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zarazar
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Hallo Zusammen,
ich stecke mitten im Liebeskummer (Trennung war vor 10 Tagen) und ich habe versucht um Sie zu kämpfen. Nach einem Telefonat letzte Nacht weiss ich - es gibt keinen Weg zurück.
Ich denke nun immerzu: ICH HABE DIE CHANCE MEINES LEBENS VERPASST
... 6 Jahre hatte ich diese Chance ... und ich habe es verbockt.
Das fatale ist, dass ich sie noch ungemein Liebe und ich fühle, dass sie das selbe auch noch für mich empfindet. Deshalb fällt Ihr die Trennung wahrscheinlich genauso schwer, wie mir.
Es gab vor 4 Monaten bereits einen Trennungsversuch von Ihr - eher entstanden aus Verzweiflung. Ihre beste Freundin hat ein Kind bekommen und ich weiche diesem Thema nun seit Jahren aus (Sie ist 35 und wir sind 6 Jahre zusammen). Nach einer Woche bin ich zu Ihr zum Reden und wir vielen uns beide weinend wieder in die Arme ... die folgenden Wochen waren jedoch richtig schwierig: sie hatte Panik-Attacken, weinen, verzweifelte "warum" Fragen, war nicht rational ansprechbar ... WOLLTE UNBEDINGT SOFORT EIN KIND VON MIR. Hat sich die Spirale entnehmen lassen ... und ich habe mitgemacht, es ist aber nichts passiert.
Weshalb wir früher den Kinderwunsch nicht verwirklicht hatten? Ich denke, ES LAG AN MIR! Ich habe gezögert - Ihre permanenten Andeutungen ignoriert. Oft in den letzten Jahren habe ich mich gefragt, warum passiert es nicht einfach … Sie ist schwanger und ich wäre ein aufopfernder Vater geworden und Sie eine tolle Mutter und wir gehen unseren Weg gemeinsam bis an das Lebensende. Oft war ich kurz davor Ihr einen Heiratsantrag zu stellen. Ich weiss nicht, weshalb uns das Schicksal so viele Hürden mit Krankheit (sie ist die letzten 2 Jahre Krank geschrieben), Arbeitslosigkeit (Sie hatte Ihren Job verloren), Stellensuche etc. auferlegt hat … Ihr "JA" hatte ich 6 Jahre ... bis ca. vor 4 Wochen - da habe ich ein Abnabeln gespürt, welches ich nicht entgegengewirkt habe.
Nach meinem 2 Wöchigen USA Business-Trip kam dann das aus. Mit Tränen hat Sie es durchgezogen und Ihre Sachen aus meiner Wohnung mitgenommen, jedoch meine Schlüssel hat Sie noch. Nun habe ich Ihr letzte Woche einen Versöhnungsbrief geschrieben und danach angerufen. Bei meinem Anruf hat Sie versucht kühl zu bleiben, viel aber zu weinen an und Ihre Verzweiflung stieg im Laufe des Gespräches.. Wir haben diskutiert (zumindest redet Sie wieder mit mir ... ich weiss nicht, ob das gut ist). Bei meinem Vorschlag zu Ihr zu kommen, stieg Ihre Verzweiflung und noch mehr Weinen von Ihrer Seite ... Ihre Aussage mit Verzweifelter Stimme: "das einzige was Sie derzeit braucht ist Abstand" ... na ja, und Zeit heilt alle Wunden ...
Ich habe Ihren Lebenstraum evtl. zerstört ... Mit 35 ist die Fruchtbarkeit der Frau bereits um 50% gesunken. Klar kann man medikamentös und auch künstlich viel machen, aber es verursacht auch eine Menge Stress und Druck. Sie hat mir viele Jahre gegeben, mit dem Resultat ihren Lebensentwurf nicht verwirklicht zu haben. Es ist ja nicht eben mal jemand kennengelernt, dann muss man noch erst mal sehen wie es passt, bevor man weiter geht (Heirat, Familie) ... Vielleicht kann sie nun niemals ihre Vorstellungen umsetzen.
Das selbe gilt auch für mich - ich bin 44 ... im nachhinein denke ich nun anders und bereue mit Ihr diesen Schritt nicht gewagt zu haben. ES IST VORBEI für immer und mir geht es beschissen.
Es ist diese Kombination aus riesigem Verlustschmerz und Zukunftsangst (Torschlusspanik).
