Zitat von Ehemann13: Es fühlt sich irgendwie fremd und gezwungen an.
Das ist kein gutes Zeichen. Geh dem mal genauer auf den Grund.
Zitat von Ehemann13: Woher? Gute Frage. Ich vermute, seit dem Gespräch im vergangenen Sommer, als sie gesagt hat, sie müsse schauen, ob das noch das Richtige für sie ist.
Kann es sein, dass dich das sehr verletzt hat - mehr als du dir selber eingestehen willst.
Im Grunde hat sie dir doch damit zu verstehen gegeben, dass sie an dir und eine gemeinsame Zukunft zweifelt. Oder wie siehst du das?
Hast du ihr mal deutlich gesagt, was das bei dir angerichtet hat?
Zitat von Ehemann13: Die andere Frau kam erst später dazu.
Schon, aber sie hat in gewisser Weise in dir verdrängte Sehnsüchte / Wünsche und Bedürfnisse wieder wachgerufen.
Du hast plötzlich klarer gesehen/ wahrgenommen was dir im Grunde schon sehr lange fehlt.
Was an für sich ja gut ist. Es hapert halt daran einen Weg gemeinsam mit deiner Frau einen Weg zu finden diese zu stillen.
Was wiederum die Fragen auf wirft.
Liebst du deine Frau noch?
Fühlst du dich noch von deiner Frau geliebt?
Gibt es eigentlich noch einen gemeinsamen Weg?
Willst du das den überhaupt noch?
Kannst du all diese Fragen ohne rumzueiern mit einem klaren JA oder NEIN beantworten?
Zitat von Ehemann13: Die Unsicherheit wandelte sich über den Abend dann in ein Gefühl, dass ich dachte, ich werde erdrückt.
Ich wollte/will dann einfach raus aus dieser Liegeposition.
Dein Unterbewusstsein versucht dir ganz verzweifelt etwas zu sagen.
Horch mal besser in dich hinein und ergründe was es dir sagen möchte.
Vermutlich weißt du es eigentlich auch schon - kannst es dir aber selber nicht eingestehen.
Warum eigentlich?
Nur mal so ein Gedankenspiel:
Stell dir mal kurz vor, deine Frau steht vor dir und sagt dir: Ich will die Scheidung.
Frei aus dem Bauch raus, was fühlst du bei dem Gedankenspiel?
Wärst du verletzt, traurig und am Boden zerstört?
Oder.
Wärst du zwar auch traurig aber doch irgendwie unheimlich erleichtert?