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Golsworld
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22. April 2016. Ihr Bruder ist zu Besuch. Die Kinder - 12 und 14 - schlafen bereits. Ich liege im Bett weil ich morgen früh arbeiten muss und ein großes Projekt ansteht.
Sie kommt ins Schlafzimmer und sagt nichts - nicht mal gute Nacht. Kein ich liebe dich - das ist ungewöhnlich. Ich sage die drei Worte. Sage ihr das ich sie liebe. Sie entgegnet - im türrahmen stehend und mit kalter Miene - ich weiß nicht ob ich dich liebe. Ich kann mir eine Zukunft mir dir nicht mehr vorstellen. Und geht. Ich schlafe diese Nacht nicht mehr. Auch viele Nächte danach werde ich wachliegen und verzweifelt sein. Ich werde 20 kg verlieren und jeden Tag kaum rumkriegen. Nur funktionieren und hoffen aus dem Alptraum aufzuwachen.
Bis dato sind wir 17 Jahre ein Paar. Davon 15 verheiratet und selten wirklich glücklich, doch oft zufrieden mit sehr schönen Momenten.
Eine Trennung kam für mich nie in Frage. Als Scheidungskind wollte ich dies meinen Kindern immer ersparen.
Doch auch ich hatte Momente des zweifelns. Nach der Geburt des ersten Kindes war unser s.leben auf eine monatliche Sitzung reduziert. Nach dem zweiten auch mit längeren Pausen und auch dann für sie meist eine Pflicht. Ich hatte unzählige Male das Gespräch gesucht. Wusste ich doch das eine Beziehung derart unbefriedigend ist und die Zeichen aufzeigten das etwas auf der Strecke geblieben ist. Doch bekam ich keine Antworten auf meine Fragen - keine Reaktion auf meine bitten. Letzten Endes dachte ich - eine tolle Mutter - wir finden zurück wenn die Kinder auf eigenen Beinen stehen.
So gingen die Jahre vorbei - dabei habe ich mich auf die Arbeit konzentriert und am pc gespielt. Zum Teil nächtelang - täglich - hatte wenig Zeit für sie und war auf mich selbst getrimmt. Aus heutiger Sicht ein unbefriedigendes Leben, das ich mit der beschriebenen Perspektive aushielt.
Dann der Schock. Ich weiß nicht ob ich dich liebe. Gespräche im Anschluss führten nur zu Vorwürfen zu Erzeugnissen die zum Teil 16 Jahre her waren. Kein konstruktives Wort - kein Anzeichen für einen rettungsversuch.
14 Tage später möchte sie zu einer Freundin fahren - aber ich spüre eine Lüge. Ich kontrolliere zum ersten mal in meinem leben ein Handy - da steht es "er kommt von Montag bis mittwoch" - eine Nachricht an ihre freundin.
Ich spreche sie darauf an, sie meint es ist ein alter bekannter. Ich glaube ihr nicht aber bitte sie zu fahren damit sie ihre Gefühle testen kann. Sie meint sie fährt mir einer Gruppe und ihrer Freundin - sie kommt zurück und sagt die Freundin hatte keine Zeit - sie war alleine mit ihm unterwegs und zeigt mir ein Prospekt von dem Hotel mit den Worten es wäre nichts passiert. Sie wäre nur essen gewesen und wäre im Anschluss zu ihrer Freundin gefahren. Doch das Bauchgefühl schreit "lüge".
Das telefonprotokoll zeigt eine andere Geschichte - doch sie meint das wäre meine Phantasie.
Ab dem Tag ist das Telefon geblockt - sie sass ständig daran - zeigte mir nur Hass und Verachtung. Machte nur noch Vorwürfe und Beleidigungen. Beschimpfungen gar vor den Kindern. Ich bat um eine Chance - gab ihr die Möglichkeit zu ihrem Schwarm zu fahren und ihre Gefühle zu testen. Sie meinte ich wolle ihr nur die Kinder wegnehmen.
Bei unserem einzigen Termin bei der paarberatung gibt sie deutlich zu verstehen das sie nicht mehr will.
Ich fahre im juni mit den Kindern zu meinen Eltern. Doch die Abfahrt verzögert sich. Ich komme spät nach Hause und sie wird von ihrem Bruder abgeholt - fliegt heimlich für 3 Wochen nach Spanien. Dort wohnt auch der schwarm.
Also gebe ich auf. Lerne eine Arbeitskollegin kennen und verliebe mich - glaube ich. Ziehe im Oktober mit ihr zusammen - ich leide noch immer aber bin nicht ich selbst. Ändere mein ganzes Leben und fühle mich gut. Ich merke das ich nicht ich selbst war in der Ehe und bin tatsächlich glücklich. Jeder Tag wird besser und mittlerweile bin ich dankbar. Die Kinder sehe ich jedes 2. Wochenende. Manchmal mehr manchmal weniger.
Die Scheidung soll im Oktober passieren und ich freue mich darauf.
Doch seit meinem Auszug bin ich an allem schuld.
Werde hier und da anwaltlich verpflichtet. Erlebe meine ex als unzufriedenen und kämpfendes Monster. Man kann es ihr sogar ansehen. Sie leidet. Wenn Sie argumentiert höre ich ihren Bruder, der immer ihr Ansprechpartner war und über alles schon immer bestens informiert wurde. Informiert über Dinge, die sich nur die Partner informieren sollten.
Ich verstehe sie nicht - sie hat die Trennung erkämpft - mit Verachtung und ohne Respekt. Hat mir keine Erklärungen gegeben und mich monatelang gequält. Und doch bin ich der böse. Kann mir irgendjemand helfen das zu verstehen? Selbst späte Signale zur Rettung hat sie nicht angenommen - da war ich gar bereits ausgezogen. Ich möchte so gerne verstehen - bitte Hilfe.
