Brin
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Ich will meine Geschichte nun aufschreiben. Mir ist es gerade nichtmal wichtig das sie gelesen wird oder man mir mit meinem Schmerz gerade hilft aber ich möchte meine Geschichte gerade niederschreiben und teilen.
Es begann vor sieben Wochen, als meine Freundin mich trotz eines Streites kurzerhand zur Arbeit fuhr. Da ich wusste das sie sich alles so sehr zu Herzen nimmt und immer vom schlimmsten ausgeht betonte ich, das ich nicht im Begriff war Schluss zu machen.
Rückblickend eine köstliche Ironie denn auf dem Parkplatz meines Arbeitsvertrages legte sie mir offen, das sie seit längerem im stillen um Ihre Gefühle kämpfe und nicht weiß ob es eine Zukunft gäbe. Ich liebte sie zu dem Zeitpunkt noch nach wie vor. Mehr noch als zum Beginn unserer Beziehung.
Denn wenn ich liebe dann lass ich dir wachsen.
"Ich liebe sie noch wie am ersten Tag" ist für mich eine Phrase die viele sagen aber eigentlich ein Problem ist.
"Ich liebe sie mit jedem Jahr mehr!" war stets der Satz der mir über die Lippen kommen sollte. Nicht weil es hübscher klingt sondern weil wirkliche Liebe sich wirklich so verhalten sollte.
Es gab natürlich immer hoch und Tiefs, die in jeder Beziehung normal sind doch warf sie mir vor Ihre Meinung hätte ich doch in keinem Streit verstanden. Doch gab es von ihr kein Beispiel das ich nicht widerlegen konnte. Denn stets versuchte ich auch bei heftigen Streits und andere Meinung ihre dabei nie aus den Augen zu verlieren. Nie perfekt nie zu 100% aber sie erklärte mir auch selten mehr.
Sie hätte immer das Gefühl meine Meinung wäre das einzige gewesen was zählt. Doch meine Worte "Ich verstehe deine Meinung doch möchte ich doch auch das du meine Verstehst. Du musst sie nicht annehmen aber du sollst mich doch auch kennen" schienen keine Bedeutung zu haben.
Wir entschieden uns um die Beziehung zu kämpfen. Sechs Jahre Beziehung mussten doch einen Kampf wert sein. Nicht zusteuernd auf was altes sondern was neues aufbauend. Zwei Tage lachten wir viel miteinander, hatten Spaß und genossen wie nie zuvor die Nähe des anderen. Bis ihr lachen plötzlich verstarb.
Ich kämpfte fünf Wochen, Mal mit "ihr Raum und Abstand geben", Mal mit "mit Ihr schöne Dinge unternehmen", um am Ende zu hören. "Das ganze ist wie eine Waage. Auf der einen Seite die Beziehung und auf der anderen eben keine Beziehung" zeigten mir das ich gehen muss. Denn kämpfen heißt keine Pro und Contra Liste zu führen sondern auf ein neues gutes hinarbeiten. Also ging ich. Nach fünf Wochen die mich viel Kraft kosteten ging ich und zog von heute auf morgen aus. Sie weinte als ich ging und konnte die Wohnung selbst einige Tage nicht betreten.
Rückblickend hat sie die Zeit wohl gut genutzt und anders als ich dachte.
Zwei Wochen keinen Kontakt und viel Arbeit an mir, wo mir auch viele Menschen halfen entschied ich nochmal mit Freunden auszugehen. Das Risiko war groß das ich sie treffen würde aber ich dachte noch "Naja wir sind erwachsen und jeder ist mit Freunden da also geht das doch."
Ich kannte den Typen zwar nicht aber es war direkt ihr Neuer. Nichts von ihren Worten war anscheinend wahr. Kein "Ich will erstmal für mich bleiben" kein "Es gibt keinen anderen" alles war Falsch.
Mit ihr und Freunden hätte ich klar kommen können aber das war ein Messer in ein noch schlagendes Herz.
Dies war der Teil den ich um 3:20 Morgens verfasst habe um meine Geschichte zu veröffentlichen.
Jedem der bis hier gelesen hat will ich dafür danken und Wünsche euch noch eine schöne Osterzeit.