Huhu,
@Dola:
generell würde ich Dir schon recht geben, dass man sich nicht "zwingen" oder unter Druck sollte ... allerdings weiß ich aus eigener Erfahrung, dass man sich auch ganz wunderbar einigeln und eine Mauer bauen kann ohne es eigentlich selbst zu merken.
Ich hatte mit Anfang 20 eine sehr schmerzhafte Trennung (durch Fremdgehen seinerseits) von meinem damaligen "Traummann".
Danach habe ich, bis auf ein paar kleinere Techtelmechtel keinen Mann mehr an mich herangelassen. Und das fast 10 Jahre lang. Anfang 30 habe ich mir dann intensiv überlegt, ob ich so tatsächlich den Rest meines Lebens weiterleben möchte und habe für mich festgestellt: nein - möchte ich nicht.
Kurz darauf habe ich einen tollen Mann kennengelernt (...den ich übrigens schon viele Jahre kannte...

) und hab mich in ihn verliebt.
Leider hat das nur kurz gehalten und ich hab mich aus lauter Frust auf einer Internet-Single-Börse angemeldet.
Dort habe ich einen Mann kennengelernt, in den ich zu Beginn nicht verliebt war. Mir war eigentlich eher zum "flüchten" zumute.
Ein guter Freund von mir meinte, ich solle es versuchen und ich solle immer im Hinterkopf behalten, dass mich keiner zu einer Beziehung zwingt und ich jederzeit aussteigen kann.
Ich habe mich dann wirklich ganz bewusst und mit dem Kopf auf diesen Mann eingelassen. Das Verliebtsein kam dann irgendwann auch, aber nicht sehr stark und recht spät.
Trotzdem hatte ich mit diesem Mann eine gute Beziehung über 8 Jahre. Das es dann letztlich auseinanderging hatte nichts mit dem Start zu tun.
Was ich mit dem ganzen nur sagen möchte: ich glaube man sehr wohl selbst für sich "entscheiden" wieder aufzumachen und auch nicht gleich davonlaufen.
Jeder von uns ist verletzt und jeder geht mit einer gewissen Vorsicht/Vorbehalte/Angst auf potentielle Partner zu.
Ich kann mir vorstellen, dass das bei manchen (wie bei mir) so ausgeprägt ist, dass man eher flüchtet als dass man es wagt.
Liebe Grüße,
Jeanne