Deria
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Ich habe mich inzwischen so weit runtergewirtschaftet, dass kaum noch etwas von mir übrig ist.
Er kommt mit meiner bestehenden Depression und PTBS und den damit einhergehenden Problemen nicht klar. Es fällt mir sehr schwer Vertrauen zu fassen, immer wieder gerate ich in schlimme Krisen.
Zuletzt gipfelte ein erneuter Beziehungsabbruch seinerseits in einem schweren Suizidversuch meinerseits, den ich nur knapp überlebt habe. Seither kämpfe ich zusätzlich mit den daraus resultierenden körperlichen Folgen.
Seit gestern steht nun erneut die Trennung im Raum. Beim letzten Trennungsversuch (das ist sooo erbärmlich ) habe ich mir auf Knien rutschend eine letzte Chance erbettelt. Er wollte dies eigentlich nicht. Oh man, das klingt alles dermaßen gestört. Das bin ich wohl auch.
Ich bin bereits in Therapie. Doch irgendwie greift alles nicht so richtig . Das Bewusstsein ist vorhanden, viele destruktive Verhaltensweise habe ich weitgehend "im Griff". Auch habe ich gelernt, meine Probleme aus der Beziehung rauszuhalten. Doch es kommt immer wieder mal vor, dass ich Einbrüche erleiden. So wie zuletzt. Ein bloßer Zufall hat bei mir dazu geführt, dass ich ihn kurzfristig infrage gestellt habe. Daraufhin wollte er sich sofort trennen.
hat es schlussendlich nicht getan, sich aber zurück gezogen und dicht gemacht.
Es ist allerdings nur eine Frage der Zeit, bis es dazu kommen wird. Mir ist klar, dass ich ihn nicht halten kann. Er hat sich schon länger, so mein Gefühl, verabschiedet.
Ich komme damit gar nicht klar. Alles gerät komplett aus den Fugen. Ich wünsche mir doch einfach nur, dass er mich trotz meiner Probleme annehmen und lieben kann.
Ist das schrecklich egoistisch gedacht?
Ich liebe ihn wirklich. Ihn, alles was ihn ausmacht.