E
edel307
Gast
Hallo zusammen,
ich (M22) weiß nicht genau warum ich jetzt meine Erfahrungen und Gedanken hier niederschreibe. Ich denke ich brauche einfach etwas Input und Perspektive von außen auf die ganze Situation.
Was ist passiert?:
Zunächst etwas Vorgeschichte, sonst wird die ganze Sache aus meiner Perspektive nicht ganz klar.
Wir schreiben das Jahr 2021, im Dezember genau zu sein. Wir waren zu diesem Zeitpunkt ca. 1,5 Jahre ein Paar. Alles schein toll und wunderbar, bis es das halt nicht mehr war.
Lange Rede kurzer Sinn: Sie (F20) hat Gefühle für einen Trainer im Fitnessstudio entwickelt. Nach einigem hin und her haben wir beschlossen und zu trennen, auch wenn auf ihrer Seite nach wie vor Gefühle für mich vorhanden waren. Trennung lief für mich logischerweise echt mies ab (sie kam direkt mit dem Trainer zusammen), konnte mich aber mit Freunden und Familie ziemlich gut über Wasser halten.
Das ganze dauerte ca. 8-9 Wochen, da war ich morgens auf dem Weg in die Uni und fand einen handgeschriebenen Brief vor meiner Haustür liegen. Der Inhalt, grob zusammengefasst: es tut ihr unendlich leid, größter Fehler ihres Lebens, sie will zurück etc. etc.
Nach langem überlegen habe ich sie dann besucht und wir sind nach einigen Tagen wieder zusammengekommen, auch wenn es diverse Kritiken von außen gab.
Vorspulen auf die letzten Wochen/Monate:
Mittlerweile sind fast 2 Jahre seit der Aktion vergangen. Zu Beginn unserer "neuen" Beziehung war alles wieder toll, die üblichen Schmetterlinge halt. Das sollte allerdings nicht von langer Dauer sein.
Nach ca. 1 Jahr fingen die Zweifel und die Eifersucht wieder an, an mir zu nagen. Ständig diese innere Unruhe: "ist alles in Ordnung?" oder "liebt sie mich wirklich noch?", "hat sie mittlerweile wieder Gefallen an jemand anderem Gefunden?".
Das ganze hat mich innerlich so fertig gemacht, dass ich teilweise nächtelang wachlag und das Gedankenkarussel nicht mehr aufhörte zu fahren. Es war von ihrerseits immer alles in Ordnung, ich habe nur leider oft schlechte Laune durch eben genanntes Gedankenkarussel mitgebracht und sie damit ziemlich oft heruntergezogen (sie ist ein extrem empathischer Mensch muss man dazu sagen, es färbt wirklich alles auf sie ab).
Nun, gestern Abend fragte sie ob ich vorbeikommen möchte, ich habe natürlich ja gesagt und mich auf den Weg gemacht. Als ich sie dann sah blieb mir das Herz stehen: sie lag weinend auf ihrem Bett, und sagte "wir müssen reden", die typischen letzten Worte halt.
Kurz zusammengasst: meine schlechte Laune der letzten Monate, der Fakt dass wir uns beide aneinander vorbei entwickelt haben (stimmmt auch), sowie mein fehlender Glauben (Gott), haben Sie veranlasst, an der Beziehung zu zweifeln, mit besonderer Betonung darauf, dass es zu 1000% keinen dritten in der Situation gibt, und das glaube ich ihr auch.
Wir haben fast eine Stunde lang geweint, uns umarmt und anschließend verabschiedet.
Was erhoffe ich mir jetzt hiervon?
ich weiss es selbst nicht so wirklich, Zuspruch? Aufmunterung? Bestätigung? Irgendwas von allem wahrscheinlich.
Meine Welt und meine Zukunft liegt in Trümmern und mein Kopf kommt überhaupt nicht mehr zur Ruhe. Ich hatte zwar selbst schon ein paar mal mit dem Gedanken gespielt, Schluss zu machen, es aber dann immer wieder verdrängt.
Wer weiß, vielleicht war Omas Spruch damals "aufgewärmt schmeckt nur Gulasch" doch nicht so abwägig.
