Sonnenschein333
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Ja ich weiß, dass das "mein Glück" von mir abhängig sein sollte. Das ist aber als Mensch in einer Depression leichter gesagt als getan. Ich habe gerade erste gelernt nach Hilfe zu fragen und zu Wissen, dass Ich das Ganze nicht alleine schaffen kann.
Ich möchte nicht sagen, dass Ich nicht akzeptieren kann, dass er eigene Entscheidungen trifft. Wenn dann bin ich der größte Supporter gewesen in den letzten Jahren dafür. Ich bin so stolz darauf was er in den letzten Jahren für eine Wandlung genommen hat, mehr auf sich selbst gehört hat und erreicht hat. Wenn es um eine Entscheidung geht die nur ihn betrifft, wie ein Gesichtstattoo dann ist mir das ja auch "vollkommen egal".
Aber es gibt (für mich?) eine bessere Herangehensweise bei Entscheidungen die andere mitbetreffen, genauso wie bei Pauls Frau, denke Ich dass man erst einmal die Situation für beide aufklären soll. Fragen stellen soll "Was ist das Beste für die Kinder" oder Ähnliches. Es kann ja sein, dass wir zu dem Schluss kommen, dass es das Beste ist. Aber wenn jemand Entscheidungen trifft, die beide betreffen und den Gedankenprozess alleine durchführt und das bei jeder Entscheidung immer machen würde ist das Ganze ja eh vorbei. Aber so haben wir es bisher auch nicht getan.
Wir wollen das wirklich beide. Auch er möchte, und das hat er gestern noch gesagt, dass wir eine Lösung finden die uns beide glücklich macht. Das war auch der Hintergedanke, wieso Ich mich hier melde um zu schauen ob es eine Lösung gibt. Einen Kompromiss den man umsetzen könnte. Ich bin aber auch sehr emotional gerade was das angeht und habe mich vielleicht nicht immer richtig ausgedrückt.
Die Aussage, dass Ich Ihn nicht für Ihn liebe für Ihn entspricht nicht der Wahrheit. Auch wenn ich anscheinend sehr Ich bezogen rede. Es ist natürlich schwierig bei einer Erzählung von einem Konflikt wo Ich meine Gedanken versuche in einem Blogpost zu sortieren, festzustellen wie unsere Dynamik und unser Verhältnis sind. Wir sind ein Team und er ist der schönste und liebherzigste Mensch, den Ich kennenlernen durfte und Ich bin unfassbar dankbar dafür so einen tollen Menschen gefunden zu haben. Außerdem möchte Ich ja genau das: das wie gemeinsam an unserem (Plural) Beziehungsproblem arbeiten und nicht er oder Ich komplett alleine. Das heißt, aber wie Paul schon gesagt hat nicht, dass Ich nicht traurig bin.