Zitat von Ricky:So einfach ist es in diesem Fall nicht, Sarina. Immerhin kam es zu einem Kuss und zu einem bisschen verbalen Geschwurbel. Wenn sie sich absolut sicher gewesen wäre, dass Beinhart absolut unattraktiv für sie ist, warum würde sie ihn dann küssen? Du küsst auch niemanden bei dem sich bei Dir nichts regt. Und da hat Urmel schon ganz Recht, wenn eine Frau Interesse an einem Kerl hat, dann interessiert es sie auch, was bei dem so abläuft und da schrecken andere Frauen weniger ab - ganz im Gegenteil. Das gefällt einigen Frauen nicht, weil das ihr Ego attackiert, weil ihnen mal irgendwann eingetrichtert wurde: "Nein, Frauen sind nicht so, die sind gaaanz anders...", aber wenn wir ehrlich sind, gibt's genügend Frauen, die fuchsteufelswild werden, wenn da andere Frauen ins Spiel kommen oder die ihren Partner dann deutlich mehr schätzen, sofern sie merken: "Ja, ich hab mir da den Richtigen an Land gezogen". Dabei muss es nicht soweit gehen, dass der Mann per se auch S. mit den anderen Frauen hat, da reicht auch nur Status etc.
Viele Menschen hören es halt in diesen Zeiten (2017!) ungern, wenn man auf den biologischen Imperativ verweist. Besser fühlt man sich, wenn man ganz im Sinne einer immer wieder gescheiterten Idiologie, verkündet, dass der Mensch ein 100prozentiges Produkt seines Umfeldes ist. Kann natürlich kein halbwegs wissenschaftlich belesener Mensch bei Verstand vertreten, daher wird dann zurückgerudert. Der wichtigste Punkt dabei ist aber, dass man differnzieren muss ziwschen Tat und Motivation.
Das Handeln eines Mannes XYZ reizt mich, weil ich Interesse an diesem Mann habe, ABER, ich unterstelle meinen "Trieb" meiner Willenskraft. Wenn dann aber die Basis für rationales Handeln auf einer emotionalen Wertung beruht, dann kann man daraus ableiten, warum in Sachen Beziehung ein Teil der Bevölkerung in der Regel das Fähnchen im WInde ist und der andere Teil dann immer ganz verwundert aus der Wäsche schaut, weil es doch rational total einleuchtend ist, dass man den geleisteten Invest, beispielsweise in 20 Jahre Partnerschaft, nicht einfach über Bord wirft.
Das immerwährende Problem des Selbstbeschiss, dass wenn ich so denke, der Gegenüber ja auch so denken muss. Gepaaart mit der Unwissenheit über die Unterschiede der Geschlechter und dann rationalisert man ganz schnell Richtung "Mysterium Frau".
Das handeln der Damen, wenn man die meisten Umstände kennt, ist absolut berechenbar. Der emotionale Unterbau kann durch das eigene Handeln beeinflusst werden, aber eine Vorhersage ist da nicht möglich.
Dies führt dann immer zu: Taten>Worte, da ist man immer auf der sicheren Seite.
Und die Dame hinter dem Gartenzaun wird gaz sicher nicht anspringen, wenn man drei Jahre Enthaltsamkeit und Kuschelbär-Qualitäten beweist. Die Chancen, dass das Interesse steigt, steigen nur, in dem man als Mann seinen Wert demonstriert. Kein Wert, keine Anziehungskraft.
Das wissen alle Frauen seit der Muttermilch und auch den Einfluss auf das Selbstwertgefühl und was es uns Menschen tun lässt, kennen praktisch alle Damen. Und daher ist bei diesen Konkurrenz oft das Mittel der Wahl. Bewusst oder unbewusst, völlig egal.
Gleiches Recht für alle. Konkurrenz für die Damen. Praktischer Nebeneffekt: Die Qualität der Damen steigt, weil man besser als die Konkurrenz sein muss. Und Mädels gibt es an jeder Ecke, einen treuen Versorger, auf den man sich verlassen kann und der sich buckelig für die Familie arbeitet,
nicht.
Oder anders: Die Damen sind auf die Männer angewiesen, also zieht euren nutzen daraus und verkauft euch nicht unter Wert.
