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Lieber Forenbesucher,

wer bei uns Unterstützung sucht, soll sie finden, und wer helfen möchte, ist hier herzlich willkommen. Moderatoren und Mentoren begleiten das Forum und achten darauf, dass Beiträge respektvoll bleiben. Sachliche, tröstende, wohlwollende und empathische Beiträge sind ausdrücklich erwünscht, damit sich alle Mitglieder wohl fühlen. Abwertende oder verurteilende Inhalte haben hier keinen Platz.

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Er hat mich plötzlich verlassen

H
@Stella31: Da ich mich selber in Trennungssituation gut kenne, weiß ich, dass ich sehr schwer aus so Gedankenspiralen rauskommen...genau deswegen habe ich mich hier mitgeteilt, dass ich Zuhörer habe, Menschen, die ähnliche durchmachen oder durchgemacht habe und Ratschläge bekomme, wie ich wieder Anfangen kann zu "leben" und nicht zu leiden. Dafür bin ich der Community, also euch sehr dankbar

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Sienna
@Hoffnungslos90
Ok verstehe. Dein Kopf lebt noch von Hoffnung, entgegen deines Nicknames 🙂 . Das ist ok und absolut normal. Hast du eine Idee was dir hilft die Hoffnung loszulassen? Mir helfen da ja gnadenlose, harte Aussagen. Die ich dir im ersten Moment erspare, weil die mich oft auch selbst verletzen, bis ich es schaffe sie nicht abwertend gegen mich selbst zu formulieren. Eine andere Möglichkeit ist: was folgt danach? Würde er wirklich mit sich verhandeln lassen, wärst du dann in der Beziehung 2.0 glücklich? Oder würdest du misstrauen? Wäre es vergiftet? Und bedeutet nicht spätestens das, das endgültige Aus? Ich denke mit so einem Verhalten hat er sowieso dein Vertrauen so nachhaltig beschädigt, dass du das gar nicht wirklich wieder willst. Was meinst du?

#17


A


Er hat mich plötzlich verlassen

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H
@Sonnenschein85: Danke dir für die guten Ratschläge. Das mit dem Schreiben habe ich auch schon in Erwägung gezogen: nach dem Motto ich schreibe ihm einen Abschiedsbrief wo ich all meinen Gefühlen und Gedanken freien Lauf lasse....mit der Geduld habe ich es leider nicht so 🙈

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Sonnenschein85
Zitat von Hoffnungslos90:
@Sonnenschein85: Danke dir für die guten Ratschläge. Das mit dem Schreiben habe ich auch schon in Erwägung gezogen: nach dem Motto ich schreibe ...

Gute Idee mit dem Brief. Wo du alles raus lässt. Aber natürlich am besten nur für dich selbst. Mit Freunden darüber sprechen hilft sicher auch.
Wenn man sich viel damit auseinandersetzt dann hilft das auf jeden Fall beim verarbeiten. Mit der Geduld das kenne ich 🫣😁

#19


J
@Hoffnungslos90
Es tut mir sehr Leid, dass es für dich so plötzlich kam.
In vielen Fällen ist es für eine Seite immer plötzlich, verharmlost das vorangegangen oder spielt es sich selbst runter. Das ist eigentlich nahezu egal. Denn darum geht es nicht direkt wie es passiert ist, sondern wie du mit dieser Situation umgehst. Gestärkt aus der Situation raus gehst und daraus lernst.
Es hört sich vielleicht blöd an, aber ganz ehrlich bei einem plötzlichen Ende einer Beziehung, würde es überhaupt irgend ein Grund geben den die überraschte Partei akzeptieren würde? Ich denke nicht. Weshalb dann hoffen, dass da irgend eine Erklärung raus kommt und sicher egal was da kommt, die überraschte Partei weiß jeden Grund nieder zu reden.
Hart gesprochen sollte man diese Meinung respektieren und akzeptieren - liege ich da so falsch?
Egal bei welchem Thema wenn man eine andere Partei überreden muss etwas zu tun, egal ob ein neuer Versuch, oder ein Besuch im Kino oder... Es wird nie so sein wie man es gerne hätte, wenn die andere Partei es nicht möchte.

