arco
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seit 20 Monaten bin ich getrennt, seit 3 Monaten geschieden. Die über die Trennung zu meiner Ex-Frau bin ich einigermaßen hinweg, auch wenn es hin und wieder Tiefs gibt.
Was mich fast umbringt, ist folgendes: meine kleine Tochter (ich habe sie ca. 40% der Zeit alleine bei mir) leidet sehr unter der Trennung und muss wegen dem Lebenswandel ihrer Mutter ständig neue Situationen verkraften. (Umzug, Kindergartenwechsel, der neue Partner meiner Ex-Frau). Meine Kleine weint und hätte so gerne wieder Papa und Mama gleichzeitig. Das ganze geht schon 1 1/2 Jahre.
Ich hasse ihre Mutter alleine deswegen, weil sie meine Tochter in diese Situationen bringt und sicher so vieles kaputt macht in diesem kleinen Engel. Ich sehe regelrecht, wie sie aus der Bahn geworfen wird und versuche meine Tochter zu stützen wo es geht und gebe fast mein Leben dafür auf. Aber was soll ich tun? In diesem Alter brauchen die Kleinen doch Mutter und Vater, ich könnte es nicht übers Herz bringen, das alleinige Aufenthaltsbestimmungrecht durchzuklagen. Die Situation scheint ausweglos zu sein, zu Lasten meiner Tochter. Die andere Seite dagegen genießt in vollen Zügen das Leben und nimmt keinen Deut Rücksicht auf die Gefühle meiner Kleinen.
Wieso immer müssen die Kinder so leiden, wie soll ich damit umgehen? Es macht mich wirklich kaputt dem tatenlos zuschauen zu müssen.
Vielleicht hat mir jemand gute Ratschläge...