nalainmuc
Mitglied
- Beiträge:
- 1
- Themen:
- 1
- Mitglied seit:
nach langen Jahren in denen es drunter und drüber ging in meinem Leben, durfte ich das erste mal erleben wie es ist jemanden wirklich innig zu lieben. Nie stand mir jemand so nah, das ich die Berührung unserer Seelen fast physisch gespürt hab.
Doch leider dauerte dieses Glück nicht an. Die Liebe und Zuneigung beider Seiten war nicht das Problem. Die Probleme kamen von Außen. Da ich einige Jahre älter bin als er, waren Verwandte und Bekannte der Meinung ihm alle Freundschaften zu kündigen, falls er die Beziehung zu mir nicht sofort beendet. Ich bin zu verbraucht, denn ich bin nicht nur geschieden, sondern habe auch noch zwei Kinder!! Zeitweilig kam ich mir wie ein aussätziger Schwerverbrecher...
Am Anfang versuchten wir heimlich zusammenzubleiben und hofften die Wogen würden sich glätten... das taten sie nicht. Im Gegenteil, der Druck der auf ihn lastete wurde immerzu erhöht, er hat dem nicht standgehalten. das Ganze zog sich über einen Zeitraum von beinah zwei Jahren hin und her. Jetzt ist er weg und er ist nicht mehr er selber. Für mich fühlt es sich an, als hätte man gewaltsam einen Teil meiner selbst aus mir herausgerissen. Worte können nicht beschreiben, wie richtig es war, wenn er bei uns war, und die Frage nach dem Warum bleibt unbegreiflich im Raum stehen.