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Das verflixte 7te Jahr -Trennung und völlig überfordert

Heffalump

Heffalump


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Zitat von Beki:
Es ist wirklich das erste Mal, dass er versucht hat bei der Trennung irgendwie seine Gefühle und Ängste zu formulieren.

Was tut ein Tier, das in die Ecke gedrängt wurde? Er musste reagieren. Aber du bist dafür der falsche Ansprechpartner. Er hat einige Baustellen, muss er selbst ran.

Nicht deine Baustelle

07.04.2021 07:09 • x 2 #16


Beki


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Zitat von Heffalump:
Was tut ein Tier, das in die Ecke gedrängt wurde? Er musste reagieren


Das bringt es wohl auf den Punkt. Alle warteten darauf, dass er nun hier einzieht. Er war mir ja quasi eine Erklärung schuldig und konnte nicht wieder einen Streit als Vorwand wählen.

Komisch ist, dass ich manchmal ganz pragmatisch und rational denke und mir das alles bewusst ist. Dennoch fühl ich mich total ohnmächtig, wenn ich daran denke, dass ich jetzt ohne ihn Leben muss. Die Endgültigkeit ist bei mir noch nicht so richtig angekommen, obwohl ich mir wirklich versuche das immer wieder klarzumachen. Ich denke das passiert aus Selbstschutz?

Mir geht es einfach ganz seltsam. Ich esse nicht und schlafe kaum. Bin aber teilweise ganz nervös und aufgedreht. Meine Gefühle springen im 20 Minuten Takt abwechselnd in jede Richtung, dabei hab ich gestern noch gehofft, dass auch bei mir vor der Trennung eine gewisse Verarbeitung bereits stattgefunden hat. Nun bin ich mir aber nicht so sicher, ob ich überhaupt so richtig kapiert habe, was passiert ist

07.04.2021 07:16 • #17



Das verflixte 7te Jahr -Trennung und völlig überfordert

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Beki


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Zitat von Heffalump:
Was tut ein Tier, das in die Ecke gedrängt wurde? Er musste reagieren


Das bringt es wohl auf den Punkt. Alle warteten darauf, dass er nun hier einzieht. Er war mir ja quasi eine Erklärung schuldig und konnte nicht wieder einen Streit als Vorwand wählen.

Komisch ist, dass ich manchmal ganz pragmatisch und rational denke und mir das alles bewusst ist. Dennoch fühl ich mich total ohnmächtig, wenn ich daran denke, dass ich jetzt ohne ihn Leben muss. Die Endgültigkeit ist bei mir noch nicht so richtig angekommen, obwohl ich mir wirklich versuche das immer wieder klarzumachen. Ich denke das passiert aus Selbstschutz?

Mir geht es einfach ganz seltsam. Ich esse nicht und schlafe kaum. Bin aber teilweise ganz nervös und aufgedreht. Meine Gefühle springen im 20 Minuten Takt abwechselnd in jede Richtung, dabei hab ich gestern noch gehofft, dass auch bei mir vor der Trennung eine gewisse Verarbeitung bereits stattgefunden hat. Nun bin ich mir aber nicht so sicher, ob ich überhaupt so richtig kapiert habe, was passiert ist

07.04.2021 07:17 • #18


Heffalump

Heffalump


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Zitat von Beki:
Dennoch fühl ich mich total ohnmächtig, wenn ich daran denke, dass ich jetzt ohne ihn Leben muss.

Man hat in den Jahren immer jemanden an der Seite, der da wäre. Eine vertraute Person, die (erhofft) zu mir steht.

Das fällt ja weg, wenn man sich trennt. Man braucht dafür Zeit, sich zu sortieren und die Gewissheit zu finden, das dies Alles in mir ist - ich ihn dafür nicht brauche.

Ich denke, Du wirst irgendwann wissen, das alles was du in ihn gesehen hast, eine Spiegelung dessen war, was in dir tief verborgen

07.04.2021 07:28 • x 1 #19


Lumba


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Liebe Beki,

ich habe Fragen, wenn ich darf:

Wann würdest Du sagen, warst Du das letzte Mal entspannt, zufrieden, glücklich in Dir ruhend? Was würdest Du sagen?

