Vortexa
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meine Trennung von einem vermutlichen Narzissten habe ich nach fast einem halben Jahr endlich halbwegs überstanden. Ich lache wieder, habe wieder Selbstbewusstsein und date sogar wieder. Kurz gesagt: Mir geht es gut (und ich hoffe, auch ihr werdet bald an diesen Punkt kommen).
Jetzt das Paradoxe: Wie in meinem anderen Thread nachzulesen ist, wurde ich aus dem Blauen heraus verlassen. Für eine andere Frau. Was ich zwar ahnte, sich aber erst nach ein paar Monaten bestätigte.
Wie sehr habe ich diese Frau über mich gestellt?!
Sie muss schließlich soviel toller, großartiger, lustiger, charmanter und sympathischer sein als ich. Wieso sonst wurde ich für sie verlassen?
Gestern traf ich erstmals nach 6 Monaten (endlich war ich stark genug), eine gemeinsame Bakannte und Arbeitskollegin von ihm auf ihren Wunsch hin. Ursprünglich war ich skeptisch und selbst als ich zusagte, wollte ich eigentlich diesen Menschen, den wir beide kennen, nicht in den Mittelpunkt stellen. Dennoch kam es dazu.
Sie erzählte mir, wie alle seine Arbeitskollegen/Freunde sich von ihm abwenden, weil diese Frau ihn negativ beeinflusst und zu einem A.Lo macht. Wie niemand die neue Frau mag - und in der Küche alle Köche (ja, er war Küchenchef) sich fragen wie es mir geht, und dass ich doch so viel besser für meinen Ex war, wie diese Trulla.
Anscheinend hat er total seine Prinzipien über Board geworfen und macht alles, was sie entscheidet (zB als leidenschaftlicher Fleischesser plötzlich Hardcore-Veganer) und benimmt sich seinen Freunden gegenüber herabwürdigend.
Was ist daran paradox?!
Bis zu meiner Trennung kannte ich ihn so nicht. Bzw. niemand kannte ihn so.
Aus irgendeinem Grund macht es mich gerade sehr traurig, dass der Mensch, den ich mal kannte, nicht nur für mich, sondern für ALLE verloren ist.
Kann das irgendjemand verstehen, dass ich gerade weinen muss? Obwohl ich ihn nicht mehr zurückhaben will?