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Darf die Affärenfrau der Ehefrau etwas sagen?

Ex-Mitglied

Hey,

Ich lese ihr immer mal wieder, dass es eine 50/50 Meinung gibt, ob die Affärefrau der Ehefrau/Freundin etwas sagen darf.
Natürlich macht es einen Unterschied mit welcher Intention man als Affärefrau an die Sache rangeht. Wenn man es aus Rache macht oder eine Trennung der Ehefrau/Freundin im Sinn hat, dann sind das die falschen Gründe aber wenn man sich darüber bewusst ist, und einfach nur Gerechtigkeit für sich selbst möchte, daran denkt, was man, als Affärefrau, selbst der Ehefrau/Freundin angetan hat? Warum sollte man sich dann nicht eben doch einmischen? Sollte doch die Affäre nicht auch die gleiche Schuld wie der Ehemann/Freund tragen? Sie betrügt doch den anderen Partner auch. Natürlich ist hier der Ehemann der Schuldige aber die Affärefrau nicht weniger.Ich für meinen Teil, wäre dankbar, wenn eine Affärefrau kommt und mich aus meinem Leben voller Lügen befreit.

Ich kann nicht verstehen, dass immer wieder gesagt wird: "misch dich nicht ein, das ist nicht dein Leben"
Aber ich habe mich als Affäre doch schon längst eingemischt und dafür gesorgt, dass alles kaputt geht!

wie seht ihr das?

29.09.2017 11:11 • x 2 #1


Kaetzchen

Kaetzchen

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Zitat von MiraTalia:

Ich kann nicht verstehen, dass immer wieder gesagt wird: "misch dich nicht ein, das ist nicht dein Leben"
Aber ich habe mich als Affäre doch schon längst eingemischt und dafür gesorgt, dass alles kaputt geht!

wie seht ihr das?


Wenn es doch jetzt eh kaputt ist, was willst Du dann der Frau noch erzählen? Und wenn es nicht kaputt ist, ist doch alles gut - warum willst Du es dann nachträglich noch kaputt machen? Sei doch dann lieber froh, dass die Sache glimpflich ausgegangen ist ... :nixweiss:

29.09.2017 11:15 • x 6 #2


Ex-Mitglied

aber ist sie glimpflich ausgegangen, nur weil die Frau nichts von ihrem Pech weiß? Gibt es nicht einen viel größeren Schaden, wenn sie es irgendwann nach 10 Jahren herausfindet? Fragen über Fragen

29.09.2017 11:18 • #3


Sabine 49

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Soll die betrogene und nichtwissende EF, wenn ich das richtig verstehe, jetzt auch einen Schaden davon tragen, weil es da ihren sie betrügenden Partner und eine Affärenfrau gegeben hat?

Man kann natürlich Gründe finden, warum die Ehefrau informiert werden sollte und warum nicht. Aber nur altruistisch erscheint mir die AM in deiner Fragestellung jetzt nicht.

Gibt es denn vielleicht ein paar Hintergründe mehr oder ist das hier eine rein fiktive Frage?

29.09.2017 11:29 • x 1 #4


DerFreundRoland.

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Wenn es zu einer richtigen Affäre
kommt ist in der Beziehung etwas faul.
Wenn man sich auf verheiratete einlässt weiß man das meist vorher und sollte damit klar kommen. Sich dann den Mann oder die Frau zu schnappen
bringt wohl nicht viel.
Beziehung zweiter Wahl.
Sollte man der Betrüger sein, sollte man den Schneid haben und eins von beidem beenden.

29.09.2017 11:32 • x 3 #5


Ex-Mitglied

nee das ist ne Allgemeine Frage die mich interessiert. Ich denke da schon länger drüber nach.Als ehemalige betrogene und leider auch mal als Affärefrau. (nicht mehr aktuell). Und weil ich denke, dass diese Frage nicht nur mich interessiert hier, aber sie wurde nie gestellt.(glaube ich)

29.09.2017 11:33 • #6


Nemesia

Nemesia

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wenn man sich vorher die frage stellt "was kann's bringen, was kann's schaden" dann sehe ich keinen möglichen nutzen, zumal meist nur vergeltungsgedanken der auslöser sind. und ich find's auch als anmaßung, sich einzumischen. als "schuldig oder verantwortlich sehe ich auch nur den gebundenen teil einer affäre.

29.09.2017 11:39 • x 2 #7


Kaetzchen

Kaetzchen

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Doch, die Frage taucht immer wieder auf. Der Punkt ist - wäre es Empathie der betrogenen Frau gegenüber, die einen zu so einer Aussage bringt, dann hätte diese Empathie wohl schon zu Beginn der Affäre gelten dürfen. Und damit wäre die Affäre entweder nie entstanden, oder die AF hätte vorher/rechtzeitig die Ehefrau informiert. Das ist aber in der Regel nicht der Fall, und die AF empfindet erst Empathie für die betrogene Frau, wenn sie selbst vom Betrüger betrogen wurde (alternativ: verlassen/zurückgewiesen). Das ist dann aber keine "echte" Empathie mehr, sondern ein Gemisch aus Eifersucht, Neid und Rache. Und wenn man einem solchen Gefühl nachgibt und ihm nachgeht, entsteht auch für einen selbst daraus nichts Gutes. Denn diese negativen Gefühle fressen und nagen sehr an einem.

Es ist also für das eigene Seelenheil besser, sich nicht einzumischen und die beiden und ihre Beziehung sich selbst zu überlassen.

