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Die Gedankenschleifen nehmen kein Ende

Pitiplatsch

Pitiplatsch

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Hallo zusammen,
meine Frau hat Mitte Oktober ausgesprochen was sich schon lange anbahnte. Sie möchte nicht mehr mit mir zusammen leben. Nach 21 Jahren Ehe und zwei Kindern (18 u. 20 Jahre alt) ist sie der Meinung dass das noch nicht alles gewesen sein kann.
Auch nachdem sie ihren Trennungswunsch ausgesprochen hatte wollte ich es immer noch nicht wahrhaben.
Ich machte zu Hause den Kasper ... versuchte ihr alles Recht zu machen, machte Kopfstand und küsste ihr die Füsse. Alles was man so macht wenn man zwischen Verzweiflung, Ohnmacht und Hoffnung herum irrt.
Sie machte mir das loslassen auch noch extra schwer da sie immer wieder ihre Unsicherheit durchblicken ließ.
Ihr fiel es offensichtlich sehr schwer ... wollte mir nicht wehtun ... betonte immer wieder das wir gute Freunde bleiben.
Ein Hohn für mich, nach 25 Jahren nur noch ein Freund zu sein.
Wir haben viel geredet und so ein paar Wochen nebeneinander im Haus gelebt.
Ich habs dann aber sehr bald nicht mehr ertragen können ... schöne Momente mit guten Gesprächen gefolgt von eiskalten Duschen. Das macht so richtig fertig. Seit 2 Monaten bin ich weg von zu Hause. Zuerst noch geschrieben und telefoniert und dann einen Monat kein Kontakt. Zu Neujahr dann wünschte sie mir in einem Satz ein gesundes Neues. Jetzt gehts wieder von vorne los ...

Man könnte denken so ein "weicher" Übergang macht das verarbeiten Leichter. Kann auch gut sein, bei mir drehen sich jedoch die Gedankenschleifen wie wild weiter. Kann immer noch nicht klar denken, hab Bauchschmerzen und schlafe schlecht. Manchmal fantasiere ich schon ... höre mein WhatsApp Ton obwohl garnix war.

08.01.2016 11:10 • #1


Phoeniix


Hallo Pitiplatsch,

Lass Dich erstmal

Sei nicht so hart zu Dir... 25 Jahre sind nicht aus Pappe, da kann es gar nicht sein, dass Du nach drei Monaten wieder komplett hergestellt bist.

Und ja, ich kenne das auch. Wenn der Verlasser/die Verlasserin nach Ausspruch des Trennungswunsches dann auch noch nett ist, dann kann man schonmal durchdrehen...
Man möchte hassen oder wütend sein, hat aber irgendwie keinen Grund und durch das nette Verhalten macht man sich auch immer wieder Hoffnungen.
Nett ist schlichtweg die kleine Schwester von Sche*ße...

Der Abstand und kein/wenig Kontakt wird Dir gut tun, Du wirst sehen, auch wenn es jetzt noch nicht vorstellbar ist.

Dir alles Gute
Piix

08.01.2016 11:18 • x 1 #2


Pitiplatsch

Pitiplatsch


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Danke dir für die netten Worte. Und Recht hast du.
Irgendwann zwischendurch sagte ich ihr, sie solle mir doch endlich einen Tritt geben, mich wegjagen wie einen räudigen Hund.
Hört sich blöd an, aber das wollte ich in diesem Moment.

08.01.2016 12:04 • #3


LonelyXmas

LonelyXmas


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Hallo Piti,

willkommen. Hier bist Du richtig.

Schreib Dir die ganze Misere von der Seele. Wandle Trauer auch manchmal in Wut um und kotz richtig ab. Wir haben alle ähnliche Erfahrungen gemacht wie Du bzw. stecken noch mitten drin.

Außer zu schreiben erhältst Du hier auch gute Ratschläge. Aspekte, an die Du vielleicht nicht gedacht hättest.

Fühl Dich gedrückt. Ich fühle mit Dir.

08.01.2016 18:04 • x 1 #4




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