Harry1974
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Ich wende mich mal mit einer seltsamen Frage an euch.
Ich versuche zu verstehen, was der Verlassende mit seinen Aussagen dem Verlassenen gegenüber genau meint, wenn er immer von "Druck-machen" spricht.
Wie kann man Druck verspüren oder sich eingeengt fühlen, wenn man doch ständig betont, mit dem Verlassenen abgeschlossen zu haben?
Ist dies ein Verdrängen bzw. das eigene schlechte Gewissen, mit der Situation der Trennung konfrontiert zu werden? Oder ein Ausweichen auf die Fragen des Verlassenen? Klar möchte dieser doch auch Gründe erfahren. Nach ein paar Monaten sollte sowas ja auch möglich sein, oder?
Aus eigener Erfahrung, ich bin nun 5 Monate von meiner Frau getrennt (Scheidung noch nicht durch/eingereicht) und wir haben einen 1 1/2 jährigen Sohn. Also zwangsläufig Kontakt.
Spreche ich aber die Scheidung an oder was in unserer Beziehung passiert ist (sie hat mich verlassen - gibt nen eigenen Thread) höre ich immer nur "du machst Druck, engst mich ein ich mag das nicht..." ...
Sie hat ja abgeschlossen, sagt alles ist Vergangenheit und es mache keinen Sinn darüber nachzudenken - schön - aber ist es so einfach? Immerhin steht die Scheidung ins Haus (leider) und die ist NICHT Vergangenheit.
Wie gesagt - ich frage mich wirklich, womit und weswegen sich die Verlasser dann so unter Druck gesetzt fühlen. (ist ja nicht so das ich jetzt dauernd schreibe, mich melde usw....)
Nicht auf meine Situation bezogen, sondern allgemein.
Ganz liebe Grüsse
Harry
