P
Puschelchen
Gast
Hallo liebe Gemeinde,
wahrscheinlich gehöre ich zu den wenigen hier, die sich vor Kummer melden, weil sie sich getrennt haben - und nicht getrennt wurden.
Das Loslassen nach 10 Jahre Beziehung, die eigentlich immer noch gut ist und auch noch funktioniert, fällt verdammt schwer. Und natürlich frage ich mich: War es das wirklich? Soll ich diese 10 Jahre einfach aufgeben? Habe ich wirklich alles versucht? Habe ich alle Chancen gegeben, die möglich waren? Hätten wir doch eine Paarberatung in Anspruch nehmen sollen?
Ich bin ratlos, hin- und hergerissen und auch mir tut das Herz weh. Was macht man, wenn man das Gefühl hat, man entwickelt sich immer weiter und der andere bleibt stehen? Ist das Grund genug, sich zu trennen? Ist es auch Grund genug, sich zu trennen, wenn man nicht mehr zum Partner aufschauen kann, dass mann nicht mehr das Gefühl hat, er steht mir mir auf einer Stufe?
Mein (Ex-) Lebensgefährte ist ein liebevoller Mensch, sehr um mich und unsere Beziehung bemüht. Es hat bereits 2x heftig bei uns geknallt. Beide Male konnte ich mich nicht für eine Trennung entscheiden. Auch dieses Mal fällt es mir verdammt schwer. Aber ich sehe auch, dass die Zeiten immer kürzer werden, bis es wieder kriselt. Ich möchte es uns beiden nicht mehr antun. Ich liebe ihn - immer noch. Nicht mehr wie zu Anfang unserer Beziehung, nein, ich denke es ist eben eine Liebe wie zwischen alten Ehepaaren: voller Vertrauen, tiefer und fürsorglicher.
Trotzdem bin ich mit unserem gemeinsamen Leben nicht mehr zufrieden. Seit 10 Jahren zusammen, nicht verheiratet, keine Kinder. Seit 6 Jahren ein doppeltes Einkommen - und am Ende bleibt nichts. Das kann es doch nicht gewesen sein. Und es kann doch nicht immer nur an mir hängen bleiben, mich um die Finanzen, ein Weiterkommen etc. zu denken. Seit 10 Jahren habe ich auf einen Hochzeitsantrag gewartet - er wäre dieses Jahr gekommen, es wurden schon Pläne für den Antrag gemacht. Ich frage mich: Worauf wartet er?
Auch ich gehöre mittlerweile zu denjenigen die sagen: Es geht leider nicht mehr weiter mit uns. Unsere Lebenshaltungen und -vorstellungen liegen zu sehr auseinander. Die Unsicherheit, dass es (bald) wieder knallt ist zu groß - und das möchte ich weder ihm noch mir selbst antun. Wir gehen beide auf die 40 zu. Wieviel Lebenszeit soll ich ihm noch stehlen, wenn ich mir so unsicher bin?
Es gibt keinen neuen Mann in meinem Leben. Es gab nie einen in all unserer gemeinsamen Zeit und es gibt auch keinen in Aussicht.
Kann das hier jemand verstehen? Oder bin ich einfach nur egoistisch, weil ich denke: Das kann noch nicht das Leben gewesen sein. Mit diesem Mann immer weiter auf der Stelle zu treten und nur vorwärts zu kommen, wenn ich ins Mühlrad trete.
Traurige Grüße
Puschel
wahrscheinlich gehöre ich zu den wenigen hier, die sich vor Kummer melden, weil sie sich getrennt haben - und nicht getrennt wurden.
Das Loslassen nach 10 Jahre Beziehung, die eigentlich immer noch gut ist und auch noch funktioniert, fällt verdammt schwer. Und natürlich frage ich mich: War es das wirklich? Soll ich diese 10 Jahre einfach aufgeben? Habe ich wirklich alles versucht? Habe ich alle Chancen gegeben, die möglich waren? Hätten wir doch eine Paarberatung in Anspruch nehmen sollen?
Ich bin ratlos, hin- und hergerissen und auch mir tut das Herz weh. Was macht man, wenn man das Gefühl hat, man entwickelt sich immer weiter und der andere bleibt stehen? Ist das Grund genug, sich zu trennen? Ist es auch Grund genug, sich zu trennen, wenn man nicht mehr zum Partner aufschauen kann, dass mann nicht mehr das Gefühl hat, er steht mir mir auf einer Stufe?
Mein (Ex-) Lebensgefährte ist ein liebevoller Mensch, sehr um mich und unsere Beziehung bemüht. Es hat bereits 2x heftig bei uns geknallt. Beide Male konnte ich mich nicht für eine Trennung entscheiden. Auch dieses Mal fällt es mir verdammt schwer. Aber ich sehe auch, dass die Zeiten immer kürzer werden, bis es wieder kriselt. Ich möchte es uns beiden nicht mehr antun. Ich liebe ihn - immer noch. Nicht mehr wie zu Anfang unserer Beziehung, nein, ich denke es ist eben eine Liebe wie zwischen alten Ehepaaren: voller Vertrauen, tiefer und fürsorglicher.
Trotzdem bin ich mit unserem gemeinsamen Leben nicht mehr zufrieden. Seit 10 Jahren zusammen, nicht verheiratet, keine Kinder. Seit 6 Jahren ein doppeltes Einkommen - und am Ende bleibt nichts. Das kann es doch nicht gewesen sein. Und es kann doch nicht immer nur an mir hängen bleiben, mich um die Finanzen, ein Weiterkommen etc. zu denken. Seit 10 Jahren habe ich auf einen Hochzeitsantrag gewartet - er wäre dieses Jahr gekommen, es wurden schon Pläne für den Antrag gemacht. Ich frage mich: Worauf wartet er?
Auch ich gehöre mittlerweile zu denjenigen die sagen: Es geht leider nicht mehr weiter mit uns. Unsere Lebenshaltungen und -vorstellungen liegen zu sehr auseinander. Die Unsicherheit, dass es (bald) wieder knallt ist zu groß - und das möchte ich weder ihm noch mir selbst antun. Wir gehen beide auf die 40 zu. Wieviel Lebenszeit soll ich ihm noch stehlen, wenn ich mir so unsicher bin?
Es gibt keinen neuen Mann in meinem Leben. Es gab nie einen in all unserer gemeinsamen Zeit und es gibt auch keinen in Aussicht.
Kann das hier jemand verstehen? Oder bin ich einfach nur egoistisch, weil ich denke: Das kann noch nicht das Leben gewesen sein. Mit diesem Mann immer weiter auf der Stelle zu treten und nur vorwärts zu kommen, wenn ich ins Mühlrad trete.
Traurige Grüße
Puschel