Ansonsten erinnert mich Deine "Geschichte" sehr an meine letzte Beziehung (vor meinem Mann). Er hat sich genauso verhalten, wir waren aber entschieden älter (Mitte / Ende 30). Er hat mich gefühlt immer hängen lassen, wenn es um was ging. Hat mir auch direkt gesagt, er kann und will keine Verantwortung für andere Menschen übernehmen.

12 Jahre habe ich gedacht, ich kann ihm die Kraft, das Vertrauen in sich etc. (kann heute kaum fassen, was ich da gedacht habe). Konnte ich aber natürlich nicht.

Es hat mich und die Beziehung zerstört. Wie sehr habe ich erst hinterher gesehen. Er war die Liebe meines Lebens dachte ich... ich hab nie gedacht, dass ich ohne ihn leben geschweige denn glücklich leben könnte.

Ich bin jetzt 4 Jahre verheiratet und sehr glücklich mit meinem Mann... und sehe jetzt erst, wie schlecht es mir damals ging.

Er kann nicht anders handeln, Dein Ex. Warum ist egal. Eigentlich auch, dass es so ist. Was wichtig ist, dass DU Verantwortung für DICH übernimmst und Dich schützt. Zieh Dich zurück, baue an Deinem Leben. Kein Kontakt zum Ex, keine Infos über ihn von anderen annehmen.
UND akzeptieren, dass jetzt die Zeit ist um zu trauern. Um das, was so schön und hoffnungsvoll begann, um das was hätte sein können. Soviel Zeit MUSS sein.

Viel Kraft

07.04.2021 07:48 • x 1 #20


Blake88

Blake88


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Hmm... Menschen machen schwierige Phasen durch und eigentlich sehe ich keinen wirklichen Grund sich zu trennen.

Klar ich kenne euch nicht und beziehe mich nur auf deinen Text. Meine Frage an dich, wieso willst du immer gleich alles?

Deine Liebe ist nicht gesund und anstatt das zu begreifen und daran zu arbeiten, machst du fleißig da weiter wo ihr schon 2 mal fast gescheitert seid.

Nur die Liebe ist noch stärker als die Gier, kommen aber beide zusammen, wird es eher dunkel als hell.

Was will ich damit sagen? Du bist gierig und zwar schon dein ganzes Leben was du mit ihm verbracht hast.

Wie gesagt, ich sehe da gar keinen Grund sich zu trennen. In meinen Augen hast du ihn in etwas zwingen wollen, dass er gar nicht will.

Der einzige Fehler den ihr macht ist, ihr redet nicht miteinander und genau daran habt ihr nie gearbeitet.

Alleine seine Reaktion das ihr nicht gemeinsam eine Wohnung sucht zeigt mir das. Er hat dir da eigentlich schon gezeigt das ihm das so nicht passt.

Ich lehne mich jetzt mal aus dem Fenster und sage das er enttäuscht war. Ich weiß du hast es nur gut gemeint, aber deine gesamte Aussage sagt eigentlich nur eins aus. Es ist meine Wohnung und wenn es nicht passt musst du halt dann gehen.

Wie soll man da bitte vertrauen aufbauen? Das würde jedem nicht gefallen und war der total falsche Schritt in meinen Augen.

Ihr hättet euch entweder gemeinsam auf die Suche machen müssen, damit alle Beteiligten ein gutes Gefühl haben oder beide getrennt und Harmonie in zwei Wohnungen bringen sollen.

Keine Ahnung wieso dein Ex nicht mit dir reden kann, es gibt solche Mensch. Mein Dad ist auch so, der hat so etwas nie gelernt. Doch dann wäre es um so wichtiger ihm langsam auf den Zahn zu fühlen und nicht ständig zu weinen, eine Szene zu machen etc...

Ihr seid noch Jung, niemand zwingt euch in eine gemeinsame Wohnung. Rede mal ordentlich mit ihm, ohne Vorwürfe oder Anschuldigungen.

Ihr lebt jetzt wieder in der Heimatstadt, da kann man doch alles langsamer an gehen lassen. Ich denke so groß ist die Stadt nicht oder? Also kann man auch mal schnell mit dem Fahrrad zum anderen heizen. Zeit verbringen ohne großen Druck und mal schläft der eine da und dann wieder dort. So was kann auch Wunder bewirken.

