Unglücklich111
Gast
Seit 16 Jahren bin ich mit meinem Mann zusammen, davon 11 Jahre verheiratet.
Haben 10 jährige Tochter und 3 Monate alten Sohn. Ich bin 42 und er 51.
Seit Jahren gibt es keine Nähe, Zuneigung oder einfach nur Zeit für uns zwei. Alle meine Versuche mit ihm zu reden, zuerst sagt er nichts und später beim Streit hält er mir das alles vor.
Habe ihm viel verziehen, Spielsucht, Alk., Gewalttaten, Erniedrigung und.
Jedes Mal wenn ich soweit bin, um Scheidung einzureichen, zieht er die Tochter mit darein, weil er weiß dass ich nachgeben, sie ist ein Papakind. Vor 3 Jahren habe ich 2 Fehlgeburten gehabt, wo er mir sagte, ich wäre zu blöd um ein Kind auszutragen,da habe ich komplett mit der Ehe abgeschlossen. Er ist ein guter Mensch, bester Freund was man sich wünsche kann, aber für Familienleben ist er nicht. Ich habe mich komplett zurück gezogen, wegen der Tochter sage ich nichts mehr. Vor gestern hatten wir Streit, habe ihn gebeten das er auszieht, die Kinder kann er immer sehen, brauche kein Unterhalt. Er überhört alles. Bin ja schuld, dass der kleine abends schreit, weil ich Stille, das macht das Kind nervös. Bei mir ist es pflegeleicht und bei ihm nur am quengeln.
Meine Freundin sagt mir, dass ich wenig Verständnis habe und meine hormone spinnen, ich bin die gleiche wie die letzten Jahre auch. Das Problem bei mir ist es, dass ich mich in Worten schlecht ausdrücken kann. Ich verlange nicht viel, manchmal das er mich in den Arm nimmt. Ich verstehe es nicht braucht er sowas nicht. Ich halte ihm den Rücken frei. Mein Kopf ist einfach zu durcheinander. Ich musste es schreiben. Sitze hier am Tisch und heule, weiß nicht mehr weiter.