miroque
Gast
Ich bin seit grad 10 Jahren mit meinem Mann verheiratet und habe eine 6 jährige Tochter. Wir haben uns vor 8 Jahren ein kl. Bauernhaus mit Wiese gekauft, welches wir renoviert haben. Soetwas war immer mein Lebenstraum.
Wir haben uns ein richtig nettes Domizil geschaffen, mit Tieren -im Grünen.
Während mein Mann ein recht ruhiges Leben, aufgewachsen in einer gutbehüteten Familie hatte, habe ich eine Lebensgeschichte, aus der man 2 machen könnte. Daraus ergeben sich psychische Probleme, die mich in meinem heutigen Leben stark belasten.
Langsam haben sich die Negativ-punkte bei meinem Mann aufgebaut und letztes Wochenende ist "die Bombe geplatzt"
Er will mich nicht mehr. Er kann mich nicht aushalten und will diese Respektosigkeiten und ambivalenten Gefühlszustände bei mir nicht mehr miterleben. Er weiß, dass ich vieles nicht absichtlich mache, aber das verhindert nicht, dass er daran kaputtgeht, so sagt er,
Wochenends hat er noch mit Bestimmtheit gesagt, dass er um das Sorgerechtdmit allen Mitteln kämpfen wird, aus Angst, dass unsere Tochter das künftig aushalten muß.
Mittlerrweile - durch gute Mittlung eines gemeinsamen Freundes- vertritt er den Standpunkt, dass er mir mein Kind zwar nicht wegnehmen will, aber jedoch absolut unsicher ist, ob das eine gute Idee ist, meine Tochter hier bei mir wohnen zu lassen.
Ich habe jetzt alles versucht, zu machen, was in so kurzer Zeit nur möglich ist.
Ab nächste Woche hab ich eine Arbeitsstelle, zwar nur 15 Stunden, aber immerhin. Ich habe nächste Woche auch einen Termin beim Psychater um einfach mal abzuklären, was für einre Diag. ich überhaupt habe. Von der Borderline-Störung,über posttr. Belastungssyndrom bishin zur Bipolarität ist alles mögliche mal in den Raum geworfen worden.
In Behandlung war ich nie und habe auch immer gedacht, dass ich recht gute Wege habe, Sympotome zu kompensieren.
...wie man sieht, bin ich da wohl einem Irrglauben aufgesessen.
Er sieht das und lobt das auch, sagt aber, dass er im Moment keine Gefühle mehr für mich hat und auch nicht sagen kann, ob da nochmal etwas aufzubauen sein wird.
Er hat seine Familie im Rücken, die mich immer schon hasste. Die bereiten schon ein "fertigmachen" vor. Mir wurde vom Vater gesagt, dass ich besser jetzt meine Koffer packen sollte, denn ich bräuchte mir nicht einbilden, dass mir irgendwas,geschweige denn meine Tochter bliebe. Ich wäre als Mutter ungeeignet.
Und mit einem Scheidungsanwalt in der Familie und Freunde beim Jugendamt stehen die Chancen, das die familuie das durchsetzt, nicht schlecht.
mein eigener Vater - der einzige aus meiner Familie- der noch für mich da ist, sagt auch, ich muß was an mir tun, weil er es sonst auch nicht für eine gute Idee hält, dass ich mein Kind da behalte.
Mein Mann bleibt momentan noch hier wohnen, er möchte mich nicht einfach alleine lassen,er will ein "guter Freund" bleiben und mich in "meinem Prozess" (...sagt er so schön) unterstützen.
So bleiben wir erstmal hier wohnen, weil er sieht, dass es mir den Boden unter den Füssen wegreisst und er Sorge hat, dass ich einen Komplettausfall habe. Seine Familie versucht er, erstmal ruhig zu halten.
Ich fühle mich einfach nur Bodenlos. Alles, was mir Sicherheit gegeben hat, droht wegzubrechen bzw. ist es schon.
Mein Mann will mich nicht mehr, für meine Tochter bin ich ungeeignet, Das Haus in dem wir leben, muß ich bestimmt verlassen und auch meine 4 Ponys, von denen mich 2 schon 15 und 19 Jahre begleiten, werden nicht mehr dasein.
Es mag vielleicht für einige nicht nachvollziehbar sein, aber gerade die beiden alten Tiere sind sehr wichtig für mich, weil sie mich all die Jahre quasi geerdet haben. Wenn man dann auch noch nimmt....
Aber die werd ich in eine 2 Zimmer Wohnung nicht mitnehmen können und was soll aus ihnen werden? Ganz abgesehen davon, dass ich garnicht darüber nachdenken darf, dass man mir meine Tochter wegnehmen will.
Ich kann einfach nicht mehr. Ich habe mir nicht ausgesucht, so verschroben zu sein, ich weiss auch, dass ich unbeabsichtigt viel fasch gemacht hab und wenn ich es könnte würd ich das ändern.
Alle Personen im meinem Umfeld mimen Verständnis, zerbrechen mir aber grad mein Leben. Ich bin so wahnsinnig zwischen absoluter Wut, Panik und Selbstzweifel hin und hergerissen.
