Mingo79
Gast
Ich 45 bin völlig am Boden zerstört nachdem ich mich im letzten Jahr nach langer Beziehung getrennt habe, habe ich Anfang diesen Jahres jemanden kennengelernt-mit dem es auf Anhieb gut lief. tolle Gespräche, schnell Vertrauen, gleiche Ansichten. Also alles gut - er eine Tochter, ich eine Tochter nur 2 Jahre Altersunterschied. Alles klappte reibungslos. bis zu dem Tag als er plötzlich kein Lächeln mehr über die Lippen bekam sehr einsilbig und trübsinnig wurde. Nach einigen Tagen fand ich dann eher zufällig Psychopharmaka und sprach ihn direkt darauf an. er gab zu seit 1 Jahr unter Depressionen zu leiden und hätte die Tabletten, da er sich ja wunderbar gefühlt hätte, im Januar direkt kalt abgesetzt.
Nun war zumindest geklärt was los war. ich war natürlich erstmal schockiert wir sprachen viel und offen miteinander wir weinten zusammen und ich beschloss nicht zu gehen, sondern ihn zu unterstützen und das obwohl ich selber ein chronisch krankes Kind habe.
Alle rieten mir ab. meine Eltern, meine Freundin, selbst die, die selbst von dieser Krankheit betroffen ist. Ich wollte davon nichts hören. ich wollte ihn, egal wie, schliesslich liebe ich ihn und da kam abhauen wegen einer Krankheit für mich nicht in Frage. Er ging zum Arzt nahm brav seine Tabletten und es ging wieder langsam aufwärts. Die letzten Wochenende waren total schön.
Nun machte er gestern Schluss mit der Begründung. er kann nicht mit überführsorglichen Müttern zusammen sein und meine Tochter wäre einfach noch zu jung, damit könnte er nichts anfangen.
Ich bin zutiefst getroffen. hab mehrfach gefragt, ob das sein Ernst sei und warum er noch nie mit mir darüber gesprochen hat. aber wr blieb dabei!
Was sagt ihr dazu?