Nalf
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Zitat von Kroenchen_richten:Jupp.
Zuviel Aktionismus bei ihr.
Bei ihr?
Sie geht seit Monaten zum Praktikum, lernt abends, geht ins Fitti und zur Therme, besorgt Weihnachtsgeschenke, zieht sich ansonsten ins Schlafzimmer zurück, nachdem auf der Terrasse keine Ruhe zu finden war, weißt Atze, Mutter und Kinder ab und verlangt Ruhe, wenn sie nicht selbst ausbricht und laut wird.
Atze: Will sie zurück. Will ihr den Rücken freihalten. Will nicht die Kinder allein versorgen. Will die Kinder zu 50%, setzt es aber nicht um. Will sie in Ruhe lassen. Will, dass sie seine Termine mitträgt. Will Einigung zu den Autos. Ist bei Caritas, JA. Will Steuerklasse geklärt haben. Will Zugewinn zum Haus, aber keine Miete. Will auf alles verzichten und keine Möbel mitnehmen. Will das eine Auto, nicht das andere, jetzt beide. Will, dass sie nichts mehr vom Konto abbucht, klärt aber weder die Verfügungsgewalt noch den Trennungsunterhalt. Will dass sie was sagt und sich dann voll um die Kinder kümmern. Aber eigentlich dass die Ex als Mutter funktioniert. Will das Thema Betreuungsverteilung erstmal nicht anschneiden. Geht zu Anwalt 1. Geht dann zu Anwalt 2. Teilt beides gegenüber Ex mit und registriert en detail ihre Reaktion und hat bislang doch noch nichts schriftlich übergeben. Geht zum Arbeitgeber und zur Mutter. Denkt über Rückkehr in den alten Beruf nach. Und über Umschulung in Teilzeit. Hat jetzt schon im März Prüfung, was nicht abzusehen war. Müsste deshalb jetzt selbst lernen. Traut der Ex die Betreuung der Kinder nicht zu. Dem Opa auch nicht. Macht daher alles selbst. Bloß keine Klärung. Sie soll es einsehen, ihre Sicht ändern, dann...
Ich sehe hier einen mit allen Windmühlenflügeln um sich schlagenden Mann, der permanent Druck auf seine Frau ausübt. Aber nicht offen und ehrlich, greifbar und verbindlich. Sondern hintenrum, über Psychospielchen und wie ein Fähnchen im Wind.
Bei ihr sehe ich nur Flucht und Abwehr seiner Spielchen. Und wenn sie beide zu Hause sind, unkontrollierte Ausbrüche vor Unwohlsein. Sie sucht jede Möglichkeit, ihm zu entkommen, ohne ihr Eigentum und die Kinder an ihn zu verlieren oder ihren Job(abschluss) aufzugeben.
Außerdem sehe ich, dass über die Kinder gegenseitig Druck aufgebaut wird, ohne die Klärungsmöglichkeiten zu ergreifen. Wären die Betreuungszeiten geklärt, könnte man über dieses Vehikel nicht mehr "Sachen klären". Die Kinder sind verlängerter Arm ins Leben des anderen. Sich tatsächlich auf eine Betreuungsform festlegen will nur sie. Und zwar nach dem in den 6 Jahren überwiegend gelebten Modell. Atze will 50/50, wobei die Umsetzung noch völlig ungeplant ist (Wohnung, Betreuung während seiner Arbeit, Finanzierung).
Dass die einzige Lösung sein soll, dass die Ex aus ihrem Eigentum auszieht und die Kinder Atze überlässt, sehe ich nicht. Aber darauf soll es laut Meinung einiger Hinauslaufen, weil die Ex ja so tyrannisch ist und unerklärlich handelt und die Kinder so verletzt. Wäre doch praktisch, wenn sie jetzt zusammenbrechen und im Krankenhaus landen würde, dann wäre das Ziel (ihr Auszug, er bleibt und hat die Kinder) ja erreicht. Kam dann völlig überraschend, weil ja Atze selbst gesagt hat, dass er "eigentlich" selbst (mit den Behörden) auf Wohnungssuche ist, nichts mitnehmen will und die Kinder nur 50/50 will.
Vieles lief mit der ersten Frau und dem ersten Kind genauso?
Warum?
Alle Frauen gleich?
Oder eigene Muster?