Zitat von carlos7:Ich finde, ihr solltet den Kindern nicht vorspielen. Die Fakten sind: Deine Frau will die Ehe nicht mehr weiterführen und sich trennen. Ich fände es falsch zu sagen, ihr wolltet euch trennen. Würdet ihr letzteres sagen, würden die Kinder höchst verwirrt sein, wenn sie deine Trauer und deinen Liebeskummer spüren ...
Die Kinder sollten Kind gerecht, also abhängig vom Alter des Kindes, von beiden Elternteilen gleich-
zeitig, einfühlsam informiert werden. Dabei ist es ganz wichtig den Kindern zu sagen, dass se daran
keine Schuld haben, Mama und Papa sie lieb haben und immer für sie da sind. Also den Kindern ihre
Ängste nehmen.
Kinder haben feine Antennen und wissen meist viel mehr als die Erwachsenen glauben. Es wäre und
ist fatal, wenn die Kinder belogen werden. Entweder sofort oder später werden sie die Wahrheit wissen
oder herausgefunden haben und das könnte dann das Vertrauen in einen oder beide Elternteile erheb-
lich beeinträchtigen. Ich sehe das genau so wie @carlos7.
Ein Tipp:
Mütter und Väter haben beim zuständigen Jugendamt Anspruch auf professionelle Hilfen bei Partners-
chaftskonflikten, Familienkrisen, Trennungen. Das schließt Beratungen mit ein.
@Tulsi, bitte bleibe deiner Frau gegenüber stets freundlich, höflich, nett, aber dennoch reserviert.
Und gebe nichts mehr von dir preis. Werde für sie nicht mehr berechenbar und gehe konsequent
Streitgesprächen aus dem Weg und sei nicht mehr für sie da.
Vermutlich hat sich deine Frau noch keine oder wenig Gedanken dazu gemacht was sie, was ihr
mal viel Wert war, aufgibt und was sie dafür bekommt. Ob das, in der beschriebenen Konstellation
Zukunft hat, kann hier niemand beantworten. Was man aber sagen kann, nicht selten kommt nach
der Verliebtheitsphase die Ernüchterung. Ich rate dir, mit den Kindern im Mittelpunkt dein Leben neu,
ohne sie, aufzubauen. Sie will nicht mehr als EF an deiner Seite sein. Das gilt es zu respektieren.
@Tulsi, du kannst das noch nicht sehen, aber im späteren Rückblick wirst du vermutlich erkennen,
es war gut so wie es gekommen ist. Das Schicksal hat es gut gemeint. Kopf hoch und alles Gute.