paul258
Gast
Ich würde lügen, wenn ich sagen würde es wäre mir egal. Man sitzt dann da und überlegt was man hätte anders machen können...und verrückter Weise fällt mir gar nicht soviel ein. Dass meine Familie quasi nicht existent ist, dafür kann ich recht wenig. Für die Trennung vielleicht schon eher, auch wenn es ja nicht meine Entscheidung war.
Es ist ein ganz komisches ambivalentes Gefühl. Einerseits macht es traurig daran zu denken ersetzt zu werden, wobei man selber alleine zurück bleibt. Andererseits, wenn ich wirklich ehrlich zurück schaue, waren es auch nie glückliche Zeiten. Eigentlich fast immer Streit und Stress mit der Familie meiner Ex. Immer Kummer.
Das einzige merkwürdige ist zu wissen, dass der andere (die Ex) ein ganz normalen Alltag/Fest hat. Nun sitzt halt ein anderer am Tisch. Also dass es nicht so etwas wie "vermissen" gibt im Sinne, dass man oberflächlich den anderen zeigt, dass man ihm immerhin alles gute wünscht oder sowas.
Stattdessen einfach Nichts. Komisch irgendwie nach so vielen Jahren...
Ich versuche die Zeit rum zu bekommen indem ich einfach so tue als sei kein Weihnachten. Gleich schaue ich einen Action Film und morgen ist Großputz angesagt.