Wusste dein Exfreund von deiner Vergangenheit? Konntest du ihm das klar kommunizieren, z.B. mit dem lange warten mit zusammen ziehen. Das hat etwas mit deiner Vergangenheit zu tun. Wenn er Druck aufbaut, dann ist es kontraproduktiv für dich und deine Entscheidung. Das wichtigste ist, dass du dich reflektierst.
Lass dir von niemandem einreden, dass du zu viele Fehler gemacht hast - keiner ist perfekt. Dennoch der Fehler lag nicht an dir, du bist wie du bist, kannst dich etwas verändern aber nicht verbiegen - dann wärst du nicht mehr du. Für eine Beziehung ebenso wie für eine Trennung gehören immer beide Parteien.

Zitat von Hoffnungslos90:
Das mit dem Schreiben habe ich auch schon in Erwägung gezogen: nach dem Motto ich schreibe ihm einen Abschiedsbrief wo ich all meinen Gefühlen und Gedanken freien Lauf lasse

Ich bin auch ein Freund die Gedanken, Gefühle und Emotionen nieder zu schreiben. Dieser Brief muss nie übergeben werden. Hier geht es hauptsächlich um dich um deine Verarbeitung. Nimm dir nun die Zeit um alles zu sortieren und verarbeiten. Verwende dafür deine Energie und mache dir nicht über Dinge Gedanken die du nicht ändern oder beeinflussen kannst.

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GreenTara
@Hoffnungslos90

Zitat von Hoffnungslos90:
er hat sich mir leider nie wirklich anvertraut, was ihn ihm vorgeht, was ihn stört etc...


Zitat von Hoffnungslos90:
Daher war ich immer der Ansicht, dass er das Gespräch mit mir suchen würde, wenn ihn etwas stört/beschäftigt oä.


Ich kann mir, ehrlich gesagt, eure respektvolle Kommunikation nicht so gut vorstellen. Und es liest sich auch etwas widersprüchlich. Damit will ich keineswegs sein Verhalten, per WhatsApp Schluss zu machen, gutheißen. Das geht garnicht.
Nur liest es sich für mich nicht so, als sei in voller Fahrt aus einer gut funktionierenden Beziehung ausgestiegen
War er konfliktscheu?
Hatte er Befürchtungen, dein Vertrauensproblem zu nähren, wenn er offen gewesen wäre? Hatte er Angst vor deinen Ausrastern?

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#21


H
@GreenTara: Jede Beziehung hat ihr Höhen und Tiefen, man muss Kompromisse eingehen etc. zumindest war ich immer dieser Meinung. Korrigiere mich gerne, wenn ich damit falsch liege. Beziehung ist man muss auch dran arbeiten, es läuft nicht immer wie im Märchen ab. Von meiner Seite aus kann ich sagen, ich habe Fehler gemacht, falsch reagiert etc. aber ich habe trotzdem etwas wertvolles gesehen, wofür sich lohnt, daran zu arbeiten anstatt gleich alles hinzuwerfen. Bezüglich ihm kann ich dir nur sagen, dass er Konflikten und Konfrontation meistens aus dem Weg gegangen ist. Ist mir Jetzt bei der Trennung auch sehr aufgefallen. Er möchte sich nicht mitteilen (zumindest mir nicht) und hat einen kompletten Schlussstrich gezogen. Ich habe mich ihm gegenüber geöffnet und auch über meine schlechten Erfahrungen mit meinem damaligen Freund berichtet. Habe ihm von Anfang an klar kommuniziert woran ich zu knabbern habe und was mir auch von einem Partner wichtig ist. Zum Beispiel: Nichts tod schweigen, ehrlich zueinander sein und vor allem mich nicht "warm" zu halten, wenn du die Beziehung nicht möchtest. Ich weiß nicht, ob er Angst hatte mein Vertauensproblem zu nähren, wenn er offen und ehrlich ist (war er hin und wieder schon und ich habe ihm widergespiegelt, dass ich froh und dankbar bin, dass er mir das mitgeteilt hat). Ihm war eigentlich bewusst was ich nicht nochmal durchleben möchte ( Verheimlichungen, verdrängen etc.) ,somit wusste er eigentlich, dass mich das was er jetzt gemacht hat mehr verletzt, als wenn er gleich offen und ehrlich gewesen wäre. Sorry für den langen Text..war aber im flow 😅