29.09.2017 11:41 • x 16 #8


Angestellte88

Angestellte88

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Zitat von MiraTalia:
nee das ist ne Allgemeine Frage die mich interessiert

Auf allgemeine Fragen, gibt´s auch nur allgmeine Antworten. Aber dies ist ein sehr sensibles und spezielles Thema, welches auch schon dutzende Male in anderen Threads aufkam und immer wieder aufkommen wird.
Da gibt es keine Pauschalaussage oder -meinung für, m.E. Kann nur aus eigener Erfahrung sprechen, da ich vor ca. einem halben Jahr zu seiner Lebensgefährtin gegangen bin und sie aufgeklärt habe.

29.09.2017 11:55 • #9


Ex-Mitglied

Zitat von Angestellte88:
Auf allgemeine Fragen, gibt´s auch nur allgmeine Antworten. Aber dies ist ein sehr sensibles und spezielles Thema, welches auch schon dutzende Male in anderen Threads aufkam und immer wieder aufkommen wird.
Da gibt es keine Pauschalaussage oder -meinung für, m.E. Kann nur aus eigener Erfahrung sprechen, da ich vor ca. einem halben Jahr zu seiner Lebensgefährtin gegangen bin und sie aufgeklärt habe.


und warum hast Du das gemacht? und wie ist es gelaufen?

29.09.2017 11:59 • #10


Blake88

Blake88

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Also als Freund würde ich es sagen, da gibt es keine zwei Meinungen, ich würde es auch meinem Freund sagen wenn er betrügt das es nicht ok ist und das er das beenden soll weil ich es sonst tu.

Ich war noch nie der andere Mann, Gott sei dank aber ich bin auch ein Charakter der sofort alles einstellen würde und eine Entscheidung verlangt. Man weiß nie wo die Liebe hinfliegt aber jemand anderen mit Absicht weh zu tun, ist nicht mit meinem Charakter vereinbar, ich würde mir da selbst weh tun und das werde ich nicht zu lassen.

Ich würde aber als anderer Mann nix sagen, es ist nicht meine Ehe oder Beziehung, es ist nicht meine Aufgabe so etwas zu entscheiden, natürlich hätte ich ein schlechtes Gewissen das ich ein Teil davon war aber das muss ich mit mir selbst ausmachen und die zwei müssen es mit sich selbst ausmachen.

Da ich niemals die Freundin eines Freundes nehmen würde, komm ich auch nicht in die Lage gegen meine Vorsätze zu handeln. Es ist was anderes wenn die zwei schon Jahre getrennt sind man sich wiedersieht und es funkt, dann sehe ich da kein Problem aber hinter dem Rücken zu betrügen ist schon schlimm aber dann noch mit einer Frau meines Freundes, dass könnte ich gar nicht verantworten.

Um es kurz zu machen, kenn ich die Betroffenen, würde ich etwas sagen als Freund, sollte ich mal in die Lage des anderen Mannes kommen, würde ich es beenden und dem Mann nix sagen weil es nicht meine Aufgabe ist.

29.09.2017 12:02 • x 1 #11


Angestellte88

Angestellte88

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Warum: weil es sonst nie ein Ende gegeben hätte und ich kurz vorm völligen nervlichen und körperlichen Zusammenbruch stand. Er hätte es nie beendet und ich hatte so viele Versuche hinter mir. Kurze Info: er war mein Chef und ich hatte schon deswegen gekündigt, selbst danach kontaktierte er mich wieder und versuchte alles aufrecht zu erhalten. Für mich war es der letzte Ausweg. Also fuhr ich eines Tages zu ihr und klingelte. Ließ ihr zu Beginn vor der Tür noch die Wahl ob sie wissen wolle worum es geht oder nicht und das ich dann wieder gehen würde. Aber sie bat mich rein und wollte alles wissen. Es war ein ganz nettes und sehr respektvolles Gespräch.

29.09.2017 12:04 • x 5 #12


Sick

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Man sollte tun, was man meint um selbst am besten zurecht zu kommen und womit es einem selbst am besten geht.

Ich find das aber immer süss, wenn die Leute dann mit nem" Verhaltenskodex" kommen, wie man sich nach lug und betrug an Anderen zu verhalten hätte :mrgreen: .

29.09.2017 12:05 • x 1 #13


Kerstin1972

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Sorry, aber Gerechtigkeit für sich selbst ist dein alleiniges Problem.

Du hast dir selbst ausgesucht, die Affäre zu sein. Es hat dich niemand dazu gezwungen. Das ist erstmal nicht das Problem der EF.

Damit musst du selbst klar kommen.

Und ich vermute, wenn du mal genau in in dich hörst, geht es dir nämlich doch nur darum, dass du bekommst, was du willst... Ihren Mann!

29.09.2017 12:11 • x 2 #14


Sick

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Vermuten könnt ihr was ihr wollt. Es gibt nunmal viele Gründe. Vielleicht brauchen es Leute auch einfach für sich, um den Schlussstrich endgültig ziehen zu können. Oder wirklich einfach nur nen schlechtes Gewissen. Oder, oder, oder.

Hier einfach nur rachsucht oder dass sie die Affäre so nur halten wollen zu unterstellen ist natürlch am einfachsten für die Leute die sich angeschossen fühlen. Nicht jeder will aber auch so weitermachen nachdem er mal solchen Mist gebaut hat. Aber wenn's Einigen so besser geht, wenn sie sich wenigstens beim betrügen anständig verhalten(geht das überhaupt?), dann sei ihnen der weg natürlich auch als der beste für sie erlaubt.

29.09.2017 12:20 • x 1 #15






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