Werwolf
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Im Mai 2019 ist aufgeflogen, dass meine Frau in etwa seit einem Jahr eine Affäre mit einem verheirateten Mann (47 Jahre, 2 minderjährige Kinder) hatte. Sex stand wohl nicht im Vordergrund, gab es aber auch. Wir haben die Probleme in unserer Ehe aufgearbeitet (auseinandergelebt) und wieder zusammengefunden. Die Affäre bzw. die folgenden Gespräche haben sogar dazu geführt dass unsere Ehe jetzt besser läuft als in den letzten 10 Jahren, und wir haben wieder S. wie in den ersten Jahren.
Die Ehe des Affärenmannes ist allerdings kaputt und die Scheidung läuft. Der Affärenmann ist auch nicht ihr Typ und in keiner Weise für sie als Partner geeignet. Das sieht+sagt sie auch.
Jetzt zum Problem: sie bekommt es nicht hin keinen Kontakt mehr zu ihm zu haben. Sie hat es zwar auf eine Freundschaft (ihre Seite) reduziert. Der Affärenmann himmelt sie unverändert an. Das gefällt mir nicht und mir wäre es natürlich am Liebsten, dass sie keinen Kontakt mehr hätte, aber ich könnte noch damit leben, wenn nicht Folgendes wäre: sie verschweigt mir die Treffen mit ihm. Ich habe sie darauf angesprochen warum sie mir das verschweigt: sie sagt, dass sie versteht, dass ich das nicht toll finde, sie will mich nicht verletzen und deshalb würde sie mir das lieber nicht erzählen. Verschweigen/Lügen ist deshalb für sie der einfachere Weg, auch wenn sie versteht dass das falsch ist.
Ich weiß positiv, dass da außer Treffen und Gesprächen/Essen nichts mehr läuft. Also keine Bettgeschichte mehr.
Auf meine Frage warum sie es auch nicht schafft ihn nicht mehr zu treffen, sagt sie, dass sie sich mit schuldig fühlt dass er jetzt geschieden wird. Das tut ihr leid (kommt der Hilfekomplex der Frauen durch).
Also was tun ? Sie schafft es nicht ihn nicht zu treffen und sie schafft es nicht mir von den Treffen zu erzählen. Sie sagt selbst dass sie unter der Situation leidet, bekommt es aber selbst nicht gelöst.
Keine Hilfen a la trenn dich, schmeiss sie raus erwünscht. Das ist nicht mein Ziel, auch nicht ihres.