#22


GreenTara
Liebe @Hoffnungslos90
Zitat von Hoffnungslos90:
Sorry für den langen Text..war aber im flow

Dahin wollte ich dich auch bringen mit meinen Denkanregungen😅
Weil du die Antworten nur in dir selbst finden kannst.
Dein Ex hat dir ja nur hingeworfen, dass er schon länger zweifelte, und er sich psychisch überfordert fühlte. Es ist auch selten, dass bei der Trennung Wahrheiten ausgesprochen werden, die vorher verwehrt wurden. Und es ist auch oft so, wenn ein potentieller neuer Partner aufgetaucht ist, dass dann rückdatiert wird. Also dass vor dem Kennenlernen ja schon das Problem dagewesen sei. Nur, warum wurde es dann nicht ausgesprochen?
Letztendlich ändert es alles nichts an der Tatsache, dass ihr kein Paar mehr seid. Klar, suchst du Antworten. Im Grunde genommen bestehen sie aus der Akzeptanz, dass ihr getrennte Wege geht.
Das wird noch dauern, du stehst erst am Anfang dieses Trennungsprozesses. Die gefühlten Bindungen brauchen einfach Zeit, um sich zu lösen.
Wie sieht es bei dir mit sozialen Kontakten aus? Freundinnen, Kollegen, Familie? Sportlerin, Hobbys? Du musst dir dein Leben jetzt wieder neu gestalten, und Unterstützung wäre gut.

#23


H
@J_Eulenspiegel: Ich gebe die absolut Recht, dass etwas "erzwungenes" nicht befriedigend ist, denn es fühlt sich nicht richtig und echt an. Das man als verlassene Partei die Entscheidung des anderen akzeptieren und respektieren sollte ist mir auch klar - nur es fällt einem sehr schwer, wenn man ein komplett anderes Bild/Empfinden von der Beziehung hatte...man stellt sich die Frage, habe ich eine so verzerrte Ansicht auf das ganze gehabt...Er hat sich sogar ein Grundstück im Dorf meiner Eltern gekauft (da waren wir sehr oft)...in dem Zeitraum wo es für ihn schon schlecht lief und er Zweifel hatte....ich habe ihm wirklich von Anfang an kommuniziert, was ich mit meinem Partner davor durchlebt habe ( hat mich echt viel Überwindung gekostet) und welche Ängste ich dadurch habe. Er hat mir das Gefühl gegeben, dass er das versteht, akzeptiert und bereit ist mit mir das Bild auf Männer und Beziehung zu ändern, dass es auch etwas schönes daran gibt. Ich denke die Trennung tut mir auch so weh, weil ich ihm klar kommuniziert habe, dass ich nichts vorgespielt haben möchte, dass mir klare Kommunikation wichtig ist und nicht vorgespielt bekomme, dass alles super ist und dann kommt die Trennung ohne Anzeichen.

