität ausstischt. Und dies führt zu "Emotionen=Wahrheit". Die Frau glaubt salopp gesagt selber die eigenen geschichten und kann so recht enstpannt leben.
Zuletzt kommt noch der Solipsismus der Frauen hinzu. Alle emotionalen Dinge werden also durch den eigenen Wunsch, die eigene Emotion gewertet und gefärbt. Könnte eine Frau hier extrem abstrakt denken, also speziell, wenn Emotionen im Spiel sind, dann würde denen diese Fähigkeit auch bei den eigenen Verfrehlungen auf die Füße fallen, denn dann würde "Emotionen=Wahrheit" durch Rationalität ausgehebelt werden. Ist durchaus möglich, dass sowas mal passiert, aber in der Mehrzahl der Fälle landet man immer bei den Emotionen und nicht bei der Rationalität. Das ist auch der Grund, weswegen Selbstliebe die rationalen Zusammenhänge meiner Aussage oben nicht rafft. Denn dazu müsste sie abstrakt und ohne Bezug auf die eigenen Emotionen, an die Sache heran gehen. Was sie nicht kann.
Und wohin das führt erkennt man bei der Art der Argumentation, wie Katze und Selbstliebe sie im jüngsten Beispiel gebracht haben. Als Mann schaut man sich die Formulierungen an und denkt sich "Häh, wie kommen die auf so eine krude Interpretation? Urmel schreibt doch ganz eindeutig, was wovon bedingt ist?". So, liebe Männer, und diese Art der Frage kennt ihr auch von Argumentation von Frauen, wenn es um Emotionen geht. Da spielen rationale Gründe keine Rolle, deswegen führt man solche Argumenationen mit Frauen (die man liebt) nicht.