StephanFr
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Hallo T****,
es fällt so unendlich schwer Dich und die Kinder loszulassen. Es gibt diese Tage da ist die Wunde fast verheilt und dann gibt es Tage wie heute wo ich nicht mal arbeiten kann und mich krank melde. Wo ich aufwache und mir aus dem nichts Tränen über das Gesicht laufen und die Erkenntnis warum, kommt erst Sekunden später. Wenn ich an Dich denke ist es wie ein Bild das langsam im Nebel verschwinde, ich vergesse täglich etwas mehr wie dein lächeln war, wie du aussiehst, wie du riechst, wie du dich anfühlst… Die einzige Erinnerung wo präsent geblieben ist in meinen Erinnerungen ist die leere Wohnung im Hat*** ohne das Ihr da seit oder ich sehe dich von hinten, mit deinen schulterlangen Haaren und beiden Kindern an den Händen wie ihr euren Weg geht, ganz langsam wie beim spazieren gehen.
Ich verstehe mittlerweile dass die Trennung für Dich auch schwieriger war wie ich zuerst dachte und wir uns deshalb nicht noch ein letztes mal gesehen haben. Aber es ist so wie es ist in Ordnung und ich nehme in Liebe Abschied von Dir. Es war von Anfang an eine Beziehung wo wir auf Sand gebaut haben und ich wollte es wohl noch weniger sehen wie Du. Eine Fernbeziehung und jeder hat zwei Kinder die er liebt… Die auch ihr Umfeld und ihre Freunde haben, ihre Bedürfnisse und die Zeit und Liebe brauchen von uns. Ich wäre so gerne auf deine Seite des Flusses gekommen aber es geht einfach nicht und umgekehrt auch nicht. So viele Entscheidungen im Leben haben uns auf eben diese und jene Seite des Flusses geführt und er ist an dieser Stelle wo wir sind zu breit zum überqueren mit allem was wir im Gepäck haben. Auch ich werde wieder jemanden finden wo ich wieder glücklich werde und meinen Weg weitergehe, aber ein Teil von mir wird immer bei Dir und den Kindern bleiben. Ihr seit mir in dieser kurzen Zeit so ans Herz gewachsen dass es sich anfühlt als müsste ich meine eigenen Kinder zurücklassen.