#24


H
@GreenTara: ja, ich muss die Tatsache akzeptieren, dass wir kein Paar mehr sind...auch wenn es mir schwer fällt 😋 Ich bin eine ziemlich ungeduldig Person und am liebsten möchte ich, dass jetzt alles schon vergessen ist und das Leben genieße ( da beneide ich echt meine Ex, denn er macht das). Aber ich tue mir sehr schwer damit...das ist ein Punkt, an dem ich arbeiten muss...geduldiger sein 🙂 Meine Familie wohnt leider weit weg und hat zur Zeit schlimmers zu bewältigen. Sie sind für mich da, aber ich fühle mich nicht wohl dabei, dass ich meine Eltern weiter mit meinem "Liebeskummer" belastet ä, wenn sie wirklich gravierende Probleme haben. Freunde habe ich nicht sehr viele, die bieten mir auch ihre Unterstützung an. Ich bin nur eine Person, die niemanden zur Last fallen möchte und versuche selber klar zu kommen. Ich habe einen Hund, der mich natürlich "zwingt " auch mal vor die Tür zugehen 🙃 Mein Wünsch und Ziel ist es schon, dass ich etwas finde, wo ich Ablenkung habe, neue Kontakte knüpfen kann etc. Nur in diesem Moment habe ich gerade wieder ein Tief...habe nämlich gestern meine Sachen bei ihm abgeholt...das ganze hat wieder einiges aufgewühlt...ich hoffe in ein paar Tagen und mit euren Ratschlägen etc., kann ich aus dem Loch raus und etwas für mich tun

x 1 #25


GreenTara
@Hoffnungslos90
Loslassen funktioniert am besten, wenn wir uns auf uns selbst konzentrieren. Aber es gehört auch dazu, der Traurigkeit Raum zu geben.

#26


J
Zitat von Hoffnungslos90:
Habe ihm von Anfang an klar kommuniziert woran ich zu knabbern habe und was mir auch von einem Partner wichtig ist. Zum Beispiel: Nichts tod schweigen, ehrlich zueinander sein und vor allem mich nicht "warm" zu halten, wenn du die Beziehung nicht möchtest

Ich denke, hier steckt das Problem, du hast ihm den Wunsch mitgeteilt, wie du es gerne hättest, er hat nicht wiedersprochen. Für dich war es somit gegeben. Er hat nicht bestätigt und somit war es für ihn wäre nett - muss ich aber nicht tun.
Das erinnert mich ein wenig an meine junge Jahren. Da konnte ich mich auch nicht öffnen und nicht klar kommunizieren, ich denke das ist "typisch" männlich wenn sie noch nicht reif sind bzw. emotional intelligent.
Da stauen sich über die Zeit Streitthemen an die man gerne anders hätte, und irgendwann ist der Bogen überspannt und man beendet dann die Beziehung. Da du mit ihm darüber gesprochen hast, sind die Themen für die besprochen, er kann aber noch bei einem anderen Stand sein bzw. würde dir widersprechen. Da er es emotional nicht kann/konnte, wart ihr zu den Streitthemen auf unterschiedlichen Ständen. Bei dir geklärt und bei ihm hat es den Bogen weiter gespannt.
Wenn du das hier so liest, was denkst du darüber?

#27


Plague
Zitat von Hoffnungslos90:
klar hatten wir Meinungsverschiedenheiten und Streits aber keine wo ich sagen könnte, dass es ein Ende der Beziehung wert ist.

Offensichtlich hat dein Ex das anders gesehen.

Zitat von Hoffnungslos90:
und durfte mir Sachen anhören, dass es für ihn schon seit einem Jahr schlecht läuft und ich ihn mit der Beziehung psychisch fertig gemacht habe und da hat es bei ihm einfach Klick gemacht und er will nicht mehr.

Es gibt nicht nur Männer, die über einen längeren Zeitraum sämtliche Signale nicht sehen können und/oder wollen.

Zitat von Hoffnungslos90:
ist es die Beziehung nicht wert dran zu arbeiten?!

Für ihn offensichtlich nicht mehr - und das wirst du akzeptieren müssen.
Dir darüber weiterhin einen Wolf zu hirnen bringt nur weitere Kopfschmerzen.

