×

Lieber Forenbesucher,

wer bei uns Unterstützung sucht, soll sie finden, und wer helfen möchte, ist hier herzlich willkommen. Moderatoren und Mentoren begleiten das Forum und achten darauf, dass Beiträge respektvoll bleiben. Sachliche, tröstende, wohlwollende und empathische Beiträge sind ausdrücklich erwünscht, damit sich alle Mitglieder wohl fühlen. Abwertende oder verurteilende Inhalte haben hier keinen Platz.

Depressiver Freund macht plötzlich Schluss

I

ichweissnicht98
Mitglied

Beiträge:
1
Themen:
1
Mitglied seit:
llll

#1


A
Zitat von ichweissnicht98:
Einen Tag bevor er Schluss machte haben wir zusammen einen Urlaub gebucht und mit unseren Familien darüber geredet, wie wir in einigen Monaten zusammen ziehen möchten.


Warum wolltest du eine Beziehung die immer schlechter wurde umso verbindlicher werden lassen?
Das verstehe ich wirklich 0,0.
Wenn etwas den Bach runter geht , dann fährt man einen Gang zurück und geht nicht 5 Schritte vor.

Zu seiner Depression:
Ich habe beim lesen deiner Geschichte den Eindruck dass er Dich schlicht und einfach nicht mehr als Partnerin wollte und er sich selbst nicht mehr in der Beziehung gesehen hat.

Zum Schluss schiebt er Dir noch die Schuld zu .

Was erhoffst du dir nun?
Ein Comeback?
Abschließen und zur Ruhe kommen?

#2


A


Depressiver Freund macht plötzlich Schluss

x 3


Tukan
Grüß Dich,

ja, die nur allzu häufige Geschichte mit Depressionen traurig

Echte Depressionen sind eine sehr ernstzunehmende Erkrankung, weil sie nicht nur das eigene Leben massiv einschränken, sondern auch erhebliche Auswirkungen auf das Umfeld haben können. Depressionen äußern sich aber nicht immer gleich. Ich selbst litt jahrelang unter diesem elenden Mist böse und habe mich beispielsweise nie von meinen Partnerinnen zurückgezogen - eher im Gegenteil, ich war teilweise zu anhänglich. Manche Personen hingegen isolieren sich. Beides ist krankhaft und im Normalfall belastend für den Partner.

Was ich von mir selbst gelernt habe und auch von späteren Beziehungen, in denen dann zwei meiner Partnerinnen schwere Depressionen hatten (und ich nicht): Andere können daran gar nichts ändern, die können das allenfalls verschlimmern. Man kann gar nichts tun, außer den Ratschlag zu geben, für Gespräche dazu sein, wenn der andere das will. Man sollte auch vermitteln, dass es keine Schwäche ist, nach Unterstützung zu suchen.

Die Frage ist allerdings, wie viel Schaden die On-Off-Systematik auf Deiner Seite schon angerichtet hat. Vertrauen, das beschädigt ist, kann sich später in Angst äußern und die Beziehung weiter belasten, vor allem, wenn es Rückschläge gibt - und die gibt es. Es scheint völlig unklar, wie er künftig mit seiner Situation umgehen will. Scheinbar war er bisher nicht wirklich offen zu Dir und auch nicht wirklich bereit, ernsthaft mit Dir über seine Probleme zu sprechen; so solltest Du etwa das angesprochene Problem mit der Dysfunktion einfach so hinnehmen. Es scheint grundlegend an der nötigen kommunikativen Zusammenarbeit zu fehlen.

Ein Urlaub ist vor dem Hintergrund keine gute Idee. Schlussendlich sehe ich das sehr kritisch und leider kann ich Dir zu nichts mehr raten, als auf Dein Bauchgefühl zu hören und Dich mit der Frage zu beschäftigen, ob es nicht besser wäre, einen Schlussstrich zu ziehen.

#3


C
Warum hast du deinen Beitrag wieder gelöscht?

Hab auch en depressiven Ex, kannst mir gern mal schreiben wenn du magst.

@ichweissnicht98

#4