Zimtschnecke93
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Ich habe ja schon ein paar Beiträge eröffnet. Nach den letzten Pleiten versuche ich an mir zu arbeiten und bin über den Begriff der "Emophilie" gestolpert, also dem Verliebtsein in Dauerschleife.
Jeden Mann, den ich kennenlerne, sehe ich sehr schnell als potentiellen Partner an und versuche krampfhaft, eine Bindung herzustellen. Ich verliere mich zu schnell und investiere auch viel zu viel in diese Kontakte. Am Ende ist die Enttäuschung immer groß.
Ich könnte nicht sagen, welche Erlebnisse und Situationen in meiner Kindheit/Jugend dieses Verhalten ausgelöst haben.
Meine erste "Beziehung" war eine reine Katastrophe. Mit 16 war ich Hals über Kopf in jemanden (24 zu dem Zeitpunkt) verliebt, der mich eigentlich gar nicht wollte und mich fast 2 Jahre immer auf Abruf gehalten hat. Er lebte 2 Std entfernt und wenn er Bock hatte, sagte er Bescheid. Wenn nicht, dann nicht. Manchmal war er auch übers Wochenende im gleichen Ort und ich habe das dann Montags oder Dienstags von Dritten erfahren. Nach den 2 Jahren hat er mich dann für die Frau abserviert, wo er bei mir immer sagte, dass er sie nicht mag. Sie sind heute noch ein Paar.
Es fällt mir schwer, dies hier zu schreiben. Aber gibt es vielleicht Betroffene, denen es genauso geht wie mir?