Hallo liebe Aline
🎀 Zitat von Aline_8: Ich möchte eine Bindung eingehen, zb im Datingkontext (merke aber, dass es auch andere Bereiche in meinem Leben gibt, wo dieses Verhalten zum Teil auch auftritt) aber oft kommt es mir vor, als suche ich irgendwie nach Gründen, warum das alles doch nicht passt
Warum könntest du auch in anderen Bereichen vermeidend sein?
Würdest du, egal in welchen Bereich, einen Schritt weiter gehen, würde es eine Veränderung bringen.
Eine neue unbekannte Situation.
Was lässt dich ab und an eher hadern?
Wie würdest du dein Vertrauen zu dir selbst, zum Leben einschätzen?
Wie sicher fühlst du dich mit dir selbst?
Welche Kompensationstrategien hast du erlernt?
Tun sie dir wirklich gut?
Schadest du dir mit ihnen selbst?
Was würde passieren, wenn du diese loslässt?
Eventuelle Fragen für dich selbst.
Zitat von Aline_8: Das was ich mir wünsche, mache ich mir oft durch mein eigenes Verhalten kaputt.
Ich weiß das. Ich weiß aber nicht, warum ich mir diese Bestätigung zum scheitern immer wieder abhole.
Wie ist deine innere Überzeugung?
Hast du es verdient zufrieden zu sein?
Manchmal fühlen wir uns in alten Glaubenssätzen wohl.
Welche sind deine?
Wie fühlt es sich an diese wohlwollend für dich umzuformulieren?
Hast du Angst vor deiner eigenen Stärke?
Zitat von Aline_8: aber habe dann das Gefühl immer mehr Gas geben und den anderen von mir überzeugen zu müssen.
Ich denke einiges wirst du für dich schon durchschaut, hinterfragt haben.
Hier vielleicht die innere Überzeugung, man sei von sich aus nicht liebenswert.
Nur wenn ich gebe und leiste, dann genüge ich.
Und das wird am Ende unterbewusst als passend, wohl vertraut empfunden.
Waren die Eltern, ein Elternteil emotional verfügbar?
Wurde dir das Gefühl vermittelt, du bist gut so wie du bist.
Auch wenn du nichts leistet; mal trotzig, traurig, wütend bist.
Habe ich für mich genügend Aufmerksamkeit erhalten?
Hatte ich das Gefühl darum kämpfen zu müssen?
Durfte ich Gefühle ausleben?
Zitat von Aline_8: wann man sich wieder sieht, dass es aber schon wenig ist und es stimmt ja auch.
Nur fasse ich das als Vorwurf und Kritik auf obwohl ich eigentlich selbst weiß, dass er recht hat.
Manchmal, wenn wir uns so eingehend hinterfragen, kramen wir gerne nur die Erfahrungen heraus, die gerade auch jetzt das Schema bedienen.
Und ich finde du bist mit dir selbst reflektierend.
Wie fühlt sich für dich die Formulierung an? - " ich würde mich freuen, wenn wir uns häufiger sehen würden. Wie findest du das?"
Zitat von Aline_8: Dann muss ich jedes Mal in mich rein horchen, ob mich das Stresst
Du übst dich darin achtsam mit dir und anderen umzugehen.
Lese ich daraus.
Zitat von Aline_8: und für ihn weil ich ihm nicht das Gefühl geben möchte, dass ich ihn irgendwo in der Woche noch dazwischen schiebe.
Du versuchst einen möglichen Blickwinkel des anderen anzunehmen.
Machen einige nicht.
Hast du so viel zu tun, dass es zeitlich tatsächlich für dich schwierig ist?
Wie fühlst du dich sonst in deinem Alltag?
Findest du Ruhe?
Kannst du mit dir selbst in Ruhe sein?
Wie fühlt sich das an?
Zitat von Aline_8: extrem selbstbewusst und "kühl" wirke und dass man sich bei mir gar nicht vorstellen kann, dass ich kuschelnd auf dem Sofa liegen kann.
Empfinde ich als grenzüberschreitend.
Nach welchem Zeitraum wird so etwas gesagt?
Ich empfinde es als generell unangenehm und fragwürdig, wenn man nach ein paar wenigen Treffen meint zu wissen wie ich sei oder sein könnte.
Ich versuche auch vorurteilsfrei zu sein, wenn gerade nicht ein Punkt getroffen wird, wo die Alarmglocken für mich selbst läuten.
Ich würde dir gerne noch mehr schreiben.
Dir auch gerne etwas den Druck nehmen.
Eine kleine Leichtigkeit generell zum Leben schenken.
Nur muss ich jetzt los.
Ich habe mir noch ein paar Zitate gespeichert und versuche morgen oder so noch etwas eingängigere Worte zu finden.
Nicht das Köpfchen hängen lassen
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