Zitat von Essa: und das konsequenzen haben kann
Vielleicht unterrichtest du sie mal darüber, dass sie im Trennungsfall 1.: wieder arbeiten gehen müsste, sofern nicht der Nachbar sie aushält und 2.: sie dann mit wesentlich weniger Geld/Wohlstand zu 100% alleine alles organisieren und erledigen müsste.
Hol die Frau mal aus ihrem Prinzessinenschloss.
Wie stellt die sich denn das Leben als Alleinerziehende ohne Job vor?
Zitat von Essa: aber noch gerne einen schönen garten hätte. Auch könnte das nicht warten, weil sie sonst immer zu den nachbarn spielen gehen muss. Das war sowas wie ein arbeitsauftrag für mich.
Schenk ihr nen schönen Spaten.
Soll anfangen.
Also sollst du dann Vollzeit arbeiten, 50% Haushalt machen und dann in der reichlichen Freizeit kurz nen Garten anlegen und den auch zahlen und pflegen (da sie ja keine Zeit hat)? Jo.
Sauber.
Wenn du dann noch Zeit hast: ich hätte gerne nen Pool.
Zitat von Essa: sie geht minimum 3x die woche mit freundinnen frühstücken
Kenn ich, solche Frauen.
Mal rauskommen: ok, zweifelsohne wichtig. 3xpro Woche Geld ausgeben und schnacken: Blödsinn.
Zitat von Essa: Wenn ich dann sage sie könnte doch das frühstück im kaffeehaus mit den kindern nicht als stressig verkaufen wird sie zur totalen furie und schreit rum
Sie lenkt damit ab.
Sie weiß, dass sie den Tag vertändelt.
Zitat von Essa: Sie meinte ihr eigentliches problem ist, dass wenn ich abends heimkomme den restlichen haushalt machen soll. Das würde sie freuen.
Brief, Siegel und Hintern drauf: selbst wenn du all das tun würdest, würde sich
NICHTS ändern oder ihr würde halt das nächste einfallen.
Ich finde btw. nicht, dass "verblödet" zu hart ist. Ich habe nach der ersten Elternzeit exakt dasselbe Gefühl von mir selbst gehabt und das meiner Freundin erzählt. Dass ich das Gefühl habe, zu verblöden ohne anspruchsvolle Denkaufgaben den Tag über.
Ich konnte dann glücklicherweise die Masterarbeit meiner Cousine redigieren.
Wenn ich mir vorstelle, ich würde immer so leben wollen, hätte ich mich verlassen.
Ich arbeite Vollzeit, habe 2 Kinder, Haus, einen großen Garten, Hund, Hühner, Hasen...und keine Putzhilfe.
Das geht.
Das ist ne Frage der Organisation, der Motivation und der Belastbarkeit.
Ein Anfang ist, sich selbst nicht als Prinzessin zu sehen, sondern als Malocherin.