Naja, danke fürs Lesen und vielleicht gebt ihr einen verzweifelten jungen Mann ein paar Tipps für die nächste Zeit mit.
ich (M22) weiß nicht genau warum ich jetzt meine Erfahrungen und Gedanken hier niederschreibe. Ich denke ich brauche einfach etwas Input und Perspektive von außen auf die ganze Situation.
Was ist passiert?:
Zunächst etwas Vorgeschichte, sonst wird die ganze Sache aus meiner Perspektive nicht ganz klar.
Wir schreiben das Jahr 2021, im Dezember genau zu sein. Wir waren zu diesem Zeitpunkt ca. 1,5 Jahre ein Paar. Alles schein toll und wunderbar, bis es das halt nicht mehr war.
Lange Rede kurzer Sinn: Sie (F20) hat Gefühle für einen Trainer im Fitnessstudio entwickelt. Nach einigem hin und her haben wir beschlossen und zu trennen, auch wenn auf ihrer Seite nach wie vor Gefühle für mich vorhanden waren. Trennung lief für mich logischerweise echt mies ab (sie kam direkt mit dem Trainer zusammen), konnte mich aber mit Freunden und Familie ziemlich gut über Wasser halten.
Das ganze dauerte ca. 8-9 Wochen, da war ich morgens auf dem Weg in die Uni und fand einen handgeschriebenen Brief vor meiner Haustür liegen. Der Inhalt, grob zusammengefasst: es tut ihr unendlich leid, größter Fehler ihres Lebens, sie will zurück etc. etc.
Nach langem überlegen habe ich sie dann besucht und wir sind nach einigen Tagen wieder zusammengekommen, auch wenn es diverse Kritiken von außen gab.
Vorspulen auf die letzten Wochen/Monate:
Mittlerweile sind fast 2 Jahre seit der Aktion vergangen. Zu Beginn unserer "neuen" Beziehung war alles wieder toll, die üblichen Schmetterlinge halt. Das sollte allerdings nicht von langer Dauer sein.
Nach ca. 1 Jahr fingen die Zweifel und die Eifersucht wieder an, an mir zu nagen. Ständig diese innere Unruhe: "ist alles in Ordnung?" oder "liebt sie mich wirklich noch?", "hat sie mittlerweile wieder Gefallen an jemand anderem Gefunden?".
Das ganze hat mich innerlich so fertig gemacht, dass ich teilweise nächtelang wachlag und das Gedankenkarussel nicht mehr aufhörte zu fahren. Es war von ihrerseits immer alles in Ordnung, ich habe nur leider oft schlechte Laune durch eben genanntes Gedankenkarussel mitgebracht und sie damit ziemlich oft heruntergezogen (sie ist ein extrem empathischer Mensch muss man dazu sagen, es färbt wirklich alles auf sie ab).
Nun, gestern Abend fragte sie ob ich vorbeikommen möchte, ich habe natürlich ja gesagt und mich auf den Weg gemacht. Als ich sie dann sah blieb mir das Herz stehen: sie lag weinend auf ihrem Bett, und sagte "wir müssen reden", die typischen letzten Worte halt.
Kurz zusammengasst: meine schlechte Laune der letzten Monate, der Fakt dass wir uns beide aneinander vorbei entwickelt haben (stimmmt auch), sowie mein fehlender Glauben (Gott), haben Sie veranlasst, an der Beziehung zu zweifeln, mit besonderer Betonung darauf, dass es zu 1000% keinen dritten in der Situation gibt, und das glaube ich ihr auch.
Wir haben fast eine Stunde lang geweint, uns umarmt und anschließend verabschiedet.
Was erhoffe ich mir jetzt hiervon?
ich weiss es selbst nicht so wirklich, Zuspruch? Aufmunterung? Bestätigung? Irgendwas von allem wahrscheinlich.
Meine Welt und meine Zukunft liegt in Trümmern und mein Kopf kommt überhaupt nicht mehr zur Ruhe. Ich hatte zwar selbst schon ein paar mal mit dem Gedanken gespielt, Schluss zu machen, es aber dann immer wieder verdrängt.
Wer weiß, vielleicht war Omas Spruch damals "aufgewärmt schmeckt nur Gulasch" doch nicht so abwägig.
Naja, danke fürs Lesen und vielleicht gebt ihr einen verzweifelten jungen Mann ein paar Tipps für die nächste Zeit mit.