culto
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Bin neu hier und bin dankbar gibt es einen solchen Forum.
Meine Freundin hat sich nach fast 2 1/2 Jahre von mir getrennt. Ich bin am Boden zerstört.
Der Reihe nach:
Ich war eigentlich in einer langjährigen Beziehung und hatte mit meiner Ex einen Sohn. Ich hab mich dann entschieden, dass ich mich im September 2021 von ihr trenne und haben uns im "guten" verlassen, mit dem Ziel, dass es unserem Sohn gut geht und dass er, trotz Trennung der Eltern, auf beide nicht verzichten muss. Somit haben wir uns auf eine 50:50 Erziehung entschieden.
Ich bin im April 2022 ausgezogen und bin eigentlich in der Nähe meines Sohnes, wegen KITA etc. Kurz vor April 2022 kam meine jetztige Freundin dazu. Wir wohnten nicht zusammen, getrennt aber auch in der Nähe. So weit so gut. Lief alles bestens, und wann es was gab, haben wir das zu zweit besprochen als erwachsene Personen.
Ihr müsst wissen, ich hatte nie viele Beziehungen in meiner Jugend und somit war vieles "neu" für mich mit der jetzigen Freundin. Mein Motto war immer: falls was ist, sagen. Ich bin nicht perfekt und möchte und muss dazulernen.
Das Ganze lief eigentlich so ab, dass mein Sohn alle 2 Wochen bei mir war und dann, wenn er bei mir war, meine Freundin ihre eigene Freizeit hatte. Sprich, sie konnte ihren Hobbies nachgehen, Freundinnen treffen etc etc. Das war ihr Wunsch und hab ich so zugestimmt. Immer aber auch mitgeteilt, dass ich sie nicht Frage, ob sie was mit mir und meinem Sohn unternehmen will, da ich ja niemand verpflichten möchte, was mit uns zu tun.
Ich war extrem verliebt in meiner Freundin. Ich fühlte mich einfach wohl. Wusste ich konnte mit ihr über alles sprechen und streit gab es sehr selten und wann, dann war es am nächsten Tag ausdiskutiert. Mein einziges Problem war, dass z.B. wenn sie an einem Wochenende weg war, den wir miteinander hätten verbringen können, ich traurig war, tief in einem Loch. sie fühlte sich dann immer wie "eingesperrt", da sie meinte sie könne ja nichts machen (obwohl sie ja schon weg war). Hab diesen Fehler auf mich genommen und hart daran gearbeitet, damit das nächste Mal nichts passiert. Ich wollte ja, dass es ihr gut geht.
Irgendwann, hat sie mir erklärt, dass sie sich überlegt nach DE zurückzukehren, zu ihren Eltern. Ich war am Boden zerstört. Ich sah meine Freundin praktisch "wegfliegen" mental. Sie meinte ich könnte sie ja dann besuchen etc. Wollte ich nicht. Ein paar Tage später, hatte sie ein längeres Gespräch mit ihrem Kollegen. Der hat ihr irgendwie mitgegeben, dass das nicht die Lösung ist, und dass sie da was hätte (mich) etc. Auf jeden Fall kam dann beim nächsten Gespräch raus, dass sie eigentlich mich verlassen wollte, da sie mehr Freiheit möchte und sich "eingeschlossen" fühlte durch meine Art sie zu vermissen. Aber sie würde daran arbeiten und sie sei froh über das Gespräch und ich hab ihr auch gesagt, dass ich daran Arbeite. so machten wir uns zusammen, "Hand in Hand" auf einem neuem Weg.
Diese Woche, hatte ich plötzlich ein komisches Bauchgefühl. Ich hab bemerkt, dass gewisse Sachen, sich geändert haben. Ich fühlte mich wie ein "Kollege" anstatt Freund. Und so hab ich sie gestern Abend gefragt. bin ich einen Kolleg oder Freund. die Antwort könnt ihr euch denken. .sie sieht nicht den Freund mehr in mir. Ich war am Boden zerstört. Sie hatte mir gesagt, das sei schon länger so. und wusste nicht wann sagen und war froh, dass ich es angesprochen habe. Hab sie dann gefragt, wieso hatten wir also Sex, haben uns Geküsst, geliebt. all die Herzen im Chat und ich liebe dich. das war also alles "gelogen". .
Sie möchte mehr Freiheit haben und kann es so nicht.
Ich war am Boden zerstört, denn alles was ich ihr gegeben hatte, war immer mit Liebe verbunden. . Jedes einzelne "ich liebe dich" oder Herz, war nie so gemeint. . (ab einer gewissen Zeit)
Hab ihr gesagt, dass ich für sie kämpfen würde, dass ich trotzdem daran glaube und für sie da wäre, um das ganze hinzukriegen. Zusammen. . aber es kam ein leichten Kopfschütteln. .
Ich weiss jetzt nicht, wie es weitergeht. Finden wir wieder einander? Nicht?
Es tut weh, sehr weh.