Bitte helft mir ...
ich stecke mitten im Liebeskummer (Trennung war vor 10 Tagen) und ich habe versucht um Sie zu kämpfen. Nach einem Telefonat letzte Nacht weiss ich - es gibt keinen Weg zurück.
Ich denke nun immerzu: ICH HABE DIE CHANCE MEINES LEBENS VERPASST
... 6 Jahre hatte ich diese Chance ... und ich habe es verbockt.
Das fatale ist, dass ich sie noch ungemein Liebe und ich fühle, dass sie das selbe auch noch für mich empfindet. Deshalb fällt Ihr die Trennung wahrscheinlich genauso schwer, wie mir.
Es gab vor 4 Monaten bereits einen Trennungsversuch von Ihr - eher entstanden aus Verzweiflung. Ihre beste Freundin hat ein Kind bekommen und ich weiche diesem Thema nun seit Jahren aus (Sie ist 35 und wir sind 6 Jahre zusammen). Nach einer Woche bin ich zu Ihr zum Reden und wir vielen uns beide weinend wieder in die Arme ... die folgenden Wochen waren jedoch richtig schwierig: sie hatte Panik-Attacken, weinen, verzweifelte "warum" Fragen, war nicht rational ansprechbar ... WOLLTE UNBEDINGT SOFORT EIN KIND VON MIR. Hat sich die Spirale entnehmen lassen ... und ich habe mitgemacht, es ist aber nichts passiert.
Weshalb wir früher den Kinderwunsch nicht verwirklicht hatten? Ich denke, ES LAG AN MIR! Ich habe gezögert - Ihre permanenten Andeutungen ignoriert. Oft in den letzten Jahren habe ich mich gefragt, warum passiert es nicht einfach … Sie ist schwanger und ich wäre ein aufopfernder Vater geworden und Sie eine tolle Mutter und wir gehen unseren Weg gemeinsam bis an das Lebensende. Oft war ich kurz davor Ihr einen Heiratsantrag zu stellen. Ich weiss nicht, weshalb uns das Schicksal so viele Hürden mit Krankheit (sie ist die letzten 2 Jahre Krank geschrieben), Arbeitslosigkeit (Sie hatte Ihren Job verloren), Stellensuche etc. auferlegt hat … Ihr "JA" hatte ich 6 Jahre ... bis ca. vor 4 Wochen - da habe ich ein Abnabeln gespürt, welches ich nicht entgegengewirkt habe.
Nach meinem 2 Wöchigen USA Business-Trip kam dann das aus. Mit Tränen hat Sie es durchgezogen und Ihre Sachen aus meiner Wohnung mitgenommen, jedoch meine Schlüssel hat Sie noch. Nun habe ich Ihr letzte Woche einen Versöhnungsbrief geschrieben und danach angerufen. Bei meinem Anruf hat Sie versucht kühl zu bleiben, viel aber zu weinen an und Ihre Verzweiflung stieg im Laufe des Gespräches.. Wir haben diskutiert (zumindest redet Sie wieder mit mir ... ich weiss nicht, ob das gut ist). Bei meinem Vorschlag zu Ihr zu kommen, stieg Ihre Verzweiflung und noch mehr Weinen von Ihrer Seite ... Ihre Aussage mit Verzweifelter Stimme: "das einzige was Sie derzeit braucht ist Abstand" ... na ja, und Zeit heilt alle Wunden ...
Ich habe Ihren Lebenstraum evtl. zerstört ... Mit 35 ist die Fruchtbarkeit der Frau bereits um 50% gesunken. Klar kann man medikamentös und auch künstlich viel machen, aber es verursacht auch eine Menge Stress und Druck. Sie hat mir viele Jahre gegeben, mit dem Resultat ihren Lebensentwurf nicht verwirklicht zu haben. Es ist ja nicht eben mal jemand kennengelernt, dann muss man noch erst mal sehen wie es passt, bevor man weiter geht (Heirat, Familie) ... Vielleicht kann sie nun niemals ihre Vorstellungen umsetzen.
Das selbe gilt auch für mich - ich bin 44 ... im nachhinein denke ich nun anders und bereue mit Ihr diesen Schritt nicht gewagt zu haben. ES IST VORBEI für immer und mir geht es beschissen.
Es ist diese Kombination aus riesigem Verlustschmerz und Zukunftsangst (Torschlusspanik).
Bitte helft mir ...