Hallo ihr!
Erstmal an Jeanne: klar, ein Patentrezept gibt es nicht (auch wenn man davon gerne ab und zu träumt), aber danke dir für deine Einschätzung
Ja, ich habe in der Tat auch den Eindruck, dass ich da nun etwas rausgekickt wurde, so hart das auch ist. Und ich denke ebenfalls, dass ich jetzt mindestens noch drei weitere Wochen abwarten und dann das Gespräch suchen werde, sollte er sich bis dahin nicht gemeldet haben. Solange da noch nicht das letzte Wort gesprochen wurde, kann ich nicht wirklich damit abschließen, nur etwas lösen- vielleicht kennt ihr ein ähnliches Gefühl... Und wenn sich bei diesem Gespräch herausstellen sollte, dass er mich nicht wirklich so sehr vermisst, dass er stärkeren Widerstand leisten wird gegenüber seiner Familie, kann ich da wenig tun.

Nun gut, ich kann und will diese Beziehung jetzt nicht allein darauf reduzieren, schließlich ist man nicht fehlerfrei. Aber das ist für mich einer der Gründe, warum ich nicht unbeschwert wieder zurück wollen würde, sondern sich etwas ändern müsste (vorausgesetzt, diese Situation würde ich überhaupt ergeben

).
An alle: ihr habt Hunde? Wie süß, ich bin auch ein absoluter Hundefreund! Hätte auch gerne einen, aber zum Studentenleben in einer WG passt nunmal denkbar keiner
Habe ein Meerschweinchen- das hat mir mein Ex vor kurzem noch zum Geburtstag geschenkt. Erinnert mich natürlich schon sehr an ihn
Zum Thema depressive Verstimmungen: oh ja, das kenne ich auch. Morgens denke ich "oh Gott, der ganze Tag liegt noch vor dir, wie bekommst du den denn rum?", und nichts ist recht: habe ich einen anstrengenden Tag vor mir, befürchte ich, den Anforderungen nicht gewachsen zu sein. Wird es ein relativ entspannter Tag, habe ich Angst, mich nicht genügend beschäftigen und damit ablenken zu können

Unter leichten Panikattacken habe ich auch schon gelitten, musste einmal auch eine Vorlesung verlassen, hatte das Gefühl ich bekomme einen Herzinfarkt, muss mich übergeben, mir wird schwerz vor Augen und ich bin kurz davor zu schreien.
Habe meist Neurexan dabei, das ist pflanzlich und hilft ganz gut, ohne sich auf Konzentration, Fahrtüchtigkeit oder so auszuwirken. Meist hilft allein schon die Gewissheit, dass ich die kleinen Pillchen für einen eventuellen Notfall dabei habe, sodass ich weniger nehmen muss

Vielleicht hilft dir sowas auch, Blumenkönigin
Bei mir ist es so, dass ich anfangs total geschockt war, was der eigene Körper sich antun kann in solch einer Ausnahmesituation. Habe gerade in den ersten Nächten auch nur vom Ex geträumt und war beim Aufwachen schon wieder müde und komplett fertig... Aber schnell kam bei mir dann auch ein gewisser Stolz hoch, hatte ich eine aufkeimende Panik gut überstanden. So oft ich mich zwischenzeitlich auch mal wieder für ein paar Minütchen selbst bemitleide, so sehr entwickle ich jeden Tag einen größeren Willen zu kämpfen- anfangs in blinder Liebe natürlich für ein Fortführen der Beziehung, mittlerweile eher für mich und mein Lebensglück. Ich bin fest entschlossen, Gefühle der Trauer, Wut, Eifersucht etc. zuzulassen, aber nichtsdestotrotz möglichst schnell wieder festen Boden unter den Füßen gewinnen zu können. Natürlich, klappt nicht immer gleich gut, was man sich so vornimmt, aber ich versuche sehr an mir zu arbeiten
In dem Sinne, euch eine gute Nacht!
