Zitat von Martin123: Genau das Argument liebe ich. Den Betrügern sind Ehemann und Kinder pupsegal. Und dann wird den Betrogenen geraten, dass sie das ausgleichen müssen. Für die Kinder da sein, damit die Ex in den Urlaub mit dem Next gehen kann, ihr alles abnehmen, damit nur der Next keinen Stress hat und dann soll man den beiden noch das Haus überlassen.
Für mich ein Topargument. Denn nur weil dem/der Betrüger/in die Familie pupsegal ist, ist es dann richtig, wenn Du dich gleich verhältst? Ich finde diese Einstellung nicht wahnsinnig zielführend, musst Du aber selbst wissen. Ich sehe es so, dass damit die Kinder, die nun wirklich nichts dafür können, am meisten bestraft werden. Das würde ich um jeden Preis vermeiden wollen...
Zitat von Martin123: Und wenn der Betrogene auch nur leise anklingen lässt, dass er das nicht mit sich machen lassen möchte, dann wird ihm (aber natürlich nicht der Betrügerin) Egoismus vorgeworfen.
Nö, das soll der Betrogene unbedingt. Von Anfang an den klaren Tarif durchgeben, nur nicht auf dem Rücken der Kinder. Wenn die Frau nun nicht gehen möchte, geht halt der Mann. Ich finde das Kindeswohl sollte an erster Stelle stehen, unabhängig davon, ob das bei/m Partner/in auch so gehandhabt wird...
Zitat von carlos7: Quatsch. Jungen Frauen fehlt vielleicht die Lebenserfahrung, negative Charakterzüge zu erkennen und mögliche Folgen falscher Partnerwahl richtig einschätzen zu können. Wie so häufig im Leben: Durch Fehler lernt man.
Von mir aus schieben wir es auf die Lebenserfahrung, damit kann ich leben. Dennoch wird von vielen jungen Damen der Bad-Boy-Typ präferiert. Ob es uns gefällt oder eben nicht. Wenn ich an meine Jugend zurückdenke, dann waren damals Typen in, die rebellisch waren. Hauptsache jene, die gegen den Strom geschwommen sind und so ein "Gangster-Image" pflegten. Ich verurteile diese Haltung nicht, aber so zu tun als wäre das nicht die Realität, entspricht nicht der Wahrheit. Und ja, natürlich gibt es auch Ausnahmen, die gibts aber überall...