Sunnyday
Gast
[b]Mir fällt dazu eine Geschichte ein.....wie ich mich fühle und zwar wie ein Marathonläufer.
Ich mag das joggen eigentlich nicht so gerne aber ich bin ein Menschen der sehr ehrgeizig ist.
Ich habe mich vor 3 Monaten auf diesem Marathonpfad begeben obwohl mich etliche hier im Forum davor gewarnt haben.
ABER ..ich wollte es weil ich Hoffnung hatte ans Ziel zu gelangen und weil ich zeigen wollte was für eine Kämpfernatur ich doch sei UND ich fühlte mich schuldig...ja..ich fühlte mich schuldig und das war nun die Strafe dafür und so machte ich mich auf dem Weg.
Es war so super anstrengend und es tat so höllisch weh aber ich lief los....war geschwächt und kein Verpflegungsstand war da und kein Helfer in Sicht...aber ich lief weiter und weiter....
Voller Tränen und Schmerzen nahm ich mein Ziel ins Visier !
Nach einigen Kilometern ohne Hilfe und dergleichen war ich schon am Rande der Verzweiflung...ich schaffe es nicht...ich kann nicht mehr
Doch aufgeben? Niemals...bin es doch selber Schuld das ich an den Start musste also machte ich weiter.
Dann endlich ein Verpflegungsstand und ein Helfer....eine kleine Hilfe...er machte mir Mut, gab mir zu trinken und ich schöpfte neue Kraft.
Ich lief und lief und mein Ziel kam immer näher aber unter höllischen Schmerzen.
Ich dachte das mein Ziel zum greifen nah wäre und wartete noch einmal auf meinem Helfer und die Verpflegung....es war doch ausgemacht das dort einer stehen würde....wo ist er nun? Wooooo ist er? Ich brauche ihn doch so sehr. Ich bin am Ende mit meinen Kräften ....
Nein, der Helfer hatte keine Zeit...er musste wohl an anderer Stelle Verpflegung bringen und so blieb ich stehen.......
Ich heulte und heulte...blieb aber stehen...ich kann nicht mehr. Ich ging in die Hocke...dann legte ich mich auf dem Boden und schaute in den Himmel.
Meine Kraft reicht einfach nicht mehr aus. Ohne Hilfe erreiche ich einfach mein Ziel nicht. ICh kann einfach nicht mehr..habe mich überschätzt.
Ich starre in den Himmel und hoffe auf Hilfe....bitte reiche mir die Hand und hilf mir hoch. Ich schaffe es nicht mehr.
Meine Gedanken sind schon ganz woanders und nicht mehr dort wo sie sein müssten....eigentlich im Ziel ankommen. Nein, meine Gedanken sind dabei das mein Körper sich jetzt aufrafft und aus dem Rennen geht. Ich will an den Strassenrand...ich erreiche mein Ziel nicht ohne meinen geliebten Helfer der genau weiß was ich jetzt brauche und was mir fehlt.
Ich kann nicht mehr....liege aber noch auf den Boden....schaue in den Himmel und sammle neue Kraft für ....was immer jetzt auch kommen mag.
Liebe Grüße .
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Liebe Grüße