Zitat von Hoffnungslos90:
Ich weiß, dass ich leider auch manchmal in alte Muster verfallen bin und wurde bei Streits unfair und auch verletzend...habe mich dann später selbstreflektiert und mich dafür bei ihm entschuldigt...

Für eine negative Erfahrung in der Beziehung braucht es fünf positive, um es wieder aufzuwiegen.
Das scheint sich auf der positiven Seite wohl ein gewisses Defizit ergeben zu haben.

Zitat von Hoffnungslos90:
auch den Schritt, dass ich zu ihm ziehe habe ich aus meiner Sicht aus gewissen Angstgründen zu lange geschoben, hatte aber Anfand des Jahres für mich die Entscheidung getroffen, dass ich es machen will und wollte ihn damit eigentlich zu seinem Geburtstag Ende März überraschen

Und da fragst du dich ernsthaft, warum unter solchen Umständen ein Mann irgendwann final abspringt?
Ich schätze, ihm hat diese Art von Commitment gefehlt und das hat in auf Dauer fertig gemacht.

Zitat von Hoffnungslos90:
In den 3,5 Jahren war ich sehr oft bei ihm und hatte meine Wohnung noch als "sicheren Anker" den ich bis Anfang des Jahres noch nicht loslassen wollte. Er wollte ja immer, dass ich zu ihm ziehe...vielleicht hat es für ihn zu lange gedauert..

So langsam scheint der Groschen zu fallen: Es kann halt gelegentlich in die Hose gehen, wenn ich die andere Seite zu lange für meine eigenen Unsicherheiten büßen lasse.
Was hast du denn selbst bzgl. der erwähnten Angst unternommen, wo du doch wusstest, dass das für ihn sehr wichtig ist?

#28


Plague
Zitat von Hoffnungslos90:
Von meiner Seite aus kann ich sagen, ich habe Fehler gemacht, falsch reagiert etc. aber ich habe trotzdem etwas wertvolles gesehen, wofür sich lohnt, daran zu arbeiten anstatt gleich alles hinzuwerfen.

Und wie geht das mit dem offensichtlich zu langem Zögern bzgl. des Zusammenziehens unter einen Hut?
Das wäre eine Arbeit gewesen, die sich am Ende ausgezahlt hätte.

Zitat von Hoffnungslos90:
Habe ihm von Anfang an klar kommuniziert woran ich zu knabbern habe und was mir auch von einem Partner wichtig ist. Zum Beispiel: Nichts tod schweigen, ehrlich zueinander sein und vor allem mich nicht "warm" zu halten, wenn du die Beziehung nicht möchtest.

Jetzt wird es noch ein bisschen einseitiger: Du forderst Rücksicht auf dein Vertrauensproblem und was bist du bereit, von dir aus dagegen zu tun?
Es ist immer sehr leicht, der anderen Seite die Verantwortung für die eigenen Schwächen und Unsicherheiten aufzubürgen, obwohl er/sie damit nichts zu tun hat.

Zitat von Hoffnungslos90:
das Bild auf Männer und Beziehung zu ändern

Wie sah denn bis dieser Beziehung dieses Bild aus?

Zitat von Hoffnungslos90:
ch bin eine ziemlich ungeduldig Person und am liebsten möchte ich, dass jetzt alles schon vergessen ist und das Leben genießen

Du möchtest Vermeidung - und zwar sowohl den Schmerz wie auch die Auseinandersetzung mit deinen eigenen Anteilen, auf die ich dich jetzt mal oberflächlich hingewiesen habe.
Wenn du nicht beim nächsten Mann in gleicher Weise auf die Nase fallen willst, würde ich empfehlen, dir das bei passender Gelegenheit einmal zu Gemüte zu führen.

