Fullspeed
Gast
Mit meiner Freundin werden langsam die Pläne konkreter, dass wir im Laufe des nächsten Jahres zusammenziehen werden.
Sie wird dann zu mir ziehen, ich habe seit 3 Jahren eine Eigentumswohnung, für die ich noch die nächsten 22 Jahre den Kredit abzuzahlen habe.
Nun wollte ich fragen, wie ihr eine solche Situation regeln würdet:
Grundsätzlich möchte ich, dass die Wohnung (rechtlich) zunächst weiterhin vollständig in meinem Besitz und mein Eigentum bleibt. Deshalb würde ich weiterhin den Kredit vollständig übernehmen. (rund 1000 Euro pro Monat) Die anfallenden Betriebskosten würde ich mit ihr halbieren.
Wir verdienen beide etwa gleich viel. Ihr ist diese Regelung nicht ganz recht, da sie damit das Gefühl hat sehr auf meine Kosten zu leben, die halben Betriebskosten machen eben nur einen Bruchteil davon aus, was ansonsten für eine solche Wohnung gezahlt werden müsste. Ihr würde jeden Monat sehr viel Geld übrig bleiben, bei mir durch die Kreditrate entsprechend weniger.
Mir ist diesbezüglich eine faire Regelung und Absicherung beider wichtig. Ihren Vorschlag von ihr eine fiktive Miete anzunehmen habe ich deshalb ausgeschlagen. Im Falle einer Trennung wäre die Wohnung schließlich weiterhin mein Eigentum und dann ist es nur fair und wichtig, dass auch sie etwas auf der Seite hätte. Ansonsten finde ich, dass in einer Partnerschaft nicht alles vertraglich geregelt werden muss - wenn sie möchte könnte sie dann als Gegenleistung für die niedrigen Wohnkosten dann ja z.B. bei Urlauben, Einkäufen, etwaige Reparaturkosten etc. einen höheren Anteil übernehmen - weil ihr eben mehr dafür bleibt. Damit schien auch sie dann recht zufrieden.
Was haltet ihr von dieser Lösung?
Ansonsten noch: Wisst ihr, wie hier das ganze sinnvoll gelöst werden kann - sie wird dann meine Wohnung als Hauptwohnsitz angeben. Muss dazu ein Untermietvertrag oder ähnliches gemacht werden? Oder gibt es hier bessere Lösungen - denn ich denke es würden Steuern fällig werden, wenn solche Verträge bestehen, auf die ich gerne verzichten könnte.
