Lillia96
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Ich stelle mich meistens meinen Freund vor wie er mit seiner Familie zu Abend isst die probleme des Tages bespricht und sich dann in sein zimmer zurückzieht. Dann überkommt mich meist das gefühl alleingelassen zu sein. Mir fehlt es eine Familie zu haben. Ich koche jeden abend schon für viel zu viele wie ich es früher in meiner familie getan habe, meistens essen ich aus frust alles auf.
ich habe das thema schon in tränen mit ihn besprochen aber wir glauben beide keine lösung zu finden.
Er ist der Meinung ich bräuchte hobbys so wie er. er fährt und bastelt an motorrädern, angelt, hat auqarien und ich habe mein einziges hobby das malen zum beruf gemacht. ich hätte auch gern tolle hobbys wie er (nähen,fotografie) aber dafür reicht mein lehrlingsgehalt nicht.
Manchmal bin ich neidisch auf ihn darauf das er so schön abgelegen auf dem dorf lebt mitten in ländlicher idylle und doch so nah an der großstadt mit allen möglichen tieren im haus und seiner Familie. Ich jedoch lebe in einem kleinen langweiligen kaff, ganz allein in meiner kleinen kalten wohnung. Eigentlich nur eine halbe stunde weit weg von ihm. ich kann jedoch schwer zu ihm (1stunde durch die gegend fahren) und er will immer nicht durch den berufsverkehr.
irgendwie verständlich das er mich ungern in meiner kleinen wohnung besucht wenn es doch viel schöner bei ihm ist. ich glaube er fürchtet sich davor mit mir zusammenzuziehen, sich ständig um mich kümmern zu müssen und keine zeit mehr für seine hobbys zu haben.
Vielleicht wisst ihr einen rat wie ich das ganze angehen sollte.