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Tür
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Hallo,
vor 10 Tagen ist mein Mann ausgezogen. Wir waren 14 Jahren zusammen. Davon 13 verheiratet. Mein Sohn ist 11. Die letzte zwei Jahren waren ohnehin sehr schwierig. Am Ende habe ich gewusst, dass wir nicht mehr zusammen bleiben können/dürfen. Wir haben wegen alles und nichts gestritten und es würde immer heftiger. Ich muss mich und meinen Sohn beschützen. Er wollte nicht verstehen, dass es nicht mehr geht und mir immer wieder gesagt, dass ich nur meine Tage hätte und ich mir Probleme erfinden würde. "Jeder muss sich um seine eigene Depressionen Kümmern" war sein Standardspruch. Ich habe ihn quasi genötigt dann zu gehen. Er hat alles mitgenommen. Möbel,Bett, Waschmaschine, Fernsehen, Kühlschrank. Nur das Zimmer meines Sohnes hat er da gelassen. Die Tür ging hinter ihm zu. und auch wenn ich weiß, dass das, das beste ist... sterbe ich jeden Tag innerlich. Ich bin für meinen Sohn da und versuche nicht traurig zu wirken aber ab und zu... nachts....auf einer ausgeliehenen Matratze auf dem Boden, wenn mein Sohn schon schläft... breche ich immer wieder zusammen. Ich fühle mich allein und ausgelaugt. Ich sehe mich um und finde nur Trümmern, wo eins mein Leben war. Ich habe nicht mal einen Tisch wo ich und mein Sohn essen könnten. Es ist alles bestellt aber eben noch nicht da... und ich weiß nicht wie lange ich noch die Traurigkeit noch wegschieben kann. Heute ist mein Sohn zu seinem Papa gegangen. Er wollte lieber da schlafen. Ich kann ihn verstehen hier ist nur Leer! Ich habe die Wände im Wohnzimmer neu gestrichen
in einem schönen warmen Orange.. zusammen mit meinem Sohn die Farben und Möbel ausgesucht.. aber gerade wo er nicht da ist (oder besser gesagt, weil er nicht da ist und ich nicht verantwortlich bin) .... verlässt mich die Kraft und ich kann nicht aufhören zu weinen .... ich kann nicht mehr schlaffen und morgen muss ich wieder arbeiten.... Mann hat mir gesagt, die erste drei Monate wären die schwierigsten... ist das wirklich so? wird danach alles einfacher? wo da aus, wo ich jetzt bin, sieht das nicht so aus...
Grüße
eine geschlossene Tür.....
vor 10 Tagen ist mein Mann ausgezogen. Wir waren 14 Jahren zusammen. Davon 13 verheiratet. Mein Sohn ist 11. Die letzte zwei Jahren waren ohnehin sehr schwierig. Am Ende habe ich gewusst, dass wir nicht mehr zusammen bleiben können/dürfen. Wir haben wegen alles und nichts gestritten und es würde immer heftiger. Ich muss mich und meinen Sohn beschützen. Er wollte nicht verstehen, dass es nicht mehr geht und mir immer wieder gesagt, dass ich nur meine Tage hätte und ich mir Probleme erfinden würde. "Jeder muss sich um seine eigene Depressionen Kümmern" war sein Standardspruch. Ich habe ihn quasi genötigt dann zu gehen. Er hat alles mitgenommen. Möbel,Bett, Waschmaschine, Fernsehen, Kühlschrank. Nur das Zimmer meines Sohnes hat er da gelassen. Die Tür ging hinter ihm zu. und auch wenn ich weiß, dass das, das beste ist... sterbe ich jeden Tag innerlich. Ich bin für meinen Sohn da und versuche nicht traurig zu wirken aber ab und zu... nachts....auf einer ausgeliehenen Matratze auf dem Boden, wenn mein Sohn schon schläft... breche ich immer wieder zusammen. Ich fühle mich allein und ausgelaugt. Ich sehe mich um und finde nur Trümmern, wo eins mein Leben war. Ich habe nicht mal einen Tisch wo ich und mein Sohn essen könnten. Es ist alles bestellt aber eben noch nicht da... und ich weiß nicht wie lange ich noch die Traurigkeit noch wegschieben kann. Heute ist mein Sohn zu seinem Papa gegangen. Er wollte lieber da schlafen. Ich kann ihn verstehen hier ist nur Leer! Ich habe die Wände im Wohnzimmer neu gestrichen
Grüße
eine geschlossene Tür.....
