Grinsekatze
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ich habe ja bereits ausführlich über mein "Trennungsdrama" berichtet.
Mittlerweile hat mich der Alltag zurück und es läuft gut soweit. Ich denke, die erste "Schockphase" des Liebeskummers habe ich hinter mir.
Trotzdem ist es sehr belastend, die Hoch's und Tief's zu ertragen, die sich abwechseln, ineinander übergehen oder manchmal zeitgleich in mir wohnen.
Es gibt Momente, da kann ich mich an den warmen Sonnenstrahlen auf der Haut erfreuen und fühle mich besser um danach wieder in das große schwarze Loch zu fallen, dass sich unter mir auftut und mich gefühlt regelrecht in sich hinein zieht.
Ich versuche die Emotionen so gut es geht zuzulassen - weinen, schreien, lachen oder die totale Ruhe um mich. Manchmal ist es schwer, wenn sich der Hass durch mein Herz fressen will ihm den nötigen Platz zu geben, aber nicht zuzulassen, dass er sich ausbreitet und zu unüberlegten Aktionen führt.
Aber innerlich frisst mich diese Gefühlsachterbahn auf. Eigentlich ist er es doch gar nicht wert, auf der anderen Seite zerfrisst mich der Schmerz... Allein im Bett zu liegen, zu grübeln, wieder nur 4-5 Stunden Schlaf - manchmal kommt der Morgen mit Tränen, manchmal ohne... es ist so zermürbend...
Wie war, bzw. ist das bei euch? Wie geht ihr damit um?
Ich beginne mich langsam zu fragen, ob das irgendwann ein Ende hat, oder ob ich ihm ewig hinterherweinen werde...

