Zitat von AtzeFlip: meine Anliegen wurden immer mit dem Verweis auf die Beratungsstelle im Keim erstickt.
Du hattest sehr früh immer wieder Telefonate mit dem Jugendamt, in denen dir angeboten wurde, gemeinsame Gespräche mit der Ex zu organisieren. Hast du das vergessen? Das hattest du immer wieder abgeblockt, wurde auch hier als ungünstige Strategie thematisiert. Stattdessen bist du dazu übergegangen:
Zitat von AtzeFlip: Und ich habe dem JA oft und detailreich die Verfehlungen mitgeteilt.
Erst als dir das Jugendamt das letzte Mal mitgeteilt hat, dass sie deine Ex kontaktieren, um in einem gemeinsames Gespräch Lösungen zu erarbeiten und du sie wiederum zurückgepfiffen hast, weil dir der Zeitpunkt nicht opportun erschien, hat das Jugendamt dir mitgeteilt, sie hätten keine Kapazitäten. Nur zur konkreten Ausarbeitung einer Umgangsvereinbarung. Übersetzung: die waren diese Spielchen um Deutungshoheiten und das Förmchen werfen im Sandkasten leid.
Zitat von AtzeFlip: Der Psychologe der Beratungsstelle hatte dann endlich mal Ohren dafür, am Ende kamen von Ihm aber auch nur Mails mit der Aussage das Problem liegt bei den Eltern in der Kommunikation.
Ja, na klar. Wo denn sonst? Ich empfehle dir hier entgegen des allgemeinen Tenors, deine Strategie sehr kritisch zu überprüfen, die Schlammschlacht hat dich gerade dahin gebracht, wo du stehst. Prüfe für dich, mit Hilfe deiner Therapeutin, wie du deeskalieren kannst. Pro-Tipp, ein Eimer Gülle über den Kopf der Ex ausgießen, gehört nicht dazu.
Wann hast du deine 12-Jährige zuletzt gesehen, wann durfte sie mit Papa und den Halbgeschwistern Zeit verbringen, wann hast du dich um sie gekümmert, wie schaut der hart gegen die Mutter erkämpfte Umgang nun aus?