Ihr habt eigentlich nur ein Kommunikations Problem und ich denke dein Freund braucht da einfach viel mehr als das was du ihm gibst.

Wenn man doch merkt das es dem anderen nicht passt, dann kann man nicht einfach weitermachen. Klar müsste er da was sagen, aber wir sind alle nicht perfekt. Wir haben alle unsere Defizite und müssen an uns arbeiten. Doch wenn man es nicht einmal weiß woran man arbeiten soll, ist es halt auch schwer daran zu arbeiten. Logisch oder?

Also wäre es deine Pflicht ihm das mal vor Augen zu führen und zwar sachlich und mit Liebe. Erst wenn er es erkennt, kann er auch was dagegen tun.

So funktioniert eine Beziehung. Man muss den Partner auch mal dezent auf seine Fehler hinweisen, damit man gemeinsam dran wachsen kann. Ihr seit jetzt über 7 Jahre zusammen, da sollte es mal an der Zeit sein sich ordentlich die Meinung zu sagen und dabei sollte keine Welt untergehen.

Schlimm wird es eigentlich nur wenn du es ihm vorwirfst und wenn er es nicht kapiert. Menschen die selbst nie an sich arbeiten sind meiner erfahrung nach nicht beziehungsfähig.

Doch diese Chance solltet ihr euch selbst geben. Besonders wenn ihr euch noch so liebt. Ein Mensch zieht sich nicht einfach so zurück, es muss schon tief in ihm was geben das er nicht akzeptieren kann und da hilft nur reden, reden und reden.

Die Dinge an gehen und kapieren was sache ist. Man sagt immer Liebe alleine reicht nicht aus. Ja das stimmt, aber nur weil sich Liebende nicht ernst nehmen und/oder nicht einsehen können das es immer zwei Seiten einer Geschichte gibt.

Wie gesagt, es ist deine Entscheidung, aber ich sehe hier keinen Grund sich zu trennen. Wäre ich an deiner Stelle, würde ich ein letztes Gespräch suchen und dem wahren Kern auf dem Grund gehen. Einer muss ja damit anfangen oder die Beziehung ist eben vorbei.

Dieses ganze Machtgefüge gelaber ist sowieso ein Witz. In einer Beziehung geht es nicht um Macht oder wer größer ist als der andere, sonder darum auf Augenhöhe dem anderen entgegenzukommen.

Viel Glück, egal wie du dich auch entscheidest.

07.04.2021 08:04 • #21


Beki


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Zitat von Lumba:
Wann würdest Du sagen, warst Du das letzte Mal entspannt, zufrieden, glücklich in Dir ruhend? Was würdest Du sagen?


Selbstverständlich dürfen Fragen gestellt werden. Mir hilft der Austausch sehr dabei mich auch selber zu reflektieren. Ist vielleicht nur nicht ganz leicht, da ich noch ganz am Anfang stehe (heute ist Tag 4 seit der Trennung).

Ich denke entspannt und glücklich war ich sehr lange nicht mehr. Ich habe mir das zwar nicht immer anmerken lassen, aber die ganze Situation brodelte ständig in mir. Es ist ja auch nicht leicht mehrfach verlassen zu werden und dann voller Vertrauen in den nächsten Versuch zu starten. Ich habe nur gelernt irgendwie eine Mauer aufzubauen. Bloß nicht ständig "nerven", erstmal eine Nacht drüber schlafen usw. Er distanziert sich, ich distanziere mich auch und immer in der Hoffnung, es würde sich was ändern.

07.04.2021 08:46 • #22


Heffalump

Heffalump


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Zitat von Beki:
es würde sich was ändern.

Wie kann sich etwas ändern, wenn jeder eine Vermeidungshaltung einnimmt?

07.04.2021 08:47 • x 1 #23


Lumba


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Das habe ich mir gedacht, liebe Beki.

Und das ist das Gute an der aktuellen Situation: Es kann jetzt anders werden. Nicht mehr dieses dauernde Unterdrücken... diese Habt-Acht-Stellung, diese Angst, diese Unsicherheit und ja, keine Selbstkasteiung mehr.

