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Du bist eine Freundin geblieben - auch der Schmerz

Askius

Askius

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Es ist nun schon lange her, seitdem ich mich damit abgefunden habe wieder alleine zu sein. Komplett alleine, ohne dich. Das Leben geht ja auch bekanntlich weiter und so möchte ich meine Zeit nutzen und mir selbst einen neuen Weg errichten. Einen Weg, den ich mit den Steinen bauen möchte, die ich mir sehr oft selbst in den Weg gelegt habe.
Das Lernen und Realisieren dauert lange, der Abstand zu dir hat dabei sehr geholfen. Und auch deine Rücksicht auf die Auszeit/Kontaktsperre. Die Tränen sind in dieser Zeit öfter mal geflossen, doch jedes mal lies ich dich ein Stück weiter von mir. Ich weiß nun, dass es das Beste war, dass es zu Ende gegangen ist. Aus dem Schutt, den zerbrochenen Träumen und Wünschen baue ich mir jetzt neue Träume und Wünsche auf, stehe auf und sehe nach oben in den Himmel, in die Möglichkeiten die mir jetzt geboten werden, ja jetzt ... da ich endlich frei bin. Ich fühle mich erleichtert, fast so frei wie ein Vogel, dem die ganze Welt offen steht.
Und doch wirst du immer ein Platz in meinem Herzen haben, denn du bist mir immer noch eine gute Freundin geblieben. Ich hätte nie geglaubt, dass es irgendwann wirklich so sein würde, dass ich selbst in deiner Nähe nicht mehr das gleich spüre, was ich früher gespürt habe. Die Entscheidung ist mir innerlich auch bewusst geworden und ich wahre mir die schöne Zeit mit dir als Schatz in meinem Herzen.

Doch wie alles andere ist die Vergangenheit mit guten und schlechten Dingen verbunden. Je mehr mir mein Verhalten damals bewusst wird, desto mehr ist mir bewusst geworden, wie sehr ich mich ausnutzen lies. Dich zu lieben hat mich so unendlich weit gebracht und jetzt sehe ich meine eigenen Taten mehr denje. Und genauso sehe ich aber selber ein, dass es zwischen uns nicht gespasst hätte. Denn du fragst mich heute noch nach Dingen, die niemand einfach so mit sich machen lassen würde. Ich weiß nicht, vielleicht siehst du mich einfach nicht, vielleicht möchtest du es auch nicht mehr. Aber manchmal verletzt du mich heute mit deinen Taten, stellst die selben Fragen wie damals und obwohl ich mit dir über mich und meine Gefühle geredet habe scheint es so, als hättest du diesen Punkt komplett von mir ignoriert. Es ist fast, als wäre dir das egal gewesen.
Ich mag noch nicht der Mensch sein, der alles sofort anmerkt, der zu allem sofort etwas sagt. Aber selbst ich habe meine Grenzen und möchte nicht verletzt werden, nicht in diesem Ausmaße. Dass du das heute nicht zu sehen vermagst trübt mich schon, denn wir haben eine sehr lange Zeit miteinander verbracht und du wolltest selber eine gute Freundin für mich bleiben.

Sayōnara

17.09.2016 23:33 • x 8 #1


Apfeldiebin

Zitat von Askius:
Es ist nun schon lange her, seitdem ich mich damit abgefunden habe wieder alleine zu sein. Komplett alleine, ohne dich. Das Leben geht ja auch bekanntlich weiter und so möchte ich meine Zeit nutzen und mir selbst einen neuen Weg errichten. Einen Weg, den ich mit den Steinen bauen möchte, die ich mir sehr oft selbst in den Weg gelegt habe.
Das Lernen und Realisieren dauert lange, der Abstand zu dir hat dabei sehr geholfen. Und auch deine Rücksicht auf die Auszeit/Kontaktsperre. Die Tränen sind in dieser Zeit öfter mal geflossen, doch jedes mal lies ich dich ein Stück weiter von mir. Ich weiß nun, dass es das Beste war, dass es zu Ende gegangen ist. Aus dem Schutt, den zerbrochenen Träumen und Wünschen baue ich mir jetzt neue Träume und Wünsche auf, stehe auf und sehe nach oben in den Himmel, in die Möglichkeiten die mir jetzt geboten werden, ja jetzt ... da ich endlich frei bin. Ich fühle mich erleichtert, fast so frei wie ein Vogel, dem die ganze Welt offen steht.
Und doch wirst du immer ein Platz in meinem Herzen haben, denn du bist mir immer noch eine gute Freundin geblieben. Ich hätte nie geglaubt, dass es irgendwann wirklich so sein würde, dass ich selbst in deiner Nähe nicht mehr das gleich spüre, was ich früher gespürt habe. Die Entscheidung ist mir innerlich auch bewusst geworden und ich wahre mir die schöne Zeit mit dir als Schatz in meinem Herzen.

Doch wie alles andere ist die Vergangenheit mit guten und schlechten Dingen verbunden. Je mehr mir mein Verhalten damals bewusst wird, desto mehr ist mir bewusst geworden, wie sehr ich mich ausnutzen lies. Dich zu lieben hat mich so unendlich weit gebracht und jetzt sehe ich meine eigenen Taten mehr denje. Und genauso sehe ich aber selber ein, dass es zwischen uns nicht gespasst hätte. Denn du fragst mich heute noch nach Dingen, die niemand einfach so mit sich machen lassen würde. Ich weiß nicht, vielleicht siehst du mich einfach nicht, vielleicht möchtest du es auch nicht mehr. Aber manchmal verletzt du mich heute mit deinen Taten, stellst die selben Fragen wie damals und obwohl ich mit dir über mich und meine Gefühle geredet habe scheint es so, als hättest du diesen Punkt komplett von mir ignoriert. Es ist fast, als wäre dir das egal gewesen.
Ich mag noch nicht der Mensch sein, der alles sofort anmerkt, der zu allem sofort etwas sagt. Aber selbst ich habe meine Grenzen und möchte nicht verletzt werden, nicht in diesem Ausmaße. Dass du das heute nicht zu sehen vermagst trübt mich schon, denn wir haben eine sehr lange Zeit miteinander verbracht und du wolltest selber eine gute Freundin für mich bleiben.

Sayōnara


das sind sehr berührende zeilen!

17.09.2016 23:41 • x 2 #2


Ilex

Ilex

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Ich wünsche Dir, dass Du doch bald der Mensch sein magst, der "etwas sagt", wenn Deine Grenze überschritten ist.

18.09.2016 00:49 • x 3 #3


MsAloneNow

MsAloneNow

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Ich mag es, wie du mit Worten, deine Gefühle und Situation beschreibst. Wünsche dir Kraft.

LG

18.09.2016 11:02 • x 1 #4




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