#29


H
@Plague: Klar, muss und werde ich auch seine Entscheidung akzeptieren....es ist nur ein Prozess, der nicht von heute auf morgen abgeschlossen ist. Mag sein, dass ich ihn in gewisserweise für meine Unsicherheiten habe büßen lassen..nur hätte ich mir gewünscht und vlt. auch erwartet, dass man zumindest vorher sagt: Du es funktioniert so nicht ich bin unzufrieden usw....zumindest hätte ich es so gemacht aber ich kann nicht erwarten, dass andere so reagieren/agieren wie ich es in der Situation gemacht hätte. Obwohl ich meine Wohnung behalten habe, war ich die meiste Zeit bei ihm Zuhause (im Vergleich zu ihm, der in den 3,5 Jahren vlt. mal 5x bei mir übernachtet hat..ist ja auch egal). Er hat auch noch Ende letzten Jahres angefangen ein Zimmer zu renovieren, das für mich sein sollte (so hat er es mir kommuniziert)...wo ich mich mal zurückziehen kann oder wenn meine Familie zu besuch kommt, als Gästezimmer zu nutzen. Somit hat er mir da schon gezeigt, dass er weiterhin die Beziehung möchte und eine Zukunft mit mir....und bei der Trennung und gegenüber seinen Freunden hat er geäußert, dass er ja seit langer Zeit überlegt, ob er das Ganze noch will....dann frage ich mich, wieso spielt man jemanden etwas vor, wenn man eigentlich schon abgeschlossen hat. Durch meine vorherige Beziehung hatte ich kein gutes Bild von Männern. Meine Ansicht war, die Männer lügen dich eh immer an, täuschen dir Sachen vor, sehen alle Schuld bei dir (also ich kann nichts richtig machen, bin kein guter Mensch, bin nichts Wert), Gefühle und deine Verletzlichkeit zu zeigen, wird dann irgendwann gegen dich verwendet werden (also es wird gezielt verletzt, wo die andere Person weiß, dass es deine Schwachpunkte sind/Ängste etc.). Ich wurde als eine Irre bezeichnet, die sich zum Beispiel einredet, dass es eine andere Frau gibt und ich Hilfe benötige...naja danach hat sich herausgestellt, dass ich doch Recht hatte und er nicht ehrlich war. Wenn ich Probleme angesprochen hatte wurde er dann gewalttätig uvm. Ich hatte nach der Beziehung auch kein gutes Bild von mir, weil ich mir natürlich selber eingeredet habe ich bin nichts Wert, habe das alles verdient was mir passiert ist. Es hat Zeit und Kraft gekostet aber ich habe an einigen Sachen gearbeitet und mich auch mit Unterstützung meines jetzigen Ex auf vieles wieder eingelassen, weil mir natürlich dann auch klar wurde, dass er ist nicht mein früherer Partner und kann nichts für die Sachen die ich erlebt habe und "mentale Probleme" bei mir verursacht haben. Leider konnte ich nicht alle Ängste ablegen (z.B. Wohnung kündigen)...Ich schiebe ihm nicht die Schuld für die Trennung zu (dazu gehören immer zwei Parteien) aber die Art und Weise finde ich etwas "feige"...ohne Erklärung ohne große Worte über WhatsApp habe ich meiner Ansicht nach nicht verdient. Nur weil ich gesagt habe, dass ich ungeduldig bin und am liebsten eine Sofortheilung möchte und ab ins Leben, bedeutet dies nicht, dass ich vermeiden möchte mich mit meinen Anteilen auseinanderzusetzen. Genau das mache ich nämlich die ganze Zeit...ich reflektiere mich selber, frage mich wieso ich in machen Situationen so und so reagiert habe, was hätte ich besser machen können (auch für die Zukunft)...gerate dadruch aber auch oft wieder in das Gedankenkarusell und komme nicht mehr raus. Ich wollte damit nur ausdrücken, dass ich auch gerne etwas von der Eigenschaft hätte, dass man eine kurze Trauerphase hat und dann alles abklopft und weiter geht es (so wie mein Ex).

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