Auf Dich wartet ein freies, zufriedenes Leben. Eines, das Du gestalten kannst. Eines das mit Vertrauen, Austausch, Zuneigung und Partnerschaft geprägt sein kann. Das ist doch wunderbar.

Aber klar ist auch: Das jetzt so zu sehen ist zu früh. Wie gesagt: Akzeptiere und gönne Dir diese Trauer. Sie darf und muss jetzt sein.


Habt ihr eigentlich darüber gesprochen, was in Euren Pause eigentlich so los war bei ihm?

07.04.2021 09:03 • x 1 #24


Beki


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Zitat von Blake88:
Klar ich kenne euch nicht und beziehe mich nur auf deinen Text. Meine Frage an dich, wieso willst du immer gleich alles?


Darauf muss ich wohl näher eingehen. Als ich gestern meinen Beitrag verfasst habe, habe ich vielleicht bewusst oder unterbewusst Dinge weggelassen.

In dieser Beziehung ist sehr viel vorgefallen. Vertrauensbrüche auf beiden Seiten, man hat sich in den letzten 2-3 Jahren ausseinandergelebt und noch dazu kamen Kommunikationsprobleme. Also die Beziehung war wirklich das Gegenteil von unbeschwert.

Ich hab bestimmt meine Macken und er genauso. Habe sehr oft das Gespräch in der Beziehung gesucht und wollte Dinge klären. Er reagierte eigentlich immer gleich; Nahm alles direkt als Angriff auf oder zog sich völlig zurück.

Irgendwann hab ich dann aus Verzweiflung begonnen, gar nicht mehr zu reden und alles in mich reinzufressen. Alles was mich störte, habe ich für mich behalten bis es eben irgendwann nicht mehr auszuhalten war und im Eklat endete. Er natürlich völlig perplexich wäre streitsüchtig, ich müsste ja mal die "Schnauze aufmachen", wenn mich was stören würde und nicht monatelang sauer sein und dann durchdrehen. Toll, nur leider hat er seinen Anteil nicht gesehen, wieso ich mich gar nicht mehr getraut habe, Dinge anzusprechen.

Diese Art zu Streiten ist auch ganz klar bei seinen Eltern erkennbar. Sein Vater flüchtet bei Konflikten und dreht seine Runden mit dem Rad bis er sich abreagiert hat. Sobald er zurück ist, wird so getan, als hätte es das Gespräch nie gegeben.

Zitat von Blake88:
Alleine seine Reaktion das ihr nicht gemeinsam eine Wohnung sucht zeigt mir das. Er hat dir da eigentlich schon gezeigt das ihm das so nicht passt.

Ich lehne mich jetzt mal aus dem Fenster und sage das er enttäuscht war. Ich weiß du hast es nur gut gemeint, aber deine gesamte Aussage sagt eigentlich nur eins aus. Es ist meine Wohnung und wenn es nicht passt musst du halt dann gehen.

Wie soll man da bitte vertrauen aufbauen? Das würde jedem nicht gefallen und war der total falsche Schritt in meinen Augen.


Das verstehe ich schon irgendwie, aber mir wurde die Wohnung vorgeschlagen und ich habe ihn dann ganz konkret darauf angesprochen, was er davon hält und dass wir ihn ja evtl. dann auch in den Mietvertrag schreiben können, wenn er das wünscht. Für mich war nur klar, dass ich keinesfalls wieder daheim einziehen wollte und das wusste er auch. Ich bin ja 1 1/2 Monate vor ihm schon in die Heimat zurückgekehrt.

Von mir wurde auch ganz klar kommuniziert, dass man die Wohnung als "Übergangslösung" gesehen werden darf und ich hoffe, dass er sich nicht übergangen fühlt.
Er war dann damit voll und ganz einverstanden. Erst später fielen dann so Kommentare wie "keine Ahnung, ist doch deine Wohnung" und ich habe ihm dann immer entgegnet, dass er das auf keinen Fall so sehen darf, dass ich mir hier Mühe für uns beide gebe und ich unbedingt möchte, dass er sich hier wohlfühlt und das als seinen Rückzugsort sieht.

Erst in dem Trennungsgespräch fing er dann an zu sagen, dass er extreme Zweifel hätte was das Zusammenziehen betrifft. Auch hier habe ich mehrmals gesagt, dass ich doch gar kein Druck machen wollte. Dass wir erstmal schauen sollten, dass wieder eine Spontanität einkehrt und es ganz normal wird sich regelmäßig zu sehen. Er könne hierher wenigstens 2-3 Mal die Woche kommen und ich ab und zu mit dem Fahrrad zu seinen Eltern, aber er sagte ja immer wieder, dass er glaubt es bringt nichts mehr.

In dieser Beziehung müsste man so viel aufarbeiten, aber wenn er ja nichtmal mehr breit ist, sich mit mir zu treffen (und das hat er ja die letzten 2 Monate gezeigt) Was bleibt mir denn da noch übrig?

Zitat von Blake88:
Ihr lebt jetzt wieder in der Heimatstadt, da kann man doch alles langsamer an gehen lassen. Ich denke so groß ist die Stadt nicht oder? Also kann man auch mal schnell mit dem Fahrrad zum anderen heizen. Zeit verbringen ohne großen Druck und mal schläft der eine da und dann wieder dort. So was kann auch Wunder bewirken.


Habe ich ja genauso vorgeschlagen, aber jeder meiner Vorschläge wurde nur noch madig geredet und dann habe ich eingesehen, dass ich nicht mehr betteln werde und seine Entscheidung wohl akzeptieren muss...

07.04.2021 09:20 • x 1 #25


Beki


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Zitat von Lumba:
Habt ihr eigentlich darüber gesprochen, was in Euren Pause eigentlich so los war bei ihm


Nein, er schrieb mir damals aber schon, dass er sich immer noch stark zur mit hingezogen fühlt und sich nicht vorstellen kann mit Jemand anderem irgendwas zu starten. Was letztendlich lief, keine Ahnung. Ich habe nicht nachgehakt.

07.04.2021 09:31 • x 1 #26


Beki


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Liebe Leute,

es geht mir heute leider wieder besonders schlecht. Mir ist nachdem ich mich viel mit dem
Thema "Trennung" befasst hab, klar geworden, dass mich mein Ex schon lange nicht mehr so richtig wollte. Das tut unglaublich weh!

Natürlich hatte ich gerade die letzten Wochen vor der Trennung ein ungutes Gefühl, aber anstatt, dass ich das mal akzeptiere, habe ich mich auf Biegen und Brechen seinen Bedürfnissen angepasst. Ich habe mich überangepasst! Und selbst das hat letztlich nichts gebracht. Wie kann eine solche Kluft zwischen zwei Menschen entstehen, die früher nur Augen füreinander hatten?

Wie kann es sein, dass in der Zeit in der er sich immer mehr von mir abgewandt hat, ich noch mehr anfing diesem Traum nachzurennen. Das tut weh, wenn ich sehe wieviel Energie ich in diese Beziehung gesteckt habe und es wird mir nicht gedankt..nein, ich werde sogar sitzen gelassen.

An sich weiß ich, dass ich in nichts weniger wert bin als er. So fühlt es sich nur leider grad nicht an! Von Außen betrachtet würde jeder sagen, dass ich klar der "Bessere Fang" war, aber warum hat er das in der letzten Zeit nicht mehr gesehen und nur noch sein Umfeld. Mir tut das weh. Ich habe sehr viel für diesen Menschen stehen und liegen gelassen und mich immer zu ihm hin orientiert, während er sich immer weiter von mir weg bewegt hat.

Ich hab nun kein Ziel mehr im Leben. Er war immer mein einziges Ziel, wenn ich mal ehrlich bin. Bzw. waren alle die Ziele mit ihm verknüpft.

08.04.2021 07:30 • #27


Heffalump

Heffalump


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Zitat von Beki:
Wie kann eine solche Kluft zwischen zwei Menschen entstehen, die früher nur Augen füreinander hatten?

Menschen entwickeln sich weiter, was gestern passt - kann heute schon Trennungsgrund sein.

Zitat von Beki:
mich immer zu ihm hin orientiert

bleib bei dir, sich jemanden anzupassen - führt selten zum Ziel

08.04.2021 07:42 • x 1 #28



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