Sie kommt ins Schlafzimmer und sagt nichts - nicht mal gute Nacht. Kein ich liebe dich - das ist ungewöhnlich. Ich sage die drei Worte. Sage ihr das ich sie liebe. Sie entgegnet - im türrahmen stehend und mit kalter Miene - ich weiß nicht ob ich dich liebe. Ich kann mir eine Zukunft mir dir nicht mehr vorstellen. Und geht. Ich schlafe diese Nacht nicht mehr. Auch viele Nächte danach werde ich wachliegen und verzweifelt sein. Ich werde 20 kg verlieren und jeden Tag kaum rumkriegen. Nur funktionieren und hoffen aus dem Alptraum aufzuwachen.
Bis dato sind wir 17 Jahre ein Paar. Davon 15 verheiratet und selten wirklich glücklich, doch oft zufrieden mit sehr schönen Momenten.
Eine Trennung kam für mich nie in Frage. Als Scheidungskind wollte ich dies meinen Kindern immer ersparen.
Doch auch ich hatte Momente des zweifelns. Nach der Geburt des ersten Kindes war unser s.leben auf eine monatliche Sitzung reduziert. Nach dem zweiten auch mit längeren Pausen und auch dann für sie meist eine Pflicht. Ich hatte unzählige Male das Gespräch gesucht. Wusste ich doch das eine Beziehung derart unbefriedigend ist und die Zeichen aufzeigten das etwas auf der Strecke geblieben ist. Doch bekam ich keine Antworten auf meine Fragen - keine Reaktion auf meine bitten. Letzten Endes dachte ich - eine tolle Mutter - wir finden zurück wenn die Kinder auf eigenen Beinen stehen.
So gingen die Jahre vorbei - dabei habe ich mich auf die Arbeit konzentriert und am pc gespielt. Zum Teil nächtelang - täglich - hatte wenig Zeit für sie und war auf mich selbst getrimmt. Aus heutiger Sicht ein unbefriedigendes Leben, das ich mit der beschriebenen Perspektive aushielt.
Dann der Schock. Ich weiß nicht ob ich dich liebe. Gespräche im Anschluss führten nur zu Vorwürfen zu Erzeugnissen die zum Teil 16 Jahre her waren. Kein konstruktives Wort - kein Anzeichen für einen rettungsversuch.
14 Tage später möchte sie zu einer Freundin fahren - aber ich spüre eine Lüge. Ich kontrolliere zum ersten mal in meinem leben ein Handy - da steht es "er kommt von Montag bis mittwoch" - eine Nachricht an ihre freundin.
Ich spreche sie darauf an, sie meint es ist ein alter bekannter. Ich glaube ihr nicht aber bitte sie zu fahren damit sie ihre Gefühle testen kann. Sie meint sie fährt mir einer Gruppe und ihrer Freundin - sie kommt zurück und sagt die Freundin hatte keine Zeit - sie war alleine mit ihm unterwegs und zeigt mir ein Prospekt von dem Hotel mit den Worten es wäre nichts passiert. Sie wäre nur essen gewesen und wäre im Anschluss zu ihrer Freundin gefahren. Doch das Bauchgefühl schreit "lüge".
Das telefonprotokoll zeigt eine andere Geschichte - doch sie meint das wäre meine Phantasie.
Ab dem Tag ist das Telefon geblockt - sie sass ständig daran - zeigte mir nur Hass und Verachtung. Machte nur noch Vorwürfe und Beleidigungen. Beschimpfungen gar vor den Kindern. Ich bat um eine Chance - gab ihr die Möglichkeit zu ihrem Schwarm zu fahren und ihre Gefühle zu testen. Sie meinte ich wolle ihr nur die Kinder wegnehmen.
Bei unserem einzigen Termin bei der paarberatung gibt sie deutlich zu verstehen das sie nicht mehr will.
Ich fahre im juni mit den Kindern zu meinen Eltern. Doch die Abfahrt verzögert sich. Ich komme spät nach Hause und sie wird von ihrem Bruder abgeholt - fliegt heimlich für 3 Wochen nach Spanien. Dort wohnt auch der schwarm.
Also gebe ich auf. Lerne eine Arbeitskollegin kennen und verliebe mich - glaube ich. Ziehe im Oktober mit ihr zusammen - ich leide noch immer aber bin nicht ich selbst. Ändere mein ganzes Leben und fühle mich gut. Ich merke das ich nicht ich selbst war in der Ehe und bin tatsächlich glücklich. Jeder Tag wird besser und mittlerweile bin ich dankbar. Die Kinder sehe ich jedes 2. Wochenende. Manchmal mehr manchmal weniger.
Die Scheidung soll im Oktober passieren und ich freue mich darauf.
Doch seit meinem Auszug bin ich an allem schuld.
Werde hier und da anwaltlich verpflichtet. Erlebe meine ex als unzufriedenen und kämpfendes Monster. Man kann es ihr sogar ansehen. Sie leidet. Wenn Sie argumentiert höre ich ihren Bruder, der immer ihr Ansprechpartner war und über alles schon immer bestens informiert wurde. Informiert über Dinge, die sich nur die Partner informieren sollten.
Ich verstehe sie nicht - sie hat die Trennung erkämpft - mit Verachtung und ohne Respekt. Hat mir keine Erklärungen gegeben und mich monatelang gequält. Und doch bin ich der böse. Kann mir irgendjemand helfen das zu verstehen? Selbst späte Signale zur Rettung hat sie nicht angenommen - da war ich gar bereits ausgezogen. Ich möchte so gerne verstehen - bitte Hilfe